Golf von Mexiko

Strand am Golf in Sarasota County, Florida, USA
Bild: Nyttend
Lizenz: Public domain

Der Golf von Mexiko (englischGulf of Mexico, spanischGolfo de México) ist eine nahezu vollständig von Nordