Gnaeus Pompeius Magnus

Gnaeus Pompeius Magnus (deutsch auch Pompejus; * 29. September 106 v. Chr.; † 28. September 48 v. Chr. bei Pelusium) war ein römischer Politiker und Feldherr, bekannt als Gegenspieler Gaius Iulius Caesars. Er galt bis zu seiner Niederlage gegen Caesar als der brillanteste Heerführer seiner Zeit (der Beiname Magnus, deutsch „der Große“, spielt auf Alexander den Großen an), scheiterte aber immer wieder an den innenpolitischen Mechanismen Roms, in die er sich nie völlig einfügen wollte und konnte. Bedeutsam über seine Zeit hinaus waren manche seiner organisatorischen Maßnahmen, die das spätere Kaiserreich vorwegnahmen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Gnaeus Pompeius Magnus stirbt bei Pelusium. Gnaeus Pompeius Magnus war ein römischer Politiker und Feldherr, bekannt als Gegenspieler Gaius Iulius Caesars. Er galt bis zu seiner Niederlage gegen Caesar als der brillianteste Heerführer seiner Zeit (der Beiname Magnus, deutsch „der Große“, spielt auf Alexander den Großen an), scheiterte aber immer wieder an den innenpolitischen Mechanismen Roms, in die er sich nie völlig einfügen wollte und konnte. Bedeutsam über seine Zeit hinaus waren manche seiner organisatorischen Maßnahmen, die das spätere Kaiserreich vorwegnahmen.
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Geboren: Gnaeus Pompeius Magnus wird geboren. Gnaeus Pompeius Magnus war ein römischer Politiker und Feldherr, bekannt als Gegenspieler Gaius Iulius Caesars. Er galt bis zu seiner Niederlage gegen Caesar als der brillianteste Heerführer seiner Zeit (der Beiname Magnus, deutsch „der Große“, spielt auf Alexander den Großen an), scheiterte aber immer wieder an den innenpolitischen Mechanismen Roms, in die er sich nie völlig einfügen wollte und konnte. Bedeutsam über seine Zeit hinaus waren manche seiner organisatorischen Maßnahmen, die das spätere Kaiserreich vorwegnahmen.

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Gnaeus Pompeius Magnus starb im Alter von 58 Jahren. Gnaeus Pompeius Magnus war im Sternzeichen Waage geboren.

Antike

60 v. Chr.

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Römisches Reich: Auf dem Weg zur Konsulswürde verbündet sich Gaius Julius Caesar mit dem Multimillionär Marcus Licinius Crassus und dem erfolgreichen Feldherrn Gnaeus Pompeius Magnus zu einem Triumvirat, einem Dreierbund.

64 v. Chr.

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Römisches Reich: Rom führt unter der Leitung Gnaeus Pompeius Kriege in Asien. Dieser richtet im ehemaligen Bithynien und dem Reich Pontus von Mithridates VI. die Provinz Bithynia et Pontus ein.

66 v. Chr.

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Römisches Reich: Gnaeus Pompeius wird auf Basis der Lex Manilia Oberbefehlshaber Roms im Krieg gegen Mithridates VI.. Er erobert neben das kleinasiatischem Reich weitere Teile Vorderasiens, etwa das bis dahin zum Seleukidenreich gehörende Syrien. Ohne hierfür beauftragt worden su sein, ordnet er die römische Einflusssphäre im Osten.

67 v. Chr.

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Römisches Reich: Der römische Feldherr Pompeius beendet auf Basis der von Volkstribun Aulus Gabinius beantragten Lex Gabinia das Seeräuberunwesen vornehmlich Kilikischer Seeräuber im Mittelmeer. Die Piraten werden von Pompejus jedoch nicht gekreuzigt, sondern wie Menodoros zu Bundesgenossen gemacht. Einer von ihnen, Tarkondimotos I. wird zum König von Anazarbos erhoben.

76 v. Chr.

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Römisches Reich: Gnaeus Pompeius und Quintus Caecilius Metellus Pius kämpfen als Proconsuln der beiden römischen Provinzen Hispania citerior und Hispania ulterior gegen den aufständischen ehemaligen Militärtribun von Hispanien, Quintus Sertorius, und dessen Verbündeten Marcus Perperna.

Ereignisse

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In der Vereinbarung von Lucca bestätigen Caesar, Pompeius und Crassus das erste Triumvirat.

77 v. Chr.

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Pompeius wird Statthalter in der Provinz Hispania citerior.

Kunst & Kultur

55 v. Chr.

Kultur:
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Das Theater des Pompeius wird nach rund sechsjähriger Bauzeit von Gnaeus Pompeius Magnus mit prächtigen Spielen eingeweiht.

Rom

52 v. Chr.

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Nach den Unruhen in Rom ernennt der Senat Gnaeus Pompeius Magnus zum Konsul sine collega (ohne Kollegen).

Politik & Weltgeschehen

42 v. Chr.

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März: Sextus Pompeius, jüngster Sohn von Gnaeus Pompeius Magnus, bringt Sizilien unter seine Kontrolle. Den bisherigen Statthalter Pompeius Bithynicus, der Messana unter der Bedingung einer Regierungsteilung übergibt lässt Sextus nach einer Anstandsfrist beseitigen. Durch die Eroberung Siziliens bekommt er die Zeit und die Mittel, eine Armee aufzustellen, während seine Flotte von ihrer zentralen Position die Getreideversorgung Roms gefährdet. Durch Abfangen der Seetransporte und Überfälle auf die Küste erreicht Sextus tatsächlich, dass in Rom Hungersnot ausbricht. Octavian entsendet daraufhin im Frühsommer Quintus Salvidienus Rufus Salvius mit einer Flotte, die von Pompeius jedoch bei Scyllaeum in der Straße von Messina gestellt und zurückgetrieben wird.

45 v. Chr.

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17. März: In der Schlacht von Munda/Hispanien besiegt Diktator Gaius Iulius Caesar die Söhne des Pompeius. Caesar wird Alleinherrscher im Römischen Reich (Diktator auf Lebenszeit).
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Römischer Bürgerkrieg: Der Römische Senat lehnt Gaius Iulius Caesars Vorschlag einer gleichzeitigen Entlassung seines Heeres und dem von Gnaeus Pompeius Magnus ab und beauftragt Pompeius mit der Verteidigung Roms.
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Römischer Bürgerkrieg: „Alea iacta est“: Gaius Iulius Caesar überschreitet den Rubikon und löst damit den Bürgerkrieg gegen Gnaeus Pompeius Magnus aus.

63 v. Chr.

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Gnaeus Pompeius Magnus lässt den Seleukidenkönig Antiochos XIII. umbringen. Damit geht das Diadochenreich (siehe Alexander der Große) der Seleukiden in Vorderasien unter. Philipp II. Philorhomaios als Letzter des Seleukidengeschlechts konnte den Thron nicht noch einmal erringen.

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