Glacier-Nationalpark (Vereinigte Staaten)

Der Glacier-Nationalpark ist ein Nationalpark der Vereinigten Staaten im Hochgebirge der Rocky Mountains. Er liegt im Norden des US-Bundesstaats Montana an der Grenze zu Kanada und weist geologische, geographische und klimatische Besonderheiten auf. Seine verschiedenen Ökosysteme sind nahezu ungestört. Er wurde am 11. Mai 1910 unter Schutz gestellt, wird vom National Park Service verwaltet und dient wegen seiner langen Forschungsgeschichte als Referenzgebiet für die Erforschung der Klimageschichte und der globalen Erwärmung.

Jenseits der Grenze liegt auf kanadischem Boden der Waterton-Lakes-Nationalpark. Beide Parks zusammen wurden 1932 als weltweit erstes grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet unter dem Namen Waterton-Glacier International Peace Park zu einem „Internationalen Friedenspark“ ernannt und 1995 durch die UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Der Glacier-Nationalpark ist seit 1976 ein Biosphärenreservat. Park und Region werden als Crown of the Continent (Krone des Kontinents) bezeichnet, das Crown of the Continent Ecosystem umfasst das Großökosystem der zentralen Rocky Mountains beidseits der Grenze weit über die Nationalparks hinaus.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: James Willard Schultz stirbt in der Wind River Indian Reservation in Wyoming. James Willard Schultz, indianisch Apikuni genannt, war ein amerikanischer Schriftsteller, der in jungen Jahren ein Leben als Jäger und Händler im amerikanischen Westen geführt und eine Zeitlang bei einem Stamm der Schwarzfußindianer im nordwestlichen Teil von Montana gelebt hat. Dabei entdeckte er auch ein eiszeitliches Gletschergebiet, das später als Glacier-Nationalpark unter Schutz gestellt wurde. Von all diesen Eindrücken bewegt, begann James Willard Schultz darüber zu schreiben, zunächst Artikel für Zeitungen und dann Bücher, von denen zu seinen Lebzeiten weit über dreißig Stück, in sachlicher wie auch fiktiver Form, veröffentlicht worden sind.
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Geboren: James Willard Schultz wird in Boonville im US-Bundesstaat New York geboren. James Willard Schultz, indianisch Apikuni genannt, war ein amerikanischer Schriftsteller, der in jungen Jahren ein Leben als Jäger und Händler im amerikanischen Westen geführt und eine Zeitlang bei einem Stamm der Schwarzfußindianer im nordwestlichen Teil von Montana gelebt hat. Dabei entdeckte er auch ein eiszeitliches Gletschergebiet, das später als Glacier-Nationalpark unter Schutz gestellt wurde. Von all diesen Eindrücken bewegt, begann James Willard Schultz darüber zu schreiben, zunächst Artikel für Zeitungen und dann Bücher, von denen zu seinen Lebzeiten weit über dreißig Stück, in sachlicher wie auch fiktiver Form, veröffentlicht worden sind.

Amerika

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Gründung des Glacier-Nationalparks in Montana (Vereinigte Staaten)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1976

Nord- und Mittelamerika > ?Vereinigte Staaten:
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Glacier (Liste der Biosphärenreservate)

1941

Leben > Nationalparks:
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Ansel Adams: McDonald Lake, Glacier-Nationalpark

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