Gliwice

Gliwice
Wappen von Gliwice
Gliwice
Basisdaten
Staat:Polen
Woiwodschaft:Schlesien
Powiat:Kreisfreie Stadt
Flche:134,20km
Geographische Lage:5017?N, 1840?OKoordinaten:5017?0?N, 1840?0?O
Hhe:200 m n.p.m.
Einwohner:183.970
(30. Jun. 2015)
Postleitzahl:44-100 bis 44-164
Telefonvorwahl:(+48) 32
Kfz-Kennzeichen:SG
Wirtschaft und Verkehr
Schienenweg:Katowice?K?dzierzyn-Ko?le
Gliwice?Opole
Nchster int. Flughafen:Katowice
Gmina
Gminatyp:Stadtgemeinde
Flche:134,20 km
Einwohner:183.970
(30. Jun. 2015)
Bevlkerungsdichte:1371 Einw./km
Gemeindenummer(GUS):2466011
Verwaltung (Stand: 2014)
Oberbrgermeister:Zygmunt Frankiewicz
Adresse:ul. Zwyci?stwa 21
44-100 Gliwice
Webprsenz:www.gliwice.eu

Gliwice [gli'vʲit͡sɛ], deutsch Gleiwitz ['ɡlaɪ̯.vɪʦ], ist eine oberschlesische kreisfreie Großstadt in der polnischen Woiwodschaft Schlesien und Kreisstadt des Powiat Gliwicki (Gleiwitzer Landkreis). Mit rund 185.000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt in der Woiwodschaft Schlesien. Gliwice besteht seit dem 13. Jahrhundert und ist eine der ältesten Städte des Oberschlesischen Industriegebiets. Die Stadt ist Sitz der Schlesischen Technischen Universität.



Inhaltsverzeichnis



Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Klodnitz
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

Gliwice (Gleiwitz) liegt etwa 95 Kilometer westlich der Stadt Krakau und 270 Kilometer südwestlich der Stadt Warschau und ist die westlichste Stadt des oberschlesischen Industriegebiets. Der wichtigste Fluss ist die Klodnitz, welche die Stadt in Ost-West-Richtung durchzieht. Der zweite Fluss der Stadt ist die Bytomka, die in die Klodnitz mündet. Der dritte Fluss, der ebenfalls in die Klodnitz mündete, bevor ein Teil des Flusses zugeschüttet und somit die Verbindung zur Klodnitz unterbrochen wurde, ist die Ostropka, die im Gliwicer Stadtteil Ostropa entspringt. Der Gleiwitzer Kanal beginnt in einem Hafen im westlichen Teil der Stadt.

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 134,2 km², von der etwa 9 % Wälder einnehmen, weitere 3 % sind Grünflächen. Gliwice ist von der Fläche die siebzehntgrößte Stadt Polens. Wegen der Größe des Stadtgebiets ergeben sich auch Unterschiede in der Flächennutzung. Die größten bebauten Flächen dehnen sich in der Mitte der Stadt aus. Im Norden sowie im Osten befinden sich noch größere bebaute Flächen als im Westen und im Süden der Stadt, da sich hinter der östlichen und nördlichen Stadtgrenze gleich wieder Städte (wie Zabrze) befinden.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Altstadt in Gliwice
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak
Blick über den Stadtteil Trynek
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

Die Stadtgliederung von Gliwice wurde am 22. Februar 2008 neu festgelegt; bereits am 14. September 2006 waren 18 Bezirke festgelegt worden. Demnach gliedert sich Gliwice nun in zwanzig Stadtteile:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordwestlich, westlich und südlich von Gliwice liegt der Powiat Gliwicki mit den Gemeinden Gierałtowice (Gieraltowitz), Pilchowice (Pilchowitz), Rudziniec (Rudzinitz), Sośnicowice (Kieferstädtel) und den Städten Knurów (Knurow) und Pyskowice (Peiskretscham). Im Norden liegt der Powiat Tarnogórski (Tarnowitzer Distrikt) mit der Gemeinde Zbrosławice (Broslawitz) und im Osten die Stadt Zabrze (Hindenburg O.S.).



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus am Ring
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Gleiwitzer Schloss
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Gleiwitz im 18. Jahrhundert
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

Frhgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort ist seit dem 13. Jahrhundert als Stadt nachweisbar, 1276 wurde er erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1337 war er Sitz des Teilherzogtums Gleiwitz. 1601 gab es einen großen Brand, 1626 eine Belagerung. Der Zeitraum von 1740 bis 1763 war gekennzeichnet durch die so genannten schlesischen Kriege zwischen Österreich und Preußen.

Der Türkenkrieg und die daraus resultierende Geldnot zwang die Habsburger, Gleiwitz für die relativ geringe Summe von 14.000 Talern an Friedrich Zettritz zu verpachten. Die Pachtzeit unter Zettritz – nur für die Stadt Gleiwitz – sollte ursprünglich 18 Jahre dauern, 1580 wurde sie jedoch um zehn Jahre und 1589 um weitere 18 Jahre verlängert.

Industrialisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die königliche Eisengießerei in Gleiwitz
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak
Das 1897 eröffnete Hotel Schlesischer Hof
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Ein bedeutender wirtschaftlicher Aufstieg der Stadt folgte der Errichtung der Eisenhütten-Industrie zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Nach den 1789 in Malapane gemachten Versuchen, einen Hochofen anstelle der bis dahin üblichen Holzkohle mit Koks zu betreiben, baute man im Königlichen Hüttenwerk Gleiwitz den ersten mit Koks befeuerten Hochofen auf dem europäischen Kontinent und eine Eisengießerei, die im November 1796 ihren Betrieb aufnahmen. Die Produktion von Roheisen konnte bald von 1000 kg auf 2000 kg pro Tag gesteigert werden. Die florierenden Geschäfte führten zum Ausbau und zur Erneuerung kleinerer Industriewerke wie auch zur Entstehung neuer Industriezweige. Gefördert wurde diese Entwicklung durch den Anschluss von Gleiwitz an die Wasserwege und das Schienennetz. 1804 wurde der Klodnitzkanal eröffnet; seitdem besteht eine Wasserstraße zwischen Gleiwitz und der Oder. Am 10. März 1813 unterschrieb Friedrich Wilhelm III in Breslau die Stiftungsurkunde des Eisernen Kreuzes. Die ersten Abzeichnungen, nach dem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel, entstanden in der Königlich Preußischen Eisengießerei in Gleiwitz. Hier stellte auch August Friedrich Holtzhausen in einer 1806 eigens dafür gegründeten Maschinenabteilung bis 1825 etwa 50 Dampfmaschinen her, ein wichtiger Faktor für die Industrialisierung Schlesiens. Im Jahr 1845 begann der Bau der Eisenbahnstrecke, die Gleiwitz mit Oppeln und Breslau verbindet.

1868 entstanden die Huldschinsky-Werke. Oskar und Georg Caro, die Erben der Gründer des Hüttenwerks Herminenhütte in Laband, übernahmen 1883 das Hüttenwerk Julia in Bobrek. Zusammen mit August Wilhelm Hegenscheidt gründeten sie 1887 die Firma „Obereisen“ und dehnten ihre Kontrolle und Macht über alle neu entstandenen Industriewerke aus. In der näheren Umgebung von Gleiwitz gab es in jenen Tagen 14 Brennereien, zwei Brauereibetriebe, fünf Mühlen, sieben Ziegelbrennereien, drei Sägewerke, eine Schindelfabrik, acht Kalkbrennereien und zwei Glaswerke. Überdies befanden sich dort ein Gaswerk, eine Ofenfabrik, eine Abfüllanlage für Bier, vier Druckereien sowie eine Asphalt- und Pappfabrik. Gleichzeitig wurden Institutionen errichtet, die den Geldbetrieb erleichtern sollten, so zum Beispiel Banken, Geldstuben, Sparkassen- und Anleihestellen. 1892 wurde die erste Straßenbahnlinie errichtet, die rasch bis in den Ort Deutsch Piekar weitergeführt wurde. 1899 wurde das Theater errichtet, auf dessen Bühne bis zum Zweiten Weltkrieg Schauspieler aus ganz Europa auftraten.

Im 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neugotisches Postgebäude
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Der Gleiwitzer Ring um 1900
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Stadtplan von 1929
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak
Sendemast des Senders Gleiwitz
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Beispiel einer Großwohnsiedlung, hier in der ul. Bekasa
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Von 1896 bis 1900 wurde die Peter-Paul-Kirche erbaut. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Gleiwitz zwei evangelische Kirchen, vier katholische Kirchen, eine altkatholische Kirche, eine Synagoge, ein Gymnasium, eine Oberrealschule, eine Maschinenbau- und Hüttenschule, zwei Waisenhäuser und war Sitz eines Landgerichts. Zwischen 1903 und 1906 entstand das neugotische Hauptpostgebäude.

In den Jahren 1919 bis 1921 erfolgten drei polnische Aufstände in Oberschlesien. Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 musste auch die Bevölkerung von Gleiwitz entscheiden, ob sie zu Polen oder zu Deutschland gehören wollte. 32.029 Wahlberechtigte (78,7 % der abgegebenen Stimmen) stimmten für einen Verbleib bei Deutschland, 8558 für Polen (21,0 %). 113 Stimmen (0,3 %) waren ungültig. Die Wahlbeteiligung betrug 97,0 %.

1922 wurde Oberschlesien unter den beiden Ländern aufgeteilt. Gleiwitz, Hindenburg OS und Beuthen OS waren die wenigen Städte des Oberschlesischen Industriegebiets, die beim Deutschen Reich verblieben, und Gleiwitz wurde zur Grenzstadt. Lange Zeit gab es Pläne, die drei Städte zur Dreistädteeinheit Gleiwitz-Hindenburg-Beuthen zusammenzuschließen. 1924 schlossen sich die Theater in Gleiwitz, Hindenburg und Beuthen zum „Oberschlesischen Theater“ (zwischen 1924 und 1927 „Theater Dreier Städte“) zusammen. 1927 wurden Ellguth-Zabrze, Sosnitza, Richtersdorf und Zernik ins Stadtgebiet von Gleiwitz eingemeindet. 1928 wurde das moderne Hotel „Haus Oberschlesien“ an der Wilhelmstraße (heute Zwycięstwa-Straße) erbaut. Das Gebäude ist heute Sitz der Stadtverwaltung.

Von 1925 bis 1933 war der dem Zentrum angehörende Verwaltungsjurist Georg Geisler, der seit 1912 Zweiter Bürgermeister gewesen war, Oberbürgermeister. Geisler wurde 1933 von den an die Macht gekommenen Nationalsozialisten unrechtmäßig abgesetzt.

