Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)

Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland beginnt nach der Annahme des deutschen Grundgesetzes, das mit dem Ablauf des Tages der Verkündung in Kraft trat (Art. 145 Abs. 2 GG). Gut vier Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die staatsrechtliche Situation im Nachkriegsdeutschland auf Veranlassung der Besatzungsmächte mit der gegründeten Bundesrepublik Deutschland, die auf im Grundgesetz verankerten föderalen Traditionen und Prinzipien beruht, im Westen neu geregelt.

Zum 1. Januar 1957 trat das Saarland der Bundesrepublik bei, am 3. Oktober 1990 wurden durch den Beitritt der DDR die fünf neuen deutschen Länder dem Bund eingegliedert. Der Staats- und Eigenname Deutschland bezieht sich seither offiziell auf die vergrößerte Bundesrepublik, entsprechend werden die Ereignisse ab 1990 unter der Geschichte Deutschlands (seit 1990) behandelt.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Walter Scheel stirbt in Bad Krozingen. Walter Scheel war ein deutscher Politiker der FDP. Er war von 1974 bis 1979 der vierte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
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Gestorben: Richard von Weizsäcker stirbt in Berlin. Richard Karl Freiherr von Weizsäcker war ein deutscher Politiker (CDU). Er war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Von Weizsäcker war nach Theodor Heuss der bisher einzige Bundespräsident, der zwei vollständige Amtszeiten absolviert hat. Mit 3652 Tagen hält von Weizsäcker nach Theodor Heuss die zweitlängste Amtszeit eines Bundespräsidenten mit einem Unterschied von nur einem Tag. In seine Amtszeit als Bundespräsident fiel die deutsche Wiedervereinigung in den Jahren 1989 bis 1990; somit wurde von Weizsäcker der erste Bundespräsident des vereinten Deutschlands.
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Gestorben: Dieter Hildebrandt stirbt in München. Dieter Hildebrandt war ein deutscher Kabarettist, Schauspieler und Buchautor. Bekannt wurde er als Mitbegründer der Münchner Lach- und Schießgesellschaft sowie durch die Fernsehformate Notizen aus der Provinz und Scheibenwischer, die zu langjährigen Fernseherfolgen wurden und mehrfach zu politischen Kontroversen führten. Er trat bis ins hohe Alter auf und galt als einer der einflussreichsten Kabarettisten in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
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Gestorben: Heinz Karl Behrendt stirbt in Berlin. Heinz Karl Behrendt auch Karl Heinz Behrendt war ein deutscher Politiker der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Er war von 1965 bis 1978 Stellvertreter des Ministers für Außenhandel und zuständig für den Handel mit der Bundesrepublik Deutschland.
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Gestorben: Irene Koss stirbt in München. Irene Koss war Schauspielerin und die erste Fernsehansagerin der Bundesrepublik.

Wirtschaft

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Im seit 1957 in die Bundesrepublik Deutschland eingegliederten Saarland wird der Saar-Franken von der Deutschen Mark abgelöst.

Politik & Weltgeschehen

1990

Vorboten der Währungsreform > Politische Gründe:
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Beispiel: Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland (Währungsreform)
Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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Die DDR gestattet ihren dortigen Bürgern die direkte Ausreise aus der ?SSR in die Bundesrepublik Deutschland, nachdem erneut etwa 5.000 Menschen in die westdeutsche Botschaft in Prag gelangt sind. (3. November)

Geschichte

1990

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– Mit der Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober trat die DDR der Bundesrepublik Deutschland und damit der EG bei. Auflösung der letzten berittenen Grenzaufsichtsstelle Gartow (Bundeszollverwaltung)

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Rundfunk: Radio Hamburg geht als einer der ersten privaten Hörfunkstationen der Bundesrepublik auf Sendung.

1985

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Film: Die Grünstein-Variante ist der Titel eines Spielfilms des Regisseurs Bernhard Wicki, der auf Erzählungen von Ludwig Turek und dem gleichnamigen Hörspiel von Wolfgang Kohlhaase basiert und am 13. Oktober 1984 im Filmpodium Zürich uraufgeführt wurde. Seine deutsche Erstaufführung erlebte er am 7. Dezember 1984 in der Akademie der Künste der DDR und am 19. Februar 1985 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin. Der Film kam am 1. November 1985 in der DDR in die Kinos, am 2. April 1986 lief er in der Bundesrepublik erstmals im ARD-Fernsehen.

Stab:
Regie: Bernhard Wicki
Drehbuch: Bernhard Wicki, Wolfgang Kohlhaase
Produktion: Lilo Pleimes,
Giselher Venzke
Musik: Günther Fischer
Kamera: Edward Kłosiński
Schnitt: Tanja Schmidbauer,
Gudrun Kieckheim

Besetzung: Fred Düren, Klaus Schwarzkopf, Jörg Gudzuhn, Rolf Ludwig, Rolf Hoppe, Arno Wyzniewski, Willi Schrade

1978

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Rundfunk: In Westdeutschland werden die ersten Betamaxrekorder für Endverbraucher verkauft. Die Kassetten des von Sony entwickelten Videosystems sind deutlich kleiner als das schon auf deutschen Markt befindliche VHS-System der japanischen JVC. Außerdem bieten sie eine deutlich bessere Bildqualität als VHS, haben aber zunächst wesentlich kürzere Spielzeiten. Der Sony SL-8000, der erste in Deutschland erhältliche Betamaxrekorder wiegt fast 20 Kilo, verfügt zwar weder über Bildsuchlauf, noch Standbildfunktion, aber über ein analoges Bandzählwerk.
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Film: Uraufführung von Die Mörder sind unter uns (Regie: Wolfgang Staudte) im Ost-Berliner Admiralspalast. Diese DEFA-Produktion gilt als erster deutscher Nachkriegsfilm. In der Bundesrepublik Deutschland war er erst im Jahr 1971 zu sehen.

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