Geschichte der Juden in Deutschland

Die Geschichte der Juden in Deutschland ist die einer ethnischen und konfessionellen Minderheit im deutschen Sprachraum Mitteleuropas und je nach Epoche sehr unterschiedlich dokumentiert.Juden leben seit mehr als 1700 Jahren in den Ländern und Regionen Mitteleuropas. Trotz zahlreicher Verfolgungen, die wie im übrigen Mitteleuropa ihren ersten Höhepunkt zur Zeit der Pest im Mittelalter erreichten, wurde die jüdische Präsenz im deutschen Sprachgebiet in den folgenden Jahrhunderten kaum je unterbrochen. In dieser Zeit erlebten sie sowohl Toleranz als auch antijudaistische, später antisemitische Gewalt, die im Holocaust gipfelte.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Stefi Jersch-Wenzel stirbt in Berlin. Stefi Jersch-Wenzel war eine deutsche Historikerin, die sich vor allem mit der Geschichte der Juden in Deutschland befasst hat. Sie war lange Zeit Mitarbeiterin der Historischen Kommission zu Berlin.
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Gestorben: Curt Siodmak stirbt in Three Rivers, Kalifornien, Vereinigte Staaten. Curt Siodmak war ein deutsch-US-amerikanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Autor von Science-Fiction-Romanen jüdischer Abstammung.

1970

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Geboren: Christoph Gann wird in Frankfurt am Main geboren. Christoph Gann ist ein deutscher Jurist und Sachbuchautor. Er forscht, publiziert und er kuratiert Ausstellungen zur Geschichte der Juden in Thüringen und des Holocaust. Bekannt wurde er als Biograf von Raoul Wallenberg.
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Gestorben: Robert Oppenheimer stirbt in Princeton, New Jersey. Julius Robert Oppenheimer war ein amerikanischer theoretischer Physiker deutsch-jüdischer Abstammung, der vor allem während des Zweiten Weltkriegs für seine Rolle als wissenschaftlicher Leiter des Manhattan-Projekts bekannt wurde. Dieses im geheim gehaltenen Los Alamos National Laboratory in New Mexico stationierte Projekt hatte zum Ziel, die ersten Nuklearwaffen zu entwickeln. Robert Oppenheimer gilt als „Vater der Atombombe“, verurteilte jedoch ihren weiteren Einsatz, nachdem er die Folgen ihres Einsatzes gegen die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki gesehen hatte.
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Geboren: Frank Stern (Historiker) wird in Tapiau, Ostpreußen, heute Russland geboren. Frank Stern ist ein deutscher Geschichts- und Kulturwissenschafter. Zu seinen Schwerpunkten zählen deutsch-jüdische und österreichisch-jüdische Literatur- und Filmgeschichte.

Rundfunk, Film & Fernsehen

Rundfunk:
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In Deutschland wird per Polizeiverordnung das Tragen des „Judensterns“ für alle Juden im Deutschen Reich ab dem sechsten Lebensjahr vorgeschrieben.

Politik & Weltgeschehen

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Zweiter Weltkrieg: Die nationalsozialistische Führung erlässt eine Polizeiverordnung, die das Tragen des „Judensterns“ ab dem 19. September für alle Juden im Deutschen Reich ab dem sechsten Lebensjahr verbindlich macht. Das Abzeichen besteht aus zwei gelben Stoffdreiecken, die in Form eines sechszackigen Davidsterns übereinander genäht werden, und trägt in schwarzen Buchstaben die Aufschrift „Jude“. Der Stern muss „deutlich sichtbar“ und „fest an der linken Brustseite des Kleidungsstücks angenäht“ getragen werden. Auch zu Hause müssen Juden den „Judenstern“ tragen, wenn sie jemandem die Haustür öffnen. - Polizeistreifen kontrollieren willkürlich auf der Straße, ob das Abzeichen auch fest genug angenäht ist. Zuwiderhandlungen können eine Einweisung in ein Konzentrationslager (so genannte „Schutzhaft“) nach sich ziehen. In der Folgezeit werden weitere diskriminierende Verordnungen gegen die Juden erlassen, so z. B. das Verbot, das Weichbild des Heimatortes zu verlassen. - In den besetzten polnischen Gebieten (so genanntes „Generalgouvernement“) wurde die Kennzeichnungspflicht für Juden durch die deutsche Besatzungsmacht schon 1939 eingeführt und bestand in einer weißen Armbinde mit blauem Stern.

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