Bekannte Einzelfälle

2009

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Caster Semenya, eine südafrikanische Mittelstreckenläuferin, gewann bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin die Goldmedaille im 800-Meter-Lauf. Wegen ihres maskulinen Erscheinungsbild und ihrer tiefen Stimme wurde ein Geschlechtstest angeordnet. Am 6. Juli 2010 gab die IAAF bekannt, dass Semenya wieder bei den Frauen starten darf.

2006

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Santhi Soundarajan, eine indische Mittelstreckenläuferin, gewann die Silbermedaille beim 800-Meter-Lauf der Frauen bei den Asienspielen in Doha, Katar. Nach einem Geschlechtstest wurde ihr die Medaille aberkannt.

1996

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Bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta fielen acht Athletinnen beim Test durch, durften jedoch nach weiteren Überprüfungen und Beratungen an den Spielen teilnehmen. (Siehe Geschichte)

1992

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Bei den Olympischen Sommerspielen in Barcelona fiel nach Informationen von Johann Olav Koss eine anonym bleibende zweifache Mutter beim Test durch und reiste ohne weitere Überprüfungen ab.

1986

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María José Martínez-Patiño (* 1961), eine spanische Hürdenläuferin, siegte bei den spanischen nationalen Meisterschaften im 60-m-Hürdenlauf. Der Sieg wurde ihr aberkannt und sie wurde aus dem spanischen Nationalteam ausgeschlossen, als bekannt wurde, dass sie 1985 mit dem Barr-Test als genetisch männlich getestet worden war. Zweieinhalb Jahre später wurde sie rehabilitiert.

"Geschlechtsüberprüfung beim Sport" in den Nachrichten