Glasmalerei

Unter Glasmalerei versteht man heute in erster Linie die Herstellung farbiger Fenster mit bildlichen Darstellungen. Im Hochmittelalter wurden die Klosterfenster der Zisterzienserabteien auch in Grisaille-Technik (grau und weiß) ausgeführt. Die Wirkung entsteht durch das durchscheinende Licht. Die Glasmalerei hat einen besonderen Stellenwert in der Malerei, denn keine andere Malart kann eine so hohe Farbleuchtkraft und so große Helligkeitsunterschiede zeigen wie ein durchsichtiges Glasbild. Kontrastumfang und Farbbrillanz sind noch stärker als beim Diapositiv im Vergleich zum Papierfoto. Die Farbenpracht erzeugt eine mystische bis feierliche Stimmung und wird deshalb überwiegend im sakralen Bereich verwendet. Als Teil großer Gesamtwerke steht die Glasmalerei im Dienste der Architektur.

Eine völlig andere Art ist die Hinterglasmalerei, die nur in der Aufsicht betrachtet wird.

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Sehenswürdigkeiten

1921

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Die Ende des 15. Jahrhunderts erbaute reformierte Nikolaikirche ist ein einheitlicher Bau der Spätgotik mit Sterngewölbe und Masswerkfenstern im Chor. Die Glasgemälde der zwölf Apostel schuf Augusto Giacometti im Jahr (Küblis)

1599

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Ringenwalder Kirche mit einem Kanzelaltar, einer Empore sowie einer barocken Orgel aus dem 18. Jahrhundert sowie drei Glasgemälden aus dem Jahr (Temmen-Ringenwalde)

Sonstige Ereignisse

1992

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das Objektfenster für die evangelische Kirche „Unsere Arche“ in Hünxe – Bruckhausen , das erstmals im Rahmen der Kirchenkunst die traditionelle Glasmalerei durch Integration von Alltagsgegenständen zu einem Objektfenster erweitert (Alfred Grimm)

Persönlichkeiten

2003

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Josef de Ponte (1922–2006), deutscher Maler und Graphiker, Schwerpunkt Kunst am Bau, Glasmalerei, u.a. über 120 Werke in öffentlichen Bauten in Deutschland und mehreren Ländern Europas, Ehrenbürger von Budakeszi seit

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