1938 wurde der Gleiwitzer Kanal fertiggestellt. Um den 10. August 1939 begannen die Vorbereitungen für den Überfall auf den Sender Gleiwitz unter der Leitung von Reinhard Heydrich und unterstützt durch den Leiter der Gestapo, Heinrich Müller. Am 31. August 1939 überfiel eine Gruppe von SS-Männern, die sich als polnische Partisanen verkleidet hatten, unter Führung von Sturmbannführer Alfred Naujocks den Sender Gleiwitz, um einen Vorwand für den deutschen Überfall auf Polen zu liefern. In seiner Rede vor dem Reichstag am Vormittag des nächsten Tages sprach Hitler zum Überfall auf Polen auch davon, dass „ab 5.45 Uhr zurückgeschossen werde“. Er erwähnte den Vorfall von Gleiwitz nicht genau, sondern sprach allgemein von 14 Grenzzwischenfällen, die sich in der Nacht ereignet hätten. Die Sendestation mit dem ca. 111 m hohen Holzturm ist heute ein Museum, Radiostacja, Muzeum w Gliwicach.

Zwischen März und Juli 1944 entstanden in Gleiwitz vier Nebenlager des Konzentrationslagers Auschwitz I. Im März 1944 Gleiwitz I, im Mai Gleiwitz II, im Juni Gleiwitz IV und im Juli Gleiwitz III. Am 18. Januar 1945 wurden die vier Außenlager in Gleiwitz aufgelöst.

Am 24. Januar 1945 besetzte die Rote Armee Gleiwitz. In der Stadt, die bisher von größeren Kriegsschäden verschont geblieben war, wurden von den sowjetischen Soldaten mehrere Gebäude angezündet, darunter die Gebäude am Ring, das Stadttheater und das Haus Oberschlesien. Am 26. Januar 1945 erschien die letzte Ausgabe der in Gleiwitz herausgegebenen deutschsprachigen Zeitung Oberschlesischer Wanderer. In der Stadt befanden sich im Januar 1945 55.000 Einwohner. Zwischen Januar und März 1945 ermordeten die Rotarmisten zwischen 1.500 bis 3.000 Gleiwitzer Zivilisten, unter ihnen war der Bildhauer Hanns Breitenbach. Zwischen Februar und März 1945 wurden tausende Personen zu Zwangsarbeiten in die Sowjetunion abtransportiert.

Im März 1945 wurde Gleiwitz unter polnische Verwaltung gestellt. Die deutsche Stadt wurde in „Gliwice“ umbenannt und am 18. März in die Woiwodschaft Schlesien eingegliedert. Im Mai 1945 zogen in Gleiwitz die ersten Polen zu, und es begann die Verdrängung der einheimischen Bevölkerung aus deren Wohnungen und Häusern.

Im August 1945 wurde ein Durchgangslager für die Deutschen, die für die Vertreibung vorgesehen waren, eingerichtet. Am 6. August 1945 begann die örtliche polnische Verwaltungsbehörde mit der Vertreibung der örtlichen deutschen Bevölkerung in die Britische Besatzungszone. Um die Spuren der deutschen Geschichte der Stadt zu verbergen, wurden in den 1940er und 1950er Jahren eigens „Entdeutschungskampagnen“ durchgeführt. Dazu gehörten insbesondere die Beseitigung deutschsprachiger Schilder und das Entfernen deutschsprachiger Inschriften und Beschriftungen.

1945 wurde die Schlesische Technische Universität gegründet. In der Nachkriegszeit wurden Hochhaus-Siedlungen errichtet und die Stadt dehnte sich weiter aus. Umliegende Dörfer wurden in die Stadt eingemeindet. In den Jahren 1975 bis 1998 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Kattowitz. Nach der Wende wurde Gliwice modernisiert. Die neue Autostrada A4 wurde gebaut und neue Gebäude entstanden. Die Häuser an der Zwycięstwa-Straße werden seit 1992 renoviert, um der Einkaufsmeile den alten Glanz zu verleihen. Seit 1996 befindet sich in der Nähe des Stadtteils Brzezinka die Sonderwirtschaftszone von Gliwice. Weitere Sonderwirtschaftszonen entstanden in der Nähe der Stadtteile Łabędy und Trynek.

Seit dem 1. Januar 1999 liegt Gliwice in der Woiwodschaft Schlesien und erhielt durch die Verwaltungsreform den Status einer kreisfreien Stadt. Im April 1999 besuchte Papst Johannes Paul II. die Stadt.

Im Jahr 2000 feierte Gliwice sein 750-Jahr-Jubiläum.

vergrößern und Informationen zum Bild anzeigenStadtpanorama
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtgemeinde Gleiwitz hatte ursprünglich dem Kreis Tost-Gleiwitz angehört. Seit dem 1. April 1897 bildete Gleiwitz mit den eingegliederten Landgemeinden Trynek und Petersdorf (heute Szobiszowice) einen eigenen Stadtkreis, der am 1. Januar 1927 noch einmal um die Landgemeinden Ellguth-Zabrze, Richtersdorf (heute Wójtowa Wieś) und Zernik sowie die Gutsbezirke Städtisch Petersdorf und Städtisch Zernik erweitert wurde.

Die letzte Gebietserweiterung zu deutscher Zeit fand am 1. August 1942 durch die Eingliederung von Teilen der Gemeinden Alt Gleiwitz und Laband (Łabędy) aus dem Landkreis Tost-Gleiwitz zu Gunsten des Stadtkreises Gleiwitz statt.

