Getty Center

Innenhof des Getty Centers in Los Angeles
Bild: Roman Fuchs
Lizenz: PD USGS
Satellitenansicht des Getty Centers
Bild: Roman Fuchs
Lizenz: PD USGS

Das Getty Center ist ein Kunstmuseum des J. Paul Getty Trusts in Brentwood, einem Stadtteil im Westen von Los Angeles, und beherbergt seit 1997 den größten Teil der Sammlung des J. Paul Getty Museums und weitere wissenschaftliche Einrichtungen, wie das Getty Research Institute, das Getty Conservation Institute, das auf dem Gebiet der Restaurierung tätig ist, und das Getty Leadership Institute, das sich um die Aus- und Fortbildung von Führungspersonal für Museen kümmert.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entworfen wurde der Gebäudekomplex von dem US-amerikanischen Architekten Richard Meier, der bereits Mitte der 1980er-Jahre mit dem Entwurf beauftragt wurde. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1991 und dauerten bis zum Jahr 1997. Für die Landschaftsgestaltung zeichnen das Landschaftsarchitekturbüro Olin Partnership aus Philadelphia und der Landschaftsarchitekt Robert Irwin verantwortlich. Robert Irwin ist für den Zentralgarten zuständig, während Lauri Olin zusammen mit Richard Meier die anderen Gärten plante.



Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im J. Paul Getty Museum hat der Milliardär J. Paul Getty etwa 50.000 Kunstwerke zusammengetragen und der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht. Die Auswahl konzentriert sich dabei auf klassische Kunstwerke wie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte und Fotografien. Ausgegliedert ist die Antiken-Sammlung, die in der Getty Villa, einem Nachbau der Villa dei Papiri in Herculaneum, weiter westlich an der Pazifikküste ausgestellt ist.



Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Getty Center hat eine eigene Ausfahrt auf der Autobahn Interstate 405 vom Los Angeles International Airport Richtung Norden (San Fernando) und ist schon von weitem auf dem Berg liegend zu sehen. Von dort hat man bei klarem Wetter Aussicht auf den Pazifischen Ozean, die Berge von Big Bear City und das Tiefland von Los Angeles.



Getty Research Institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Getty Research Institute gibt folgende Thesauri heraus: Getty Thesaurus of Geographic Names (TGN), Union List of Artist Names (ULAN) und Art and Architecture Thesaurus (AAT).



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

34.0775-118.475Koordinaten: 34° 4′ 39″ N, 118° 28′ 30″ W

Innenhof des Getty Centers in Los AngelesBild: Roman FuchsLizenz: PD USGS
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Satellitenansicht des Getty CentersBild: Roman FuchsLizenz: PD USGS
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Das Getty Center ist ein Kunstmuseum des J. Paul Getty Trusts in Brentwood, einem Stadtteil im Westen von Los Angeles, und beherbergt seit 1997 den größten Teil der Sammlung des J. Paul Getty Museums und weitere wissenschaftliche Einrichtungen, wie das Getty Research Institute, das Getty Conservation Institute, das auf dem Gebiet der Restaurierung tätig ist, und das Getty Leadership Institute, das sich um die Aus- und Fortbildung von Führungspersonal für Museen kümmert.

mehr zu "Getty Center" in der Wikipedia: Getty Center

Geboren & Gestorben

Geboren:
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Marion True wird in Tahlequah geboren. Marion True ist eine US-amerikanische Klassische Archäologin und war Kuratorin für Antike Kunst des J. Paul Getty Museum in Los Angeles, Kalifornien.
Geboren:
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Thomas W. Gaehtgens wird in Leipzig geboren. Thomas Wolfgang Gaehtgens ist ein deutscher Kunsthistoriker. Er war Gründungsdirektor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris und ist derzeit Direktor des Getty Research Institute GRI in Los Angeles.

Artist-in-Residence

2000

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Getty Center Los Angeles (Alexander Polzin)

Kunst & Kultur

2008

Gruppenausstellung:
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The J. Paul Getty Museum at the Getty Center, Los Angeles, CA (Cynthia Lee Maughan)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2013

Stipendium/Ehrung:
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Forschungsstipendium des National Endowment for the Humanities (NEH) des Getty Research Institute (Ulrike Heinrichs)

"Getty Center" in den Nachrichten