Giotto (Sonde)

Giotto war eine europäische, unbemannte Raumsonde, die 1985 zur Erforschung des Kometen Halley ins All gesandt wurde. Sie war „die erste interplanetare Sonde der ESA und die erste wissenschaftliche Nutzlast an Bord einer Ariane-Rakete.“

In der Nacht vom 13. zum 14. März 1986 trafen sich zum „wichtigsten Raumfahrtereignis seit der Mondlandung“ im Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt auch die Koryphäen der Kometenforschung Fred Whipple, Jan Hendrik Oort und Carl Sagan (Ludwig Biermann war zwei Monate zuvor gestorben). Dieses Ereignis wurde von 50 Fernsehstationen übertragen; im ZDF bis zum frühen Morgen (damals etwas Besonderes).

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Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) genehmigt in Paris das Projekt Giotto: Eine mit der Ariane-Rakete gestartete Raumsonde soll die Flugbahn des Halleyschen Kometen kreuzen, der 1986 unser Sonnensystem durchquert. (13. Juli)

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