1964 kamen Łabędy (Laband) und Czechowice (Schechowitz) zum Gliwicer Stadtgebiet hinzu.

Bevlkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

JahrEinwohnerAnmerkungen
189019.667davon 3.709 Evangelische, 14.183 Katholiken und 1.767 Juden
190052.362meist Deutsche (13.376 mit polnischer Muttersprache), mit der Garnison (zwei Bataillone Infanterie Nr. 22, vier Schwadrone Ulanen Nr. 2), davon 8.122 Evangelische und 2.094 Juden
191066.981davon 10.401 Evangelische und 54.620 Katholiken
191969.028

In Gliwice lebten 2002 laut der im selben Jahr durchgeführten Volkszählung 203.814 Einwohner, von denen 182.496 (89,5 %) die polnische Nationalität angaben. 4811 Personen (2,4 %) gaben eine andere Nationalität an, darunter 2244 Einwohner (1,1 %) die deutsche, 2154 (1,1 %) die nicht anerkannte „schlesische“ und 98 bekannten sich als Roma. 8,1 % der Bevölkerung (16.507 Einwohner) machten zur Nationalität keine Angaben.



Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Ober-)Brgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtprsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1946?1948: Jan Koj
  • 1990?1991: Andrzej Ga?a?ewski
  • 1991?1993: Piotr Sarr
  • 1993??9999: Zygmunt Frankiewicz

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

?Hauptartikel: Wappen von Gliwice

Das Wappen der Stadt ist gespalten; vorne in Blau ein halber goldener Adler am Spalt (der oberschlesische Adler), hinten in Rot ein silberner Zinnenturm mit blauem Spitzdach. Wahrscheinlich beruft sich der Ursprung des Turmes auf eines der Stadttore. Das ursprüngliche Wappen hatte rechts den halben Habsburger Adler auf rot-weiß-rotem Grund und links in Blau den halben oberschlesischen Adler. In der Mitte war der Turm positioniert, der in rot-weiß-rote Tücher gehüllt ist, über ihm war eine Abbildung von Maria und Jesus über einem Halbmond.

Zu kommunistischen Zeiten wurden während der Entdeutschung der Stadt zunächst der Habsburger Adler durch den polnischen Adler und der rot-weiß-rote Hintergrund durch Rot ersetzt sowie der Halbmond entfernt und der Turm rot eingefärbt, ehe man kurz darauf das Wappen durch das aktuelle ersetzte.

Stdtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegweiser zu den Partnerstädten
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

Die Stadt Gliwice unterhält Beziehungen mit den Städten



Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Palmenhaus
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak
Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

Zu den Sehenswürdigkeiten in Gliwice gehören die zahlreichen Backsteingebäude. Dazu gehören u.a. die meisten Kirchen in Gliwice, das Hauptpostgebäude, die jüdische Friedhofshalle, die Gebäude der Grube Gleiwitz, das Graue und Rote Chemiegebäude der Technischen Universität und die Feuerwache.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten finden sich in der Altstadt, wie der Ring mit dem Rathaus, die Allerheiligenkirche, die Stadtmauer und das Schloss.

Das erste Rathaus wurde im 13. Jahrhundert erbaut, im 19. Jahrhundert entstand das heutige. Die Höhe des Rathausturms beträgt 41 Meter. Nachdem die Stadtverwaltung an die Zwycięstwa-Straße gezogen ist, dient das Rathaus nur noch als Standesamt. In den letzten Jahren wurde es renoviert.

Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert errichtet und war Teil der Stadtmauer, die die Altstadt schützte. Seit 1959 befindet sich hier ein Museum über die Stadtgeschichte von Gliwice.

In der Nähe der Altstadt befinden sich das Hauptpostgebäude und die Villa Caro. Die Villa Caro wurde in den zwischen 1882 und 1885 für Oskar Caro erbaut und ist heute der Hauptsitz des Museums in Gliwice. Eine weitere Sehenswürdigkeit in der Innenstadt ist das Palmenhaus im Chopin-Park. Das Palmenhaus beherbergt auf 2000 Quadratmetern 5600 verschiedene Pflanzen. Das erste Palmenhaus entstand schon 1880. Im Jahr 1924 wurde an gleicher Stelle ein Neubau errichtet, der um 2000 zum heutigen Haus umgebaut wurde. Seit 1930 ist das Palmenhaus öffentlich zugänglich.

Zwischen dem Gleiwitzer Ring in der Altstadt und dem Hauptbahnhof verläuft die Zwycięstwa-Straße, eine 840 Meter lange Einkaufsstraße. Sie wurde 1908 zur befestigten Straße ausgebaut und erhielt den Namen „Wilhelmstraße“. Nach und nach entwickelte sie sich zur heutigen Einkaufsstraße. Der heutige Name Zwycięstwa-Straße bedeutet auf Deutsch Siegesstraße. An der Straße befinden sich die Stadtverwaltung, viele Geschäfte und mehrere Hotels. Die Straße ist umgeben von gründerzeitlichen Häusern mit Ecktürmen, darunter der Schlesische Hof, aber auch von modernen Häusern aus den 20er und 30er Jahren wie z. B. das Seidenhaus Weichmann.

