Gibuld

Gibuld (lat. Gibuldus) war um 470 ein alamannischer König. Er könnte mit dem um die gleiche Zeit erwähnten Gebavult (lat. Gebavultus) identisch sein.

Eugippius berichtet in seiner Vita Sancti Severini XIX, dass König Gibulds Männer, in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts, die Stadt Passau ständig heimsuchten. Daraufhin kam es vor Passau zu einer Begegnung zwischen Gibuld und dem Abt Severin, in der Severin bat, die festgehaltenen römischen Kriegsgefangenen freizulassen. Die Begegnung mit Severin musste Gibuld beeindruckt haben, da er dem Diener Gottes die Wahl freistellte, zu verlangen, was er wolle. Daraufhin gab er etwa 70 Gefangene frei. Dies soll sich etwa laut Eugippius in den Jahren 469/470 zugetragen haben.

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Ereignisse

470 n. Chr.

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469/470: Severin von Noricum und Bischof Lupus (Diözese Troyes) erlangen die Freilassung von Gefangenen des AlamannenkönigsGibuld.

469 n. Chr.

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468/470: Dem Heiligen Severin gelingt bei Passau die Auslösung römischer Kriegsgefangener aus der Gewalt des AlamannenfürstenGibuld.

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