Geschichte der Demokratischen Republik Kongo

Die Geschichte der Demokratischen Republik Kongo beschreibt die Geschichte der Region, die später zum Territorium der Demokratischen Republik Kongo werden sollte. Ihre Grenzen wurden im Wesentlichen von der Kolonialmacht Belgien geprägt.

Die vorkoloniale Geschichte der Demokratischen Republik Kongo ist vor allem von mehreren Bantu-Reichen geprägt. Sie gingen nach über drei Jahrhunderten der Plünderung durch den europäischen und arabischen Sklavenhandel sämtlich in einer im Wesentlichen belgischen Kolonialherrschaft unter. Nach deren Ende 1960 und einem nachfolgenden Bürgerkrieg litt das Land ab 1965 unter einer über drei Jahrzehnte währenden Diktatur. Deren Ende 1997 war zugleich der Beginn einer Folge von Kriegen, die die ehemalige amerikanische Außenministerin Madeleine Albright den „ersten Weltkrieg in Afrika“ nannte und die – einschließlich des unmittelbar folgenden Kivu-Krieges – bis 2008 5,4 Millionen Menschen das Leben kosteten.

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Geboren

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Patrice É. Lumumba wird in der Provinz Katako-Kombé geboren. Patrice Émery Lumumba war ein kongolesischerPolitiker und von Juni bis September 1960 erster Premierminister des unabhängigen Kongo (zuvor Belgisch-Kongo, 1971 bis 1997 umbenannt in Zaïre, heute Demokratische Republik Kongo).

1875

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Albert Paulis wird geboren. Albert Paulis war Offizier der belgischen Armee. Nach dem Besuch der belgischen Militärakademie wurde er um die Jahrhundertwende in den Kongo-Freistaat gesandt. Er beteiligte sich 1903 an Aufklärungsmissionen in Bahr el-Ghazal. Im folgenden Jahr gründete er die Posten Ire und Bel-Air am Mirid. Diese wurden 1907 von den Briten übernommen. Im selben Jahr gründete er mit Pauling die Société coloniale de construction (Socol). Den Ersten Weltkrieg beendete er im Rang eines Obersten. Im Jahre 1918 wurde er Stabschef des Ministers für Kolonien, Louis Franck. Paulis beschäftigte sich vornehmlich mit Transportfragen in Belgisch Kongo. Neben der Socol, deren Direktion er 1921 übernahm, war er an der Cotonnière du Congo beteiligt und initiierte mit dem Ingenieur Alfred Liénart die Kongolesische Nebenbahn. Die 1934 an der damaligen Endstation jener erbaute Stadt wurde nach ihm benannt, bekam jedoch im Rahmen der Zarianisierung den Namen des Nachbardorfes Isiro.
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Henry Morton Stanley wird als John Rowlands in Denbigh, Wales geboren. Sir Henry Morton Stanley, auch Bula Matari („der die Steine bricht“), war ein britisch-amerikanischer Journalist, Afrikaforscher und Buchautor. Stanley wurde bekannt durch seine Expeditionsreisen in Afrika – der Suche nach David Livingstone und der Erforschung und Erschließung des Kongo.

Gestorben

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Patrice É. Lumumba stirbt in der Provinz Katanga. Patrice Émery Lumumba war ein kongolesischerPolitiker und von Juni bis September 1960 erster Premierminister des unabhängigen Kongo (zuvor Belgisch-Kongo, 1971 bis 1997 umbenannt in Zaïre, heute Demokratische Republik Kongo).

1933

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Albert Paulis stirbt. Albert Paulis war Offizier der belgischen Armee. Nach dem Besuch der belgischen Militärakademie wurde er um die Jahrhundertwende in den Kongo-Freistaat gesandt. Er beteiligte sich 1903 an Aufklärungsmissionen in Bahr el-Ghazal. Im folgenden Jahr gründete er die Posten Ire und Bel-Air am Mirid. Diese wurden 1907 von den Briten übernommen. Im selben Jahr gründete er mit Pauling die Société coloniale de construction (Socol). Den Ersten Weltkrieg beendete er im Rang eines Obersten. Im Jahre 1918 wurde er Stabschef des Ministers für Kolonien, Louis Franck. Paulis beschäftigte sich vornehmlich mit Transportfragen in Belgisch Kongo. Neben der Socol, deren Direktion er 1921 übernahm, war er an der Cotonnière du Congo beteiligt und initiierte mit dem Ingenieur Alfred Liénart die Kongolesische Nebenbahn. Die 1934 an der damaligen Endstation jener erbaute Stadt wurde nach ihm benannt, bekam jedoch im Rahmen der Zarianisierung den Namen des Nachbardorfes Isiro.
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Henry Morton Stanley stirbt in London. Sir Henry Morton Stanley, auch Bula Matari („der die Steine bricht“), war ein britisch-amerikanischer Journalist, Afrikaforscher und Buchautor. Stanley wurde bekannt durch seine Expeditionsreisen in Afrika – der Suche nach David Livingstone und der Erforschung und Erschließung des Kongo.

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