Eine ingenieurtechnische und historisch bedeutende Sehenswürdigkeit ist der Sendeturm Gleiwitz. Er ist der einzige noch vorhandene Sendeturm in Holzbauweise, der mit einer Höhe von 118 Metern die höchste Holzkonstruktion der Welt sein dürfte. Bekannt wurde der Sender durch den inszenierten Überfall auf den Sender Gleiwitz im Jahr 1939.

Die Schweizerei war ebenso wie das Seufzerwäldchen ein ehemaliger Ausflugsort in Gleiwitz.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Peter-Paul-Kathedrale bei Nacht
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak
Die Allerheiligenkirche
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak
Die Bartholomäuskirche
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak
Der Brunnen mit tanzenden Faunen
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

In Gliwice gibt es 25 katholische Kirchen und sieben Kirchen anderen Glaubens. Die wichtigsten Kirchen in Gliwice sind die Peter-Paul-Kirche, die Allerheiligenkirche, die Bartholomäuskirche und die Barbarakirche. Weitere bedeutende Kirchengebäude sind die alte Bartholomäuskirche, die Mariä-Himmelfahrt-Kirche, eine besonders große, umgesetzte Schrotholzkirche (vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts erbaut), die Trinitatiskirche, die Kirche zum heiligen Kreuz und die Christus-König-Kirche.

Die neugotische Peter-Paul-Kirche im Stadtzentrum von Gliwice wurde zwischen 1896 und 1900 errichtet. Seit 1992 hat die Peter-Paul-Kirche den Status einer Kathedrale. Die gotische Allerheiligenkirche wurde schon im 13. Jahrhundert erbaut. Im 15. Jahrhundert wurde sie zum heutigen Kirchengebäude ausgebaut. Nach einem Brand in der Kirche wurde sie ab 1929 restauriert und erhielt ihr heutiges Aussehen. Der Turm der Kirche ist 62 Meter hoch. Auf der Turmspitze erhebt sich ein weit sichtbares Kreuz. Im Jahr 2004 wurde auf dem Turm eine Aussichtsplattform eröffnet.

Das alte gotische Gotteshaus der Bartholomäuskirche stammte aus dem 13. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert wurde der kleine Turm angebaut. Die Mauern der Kirche wurden aus großen Steinen gebaut. Da die Kirche im Laufe der Jahre für die angewachsene Gemeinde zu klein geworden war, wurde in den Jahren 1907 bis 1911 in der Nähe ein neues neugotisches Kirchengebäude errichtet.

Die St. Barbara-Kirche im Stadtzentrum in der Nähe der Zwycięstwa-Straße wurde zwischen 1856 und 1859 errichtet. Ihr Turm ist 44 Meter hoch.

Sonstige Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standbilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den bekanntesten Standbildern zählen der Brunnen mit tanzenden Faunen, der Neptunbrunnen, der Wachende Löwe und der Brunnen mit Knabe mit Schwan.



Kultur und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Coseler- oder Simultanfriedhof, heute ein Park
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak
Zentralfriedhof
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gliwice gibt es heute drei Theater. Das Gliwicki Teatr Muzyczny (Gleiwitzer Musiktheater), das Teatr A und das Teatr Nowej Sztuki (Theater der Neuen Künste).

Das Gliwicki Teatr Muzyczny besteht seit dem Jahr 1952. Im Jahre 2001 wurde das Theater nach einer Renovierung wiedereröffnet. Das Teatr A besteht seit 1996. Hier werden überwiegend Theaterstücke mit religiösem Hintergrund aufgeführt. Das Teatr Nowej Sztuki besteht seit Dezember 2002 und gehört zu den kleineren Theatern in der Woiwodschaft Kattowitz.

Derzeit gibt es einige Initiativen, die das 1945 abgebrannte Stadttheater Gleiwitz wieder aufbauen wollen.

Kinos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt gibt es zwei Kinos. Das kleinere Kino Amok befindet sich im Gebäude der Stadtverwaltung. Das größte Kino in Gliwice ist mit 13 Kinosälen das neue Kino Cinema City im neuen Einkaufszentrum Forum Gliwice.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den größten Parkanlagen in Gliwice zählen der Frédéric-Chopin-Park und der Bolesław-Chrobry-Park im Stadtzentrum. Im Chopin-Park befindet sich das Palmenhaus. Eine weitere Parkanlage ist der Plac Grunwaldzki; dazu kommen mehrere kleine Grünanlagen, darunter die platzartigen Grünanlagen „Dessau“, „Valenciennes“, „Doncaster“, „Theodor Kalide“ und die Grünanlage vor der Stadtverwaltung. Im Norden von Gliwice erstreckt sich der Las Łabędzki, ein großer Wald, den vor allem Reiter als Ausflugsziel benutzen. Im Nordosten der Stadt liegt der Stadtwald.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erfolgreichste Gleiwitzer Verein war die 1926 gegründete SVgg Vorwärts-Rasensport. Sie spielte in der obersten deutschen Fußballliga, der Gauliga Schlesien, bzw. ab 1941 in der Gauliga Oberschlesien und nahm siebenmal an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft teil. Daneben existierten in Gleiwitz noch folgende Fußballvereine: der VfB 1910, der Reichsbahn-SV Gleiwitz, der TV Vorwärts, der MTV 1887, der VfR 1919, die Vgt. Gleiwitzer Sportfreunde, der SC Vorwärts 1917, der SC Schlesien 1922, der SC Germania Sosnitza, der SuSV Gleiwitz-Nord, der BV Laband, der FC Askania Peiskretscham, der SV 1910 Zernik, die SpVgg 1921 Gleiwitz-Nord, der ESV, der SV 1924 Laband, die SVgg Oberhütten, die SVgg Freiwillige Feuerwehr, der Post SV, der Reichsbahn-SV Peiskretscham, der SV Hultschiner, die SVgg Oberschlesier, die SVgg Debewa, die Gleiwitzer SG 1931 und die SVgg Defaka.

Der 1945 gegründete Fußballverein Piast Gliwice spielte zweimal im Finale um den Polnischen Fußballpokal, ging aber aus beiden Partien als Verlierer vom Platz. Im Juni 2008 gelang der Mannschaft erstmals der Aufstieg in die höchste polnische Spielklasse, die Ekstraklasa.

Schwimmbder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtzentrum gibt es keine Freibäder. Die drei Freibäder (Kąpielisko Leśne, Kąpielisko Neptun und Kąpielisko Czechowice) befinden sich in den Vororten von Gliwice und sind im Sommer gut besucht. In Gliwice gibt es zudem fünf Schwimmhallen.



Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptbahnhof
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Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 117 Jahren ging die Geschichte der Gleiwitzer Straßenbahnen zu Ende. Seit September 2009 fahren entlang der ehemaligen Linie 4 Busse mit der Linienbezeichnung A4
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GM Opel in der Sonderwirtschaftszone Gliwice
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

Gliwice ist für den Straßenverkehr sowie für den Eisenbahn- und Schiffsverkehr ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.

Durch Gliwice verlaufen die Landesstraße (droga krajowa) 78 und die Landesstraße 88 und beginnt die Landesstraße 44 nach Krakau. In Gliwice beginnen zwei Woiwodschaftsstraßen (droga wojewódzka), die Woiwodschaftsstraße 408 nach Kędzierzyn-Koźle und die Woiwodschaftsstraße 901 nach Olesno.

Durch Gliwice verlaufen in nord-südlicher Richtung die Autobahn A4, in ost-westlicher Richtung die Autobahn A1 sowie als Ergänzung innerstädtisch die Schnellverkehrsstraße Drogowa Trasa Średnicowa.

In Gliwice verkehren ca. 45 Stadtbuslinien. Außerdem verkehren vier PKS-Buslinien. Bis zum 1. September 2009 gab es eine Straßenbahnlinie der Oberschlesischen Straßenbahn von/nach Ruda Śląska, die in Gliwice endete. Seitdem enden die Bahnen der Linien 1, 3, 4, 5, 11, 17 und 30 an der Stadtgrenze an der Haltestelle Gliwice Zajezdnia.

Der Hauptbahnhof ist einer der größten Bahnhöfe im Oberschlesischen Industriegebiet. Neben dem Hauptbahnhof hat Gliwice noch einen Güterbahnhof und zwei weitere Bahnhöfe.

Vom 25. März 1899 bis zum Jahr 1993 war Gleiwitz durch eine Schmalspurbahn mit Ratibor verbunden. Die Spurweite betrug 785 mm. 2013 existierte davon noch ein Museumsbahnbetrieb.

Durch Gliwice fließt der Fluss Klodnitz und der Gleiwitzer Kanal. Der Gleiwitzer Kanal mündet in die Oder und fängt in Gliwice in einem Hafen an. Gliwice war daher ein wichtiger Standort für die Schifffahrt. Kohle aus dem Oberschlesischen Industriegebiet wurde zumeist von Gliwice aus in Richtung Westen verschifft. Der Massenguttransport ist auf der Oder aber seit Jahren rückläufig und gegenwärtig kein wesentlicher Faktor mehr.

Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Katowice. Er liegt 34 Kilometer nordöstlich der Stadt. Ein weiterer internationaler Flughafen ist der von Krakau-Balice. Der Flugplatz Opole-Kamień Śląski hat keine Relevanz. Gliwice selbst hat einen traditionsreichen alten Flugplatz im Stadtteil Trynek (Trinneck), der vom örtlichen Luftsportclub sowie für den Einsatz des Rettungshubschraubers genutzt wird.

Ansssige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gliwice gibt es drei große Sonderwirtschaftszonen. Die größte Fläche befindet sich bei Gliwice-Brzezinka, in der sich auch das Automobilwerk von General Motors niedergelassen hat. Seit Herbst 2015 produziert das Werk die neueste Opel Kadett/Astra Generation, was das wichtigste Volumenmodell der Marke darstellt. Eine weitere Sonderwirtschaftszone befindet sich bei Trynek. Die kleinste Sonderwirtschaftszone befindet sich in Gliwice-Łabędy auf einem ehemaligen Bergwerksgelände.

Handel und Einkaufsmglichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Einkaufszentrum Forum Gliwice
Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: Poznaniak

Neben zahlreichen Geschäften im Stadtzentrum und an der Zwycięstwa-Straße gibt es Großmärkte außerhalb der Innenstadt. Außerhalb des Stadtzentrums befindet sich der Hypermarkt Tesco. In Gliwice gibt es noch zwei Einkaufszentren, das Forum Gliwice und das Einkaufszentrum Arena Gliwice.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gliwice ist Sitz eines Regionalstudios von Polskie Radio Katowice und eines Studios von Radio Plus und CCM Radio. Regelmäßig in Gliwice erscheinende Zeitungen sind die Nowiny Gliwickie und der Dziennik Zachodni.

ffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Projekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Persnlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lukas Podolski
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Bekannte, in Gliwice geborene Persönlichkeiten sind unter anderem der Bergbauingenieur und Zoologe Wilhelm von Blandowski, der Physiker Eugen Goldstein, der Komponist, Dirigent und Musikpädagoge Richard Wetz, der Literat, Schriftsteller und Lyriker Olav Münzberg, der Schriftsteller Wolfgang Bittner, der Schauspieler Hansi Kraus sowie die Fußballspieler Adam Matuszczyk, Sebastian Boenisch und Lukas Podolski.



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Georg Knie: Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht aller Drfer, Flecken, Stdte und andern Orte der Knigl. Preu. Provinz Schlesien. Breslau 1830, S. 927?928.
  • Karl August Mller: Vaterlndische Bilder, oder Geschichte und Beschreibung smmtlicher Burgen und Ritterschlsser Schlesiens beider Antheile und der Grafschaft Glatz. Zweite Auflage, Glogau 1844, S. 156?160.
  • Horst Bienek: Gleiwitz. Eine oberschlesische Chronik in vier Teilen, eine Familiensage der Familie Piontek, dtv, 2000, ISBN 3-423-12773-2.
  • Wolfgang Bittner: Gleiwitz heit heute Gliwice. Athena/ Mediamorphosis, Oberhausen/ Wroclaw 2003, ISBN 3-89896-161-3 / 83-88726-11-0, (deutsch und polnisch)
  • Wolfgang Bukowski: Als wir jung in Gleiwitz waren ?. Laumann-Verlag, Blmen 1990, ISBN 3-87466-139-3.
  • Boleslaw Domanski: Gliwice/ Gleiwitz, Oberschlesien: Erfolgssuche in einer Problemregion. In: Geographische Rundschau. 50 (1998), Heft 1, S. 35?41.
  • Marek Gabzdyl: Gliwice wczoraj ? Gleiwitz gestern. Gliwice 1994, ISBN 83-85338-23-3.
  • Benno Nietsche: Geschichte der Stadt Gleiwitz. Raschdorff, Gleiwitz 1886.
  • Seidel: Die knigliche Eisengieerei zu Gleiwitz. Ernst, Berlin 1896.
  • Rudolf Schlegel: Gleiwitz ? ein heimatliches Geschichtenbuch. Laumann, Dlmen 1982, ISBN 3-87466-033-8.
  • Rudolf Schlegel: Gleiwitz in alter und neuer Zeit. Laumann, Dlmen 1985, ISBN 3-87466-074-5.
  • Bogus?aw Tracz: Rok ostatni ? rok pierwszy. Gliwice 1945. Gliwice 2004, ISBN 83-89856-00-X.
  • Gleiwitz. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4.Auflage. Band7, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885?1892, S.422.
  • Hugo Weczerka: Handbuch der historischen Sttten. Schlesien. Stuttgart 1977.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abPopulation. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. G?wny Urz?d Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28.Mai 2016.
  2. ? abMeyers Groes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 8, Leipzig/Wien 1907, S. 26.
  3. ?Guido Hitze: Carl Ulitzka (1873 - 1953) oder Oberschlesien zwischen den Weltkriegen. Droste Dsseldorf 2002, ISBN 978-3-7700-1888-8, S. 1119
  4. ?Mario R. Dederichs: Heydrich: The Face of Evil, Casemate Publishers, 2009, ISBN 1-935149-12-1, S. 89
  5. ?Adolf Hitler: Erklrung der Reichsregierung vor dem Deutschen Reichstag. In: 1000dokumente.de.1.September 1939, abgerufen am 19.Oktober 2014.
  6. ?Walther Hofer: Die Entfesselung des Zweiten Weltkrieges. LIT Verlag, Berlin/ Hamburg/ Mnster 2007, ISBN 978-3-8258-0383-4, S. 384.
  7. ? abchttp://www.verwaltungsgeschichte.de/gleiwitz.html
  8. ?Guido Hitze: Carl Ulitzka (1873?1953) oder Oberschlesien zwischen den Weltkriegen. Droste Dsseldorf 2002, ISBN 978-3-7700-1888-8, S. 1119
  9. ?Fuball-Chronik, Fuball in Schlesien 1900/01?1932/33, Ergebnisse und Tabellen aus den hchsten Ligen des Sdostdeutschen Fuballverbandes und der Einzelverbnde der Region, Herausgeber: DSfFS e. V., Berlin 2007

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Die Altstadt in GliwiceBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Blick über den Stadtteil TrynekBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Rathaus am RingBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Gleiwitzer SchlossBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Gleiwitz im 18. JahrhundertBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Die königliche Eisengießerei in GleiwitzBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Das 1897 eröffnete Hotel Schlesischer HofBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Neugotisches PostgebäudeBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Der Gleiwitzer Ring um 1900Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Stadtplan von 1929Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Sendemast des Senders GleiwitzBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Beispiel einer Großwohnsiedlung, hier in der ul. BekasaBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Wegweiser zu den PartnerstädtenBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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PalmenhausBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Reste der mittelalterlichen StadtbefestigungBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Die Peter-Paul-Kathedrale bei NachtBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Die AllerheiligenkircheBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Die BartholomäuskircheBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Der Brunnen mit tanzenden FaunenBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Der ehemalige Coseler- oder Simultanfriedhof, heute ein ParkBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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ZentralfriedhofBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Der HauptbahnhofBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Nach 117 Jahren ging die Geschichte der Gleiwitzer Straßenbahnen zu Ende. Seit September 2009 fahren entlang der ehemaligen Linie 4 Busse mit der Linienbezeichnung A4Bild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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GM Opel in der Sonderwirtschaftszone GliwiceBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Das Einkaufszentrum Forum GliwiceBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Lukas PodolskiBild: project: Barbara Widłak, vectorization: PoznaniakLizenz: Creative Commons Attribution Share-Alike V2.5
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Gliwice [gli'vʲit͡sɛ], deutsch Gleiwitz ['ɡlaɪ̯.vɪʦ], ist eine oberschlesische kreisfreie Großstadt in der polnischen Woiwodschaft Schlesien und Kreisstadt des Powiat Gliwicki (Gleiwitzer Landkreis). Mit rund 185.000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt in der Woiwodschaft Schlesien. Gliwice besteht seit dem 13. Jahrhundert und ist eine der ältesten Städte des Oberschlesischen Industriegebiets. Die Stadt ist Sitz der Schlesischen Technischen Universität.

mehr zu "Gliwice" in der Wikipedia: Gliwice

Geboren & Gestorben

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Geboren: Adam Matuschyk wird in Gliwice geboren. Adam Matuschyk, polnisch Adam Matuszczyk ist ein polnischer Fußballspieler. Er ist in Deutschland aufgewachsen. Er spielt seit der Jugend für den 1. FC Köln und steht seit 2009 im Profikader der Rheinländer. Zwischenzeitlich spielte er auf Leihbasis für Fortuna Düsseldorf. Seit 2009 gehört er auch den Nationalmannschaften Polens an. Mit der polnischen A-Nationalmannschaft nahm er auch an der EM 2012 teil.
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Geboren: Sebastian Boenisch wird als Sebastian Pniowski in Gliwice geboren. Sebastian Boenisch ist ein polnisch-deutscher Fußballspieler, der seit der Saison 2012/13 bei Bayer 04 Leverkusen unter Vertrag steht und seit 2010 für die polnische Nationalmannschaft aktiv ist. Zuvor trat er für mehrere deutsche Juniorennationalmannschaften an und wurde 2009 mit der deutschen U-21-Nationalmannschaft U-21-Europameister. Mit Polen nahm Boenisch an der Europameisterschaft 2012 im eigenen Land teil.
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Geboren: Lukas Podolski wird als ?ukasz Józef Podolski in Gliwice, Polen geboren. Lukas Josef Podolski ist ein deutscher Fußballspieler, der für den FC Arsenal in der Premier League spielt. Er nahm seit der EM 2004 mit der deutschen Nationalmannschaft an jedem großen Turnier teil und absolvierte mehr als 100 Länderspiele. Mit der DFB-Elf wurde er Zweiter bei der EM 2008 und jeweils Dritter bei der WM 2006 und 2010.
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Geboren: Paulina Ligocka wird in Gliwice geboren. Paulina Ligocka-Andrzejewska ist eine polnische Snowboarderin.
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Geboren: Adam Wiercioch wird in Gliwice geboren. Adam Wiercioch ist ein polnischer Degenfechter. Wiercioch ficht beim Klub Piast Gliwice (2008). Im Finale der Olympischen Sommerspiele 2008 focht er zusammen mit Radosław Zawrotniak, Robert Andrzejuk und Tomasz Motyka und holte die Silbermedaille.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1928

Werk:
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Ausmalung des Festsaales im Haus Oberschlesien, Gleiwitz (Adolf Münzer)

1885

Bauten und Entwürfe:
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Entwurf für die Villa Caro in Gleiwitz (in von fremder Hand veränderter, vereinfachter Form ausgeführt) (Paul Stegmüller)

Wirtschaft

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Rudolf Heß weiht den Adolf-Hitler-Kanal bei Gleiwitz ein und führt den ersten Spatenstich für den geplanten Donau-Oder-Kanal aus.

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1989

Gründung:
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Honor ist eine polnische RAC-Band aus Gliwice.

1796

Gründung:
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Die Königlich Preußische Eisengießerei (KPE) war ein im Auftrag des Preußischen Staates von Friedrich Wilhelm Graf von Reden (1752–1815) gegründeter Staatsbetrieb mit zwei Betriebsteilen, dem älteren, ab 1796 in Gleiwitz und dem jüngeren ab 1804 in Berlin. Beide Betriebsteile wurden am Ende des 19.? Jahrhunderts aufgelöst.

Städtepartnerschaften

1991

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Gliwice in Polen, seit (Valenciennes)

Geschichte

2004

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Gründung von Kirchhoff Hungaria in Esztergom (Ungarn) und Eröffnung von Kirchhoff Polska Assembly in Gliwice (Polen) (Kirchhoff Automotive)

Politik & Weltgeschehen

2004

Politik > Städtepartnerschaften:
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Polen Gliwice, Polen, seit (Bottrop)

1992

Politik > Städtepartnerschaften:
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PolenGliwice, Polen (Dessau-Roßlau)

Tagesgeschehen

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Detroit/Vereinigte Staaten: Der US-amerikanische Automobilkonzern General Motors gab bekannt, das Pkw-Modell Opel Astra ab 2015 nicht mehr im Werk in Rüsselsheim in Deutschland zu produzieren und stattdessen künftig ausschließlich in Gliwice (Polen) und Ellesmere Port (Großbritannien).

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