Geschichte der Mongolei

Die Geschichte der Mongolei beschreibt die Geschichte des eigentlichen Siedlungsgebietes der Mongolen. Das Territorium der heutigen Mongolei wurde, seit es besiedelt ist, von Nomaden beherrscht, die zeitweise Reiche gründeten, wie die Xiongnu oder die Xianbei. Im Jahre 1190 gelang es Dschingis Khan, die Mongolen zu vereinigen. Das Mongolische Reich erstreckte sich am Höhepunkt seiner Macht über die östliche Hälfte Europas und einen großen Teil Asiens und stellte das größte zusammenhängende Reich der Geschichte dar; innerhalb des Mongolischen Reiches etablierte sich die Pax Mongolica. Die Mongolen übernahmen auch die Herrschaft in China, wo sie die Yuan-Dynastie etablierten. Nach dem Zerfall ihres Reiches 1262 lebten die meisten Mongolen wieder nomadisch; die vier Nachfolgestaaten existierten jedoch noch bis ins 16. Jahrhundert, waren aber nur zeitweise geeint. Zur selben Zeit kam das Land unter den Einfluss des Buddhismus, etwas später wurde der Großteil der Mongolei durch die Qing-Dynastie beherrscht. Nach deren Zusammenbruch erlangte die Mongolei mit russischer und später sowjetischer Hilfe die Unabhängigkeit, 1924 wurde die Mongolische Volksrepublik als zweiter sozialistischer Staat der Geschichte proklamiert. In der Folge machte das Land eine Entwicklung parallel zur Sowjetunion durch. Nach den Revolutionen im Jahr 1989 in Osteuropa kam es auch in der Mongolei zu politischen Änderungen; 1992 wurde eine neue, demokratische Verfassung angenommen und die Marktwirtschaft eingeführt. Der Übergang von Plan- zu Marktwirtschaft war von vielen Problemen begleitet, und auch heute lebt trotz zeitweise starken Wirtschaftswachstums etwa ein Drittel der Bevölkerung in Armut.

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Politik & Weltgeschehen

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen:
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In der Mongolei wird eine unabhängige Monarchie ausgerufen. Der deutschbaltische Baron Roman von Ungern-Sternberg wird alleiniger Herrscher unter dem nominellen Oberhaupt Bogd Khan. Eine sechsmonatige Diktatur beginnt. (13. März)

Asien

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Im mongolisch-chinesischen Grenzgebiet kommt es zu Kampfhandlungen zwischen der Mongolischen Revolutionären Volksarmee und der Armee des Kaiserreich Mandschukuo.

1921

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13. März: In der Mongolei wird eine unabhängige Monarchie ausgerufen. Der deutschbaltische Baron Roman von Ungern-Sternberg wird alleiniger Herrscher unter dem nominellen Oberhaupt Bogd Khan. Eine sechsmonatige Diktatur beginnt.

B

1992

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Ulrichslegende. Oper. Musik: Kurt Schwertsik. UA (Liste von Librettisten)

Überblick > Zeittafel Mongolei im 20./21. Jahrhundert

2004

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erhält die Mongolei als erster Staat einen Beobachterstatus bei der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO).

2000

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(Juli): In Parlamentswahlen gewinnt die seit 1996 oppositionelle ex-kommunistische MRVP 72 der 76 Sitze im? »Großen Hural«? (Parlament), wo sie zuvor mit nur 26 Sitzen vertreten war.

1999

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Nach einer verheerenden Dürre und einem sehr strengen Winter erlebt die landwirtschaftliche Produktion einen katastrophalen Einbruch.

1992

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(Februar): Verabschiedung einer neuen Verfassung. Abschaffung der Bezeichnung? »Volksrepublik«.

1992

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Die letzten sowjetischen Truppen verlassen die Mongolei.

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