Gisela Uhlen

Gisela Uhlen mit Robert Ley und Heinrich George bei einem Gastspiel des Schillertheaters im besetzten Frankreich 1941
Bild: Unknownwikidata:Q4233718

Gisela Uhlen (* 16. Mai 1919 in Leipzig; † 16. Januar 2007 in Köln; eigentlich Gisela Friedlinde Schreck) war eine deutsche Schauspielerin, Tänzerin und Autorin. Sie verkörperte seit 1936 etwa 60 Film- und über 100 Bühnenrollen.



Leben und Werk




Die Schauspielerin wurde als viertes Kind eines Spirituosen-Fabrikanten und Opernsängers Augustin Schreck und seiner Frau Luise Frieda 1919 in Leipzig geboren. Der Stummfilmstar Max Schreck, bekannt aus Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm-Klassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens, war ihr Onkel. Bereits als Fünfjährige besuchte sie die Mary Wigman-Tanzschule für modernen Ausdruckstanz am Leipziger Konservatorium. Später erlernte sie noch klassisches Ballett und Akrobatik als sie sich mit 15 Jahren für den Beruf der Schauspielerin entschied. Als Pseudonym wählte sie Gisela Uhlen.Nachdem sie ihre Schauspielausbildung bei Lilly Ackermann in Berlin absolviert hatte, debütierte sie 1936 in dem UFA-Film Annemarie, wo sie die Hauptrolle verkörperte. Sie hatte mit ihren ersten Filmen großen Erfolg und wurde schnell sehr populär. Im gleichen Jahr debütierte sie auch am Schauspielhaus Bochum, wo sie ein Engagement unter dem Intendanten Saladin Schmitt erhielt. Zwei Jahre später holte Heinrich George die Schauspielerin zum Berliner Schillertheater. Während der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur trat Gisela Uhlen auch mehrfach in NS-Propaganda­filmen auf.Nach dem Zweiten Weltkrieg spielte sie zunächst vor allem Theater. 1949 inszenierte sie mit ihrem dritten Ehemann, dem Regisseur Hans Bertram, das Filmdrama Eine große Liebe, wo sie nicht nur die weibliche Hauptrolle übernahm, sondern auch am Drehbuch mitarbeitete. Dennoch fiel der Film beim Publikum wie auch bei den Kritikern gleichermaßen durch. Aus der Ehe mit Bertram stammt die gemeinsame Tochter Barbara Bertram (* 1945).Später ließ sich Uhlen von Hans Bertram scheiden und heiratete 1953 in vierter Ehe den Schauspieler Wolfgang Kieling. Am 17. Januar 1955 kam ihre zweite Tochter Susanne Uhlen zur Welt. Beide Töchter sind ebenfalls Schauspielerinnen....

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Kunst & Kultur

1997

Theaterrolle:
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Mord im Pfarrhaus von Agatha Christie

1993

Theaterrolle:
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1992

Theaterrolle:
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Die Glasmenagerie von Tennessee Williams

1990

1986

Theaterrolle:
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Die Irre von Chaillot von Jean Giraudoux

Rundfunk, Film & Fernsehen

2002

Film:
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SOKO Kitzbühel – Wilderer (Fernsehserie)

1998

Film:
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Edgar Wallace: Das Haus der toten Augen

1998

Film:
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Tatort - Bildersturm

1998

Film:
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Tatort – Bildersturm

1997

Film:
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Der Coup

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Gisela Uhlen stirbt in Köln. Gisela Uhlen war eine deutsche Schauspielerin, Tänzerin und Autorin. Sie verkörperte seit 1936 etwa 60 Film- und über 100 Bühnenrollen.
Geboren:
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Gisela Uhlen wird in Leipzig geboren. Gisela Uhlen war eine deutsche Schauspielerin, Tänzerin und Autorin. Sie verkörperte seit 1936 etwa 60 Film- und über 100 Bühnenrollen.

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Gisela Uhlen starb im Alter von 87 Jahren. Gisela Uhlen wäre heute 97 Jahre alt. Gisela Uhlen war im Sternzeichen Stier geboren.

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