Ghetto Litzmannstadt

Kinder, Frauen und Männer mit Judenstern, Aufnahme des Angehörigen der Propagandakompanie 689 Zermin 1941
Bild: Zermin

Das Ghetto Litzmannstadt, auch Ghetto Lodsch, in Łódź, unter der deutschen Besatzung umbenannt nach dem General und NSDAP-Mitglied Karl Litzmann (1850–1936), war von 1939 bis 1944 ein Jüdischer Wohnbezirk/Judenghetto des nationalsozialistischen Deutschen Reichs. Es war das am längsten existierende nationalsozialistische Ghetto und nach dem Warschauer Ghetto das zweitgrößte. Es diente, wie die anderen NS-Ghettos auch, vor allem als Zwischenstation vor der Deportation in die Vernichtungslager Kulmhof (Chełmno nad Nerem), Auschwitz II, Majdanek, Treblinka und Sobibor.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hans Biebow stirbt in Łódź. Hans Biebow war Leiter der nationalsozialistischen deutschen Verwaltung des Ghettos Litzmannstadt in Łódź.
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Gestorben: Chaim Rumkowski stirbt im KZ Auschwitz-Birkenau. Mordechai Chaim Rumkowski war während der deutschen Besetzung Polens nach dem Polenfeldzug seit dem 13. Oktober 1939 bis zu seiner Ermordung im August 1944 Vorsitzender des Judenrates im Ghetto Łódź/Litzmannstadt.
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Gestorben: Rudolf Bandler stirbt im Ghetto Litzmannstadt im besetzten Polen. Rudolf Bandler war ein deutsch-tschechoslowakischer Opernsänger (Bass) und Regisseur. Als Jude wurde er ein Opfer des Holocaust.
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Gestorben: Bernhard Heilig stirbt im Getto Lodz/Litzmannstadt. Bern(h)ard Heilig war ein deutsch-tschechischer Ökonom und Historiker.
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Gestorben: Ludwig Ascher stirbt Ghetto Litzmannstadt. Ludwig Ascher war ein deutscher Sozialhygieniker, der Opfer des Holocausts wurde.

Politik & Weltgeschehen

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Zweiter Weltkrieg: Das Ghetto Łódź (später Litzmannstadt), eines der größten jüdischen Ghettos der NS-Zeit, wird eingerichtet.

1940

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Zeittafel zur Geschichte der Stadt > Im Zweiten Weltkrieg: Die Stadt wird vom Großdeutschen Reich annektiert und dem sogenannten Wartheland einverleibt. Bis 1944 verlieren 7628 Personen ihr Leben, 8032 Personen werden als Zwangsarbeiter ins Innere Deutschlands deportiert. In den Wäldern um Zgierz werden während des Zweiten Weltkrieges 35.000 Personen aus der Stadt und dem Kreise erschossen. Sämtliche Juden werden ins Litzmannstädter (?ód?), danach ins Warschauer Ghetto verbracht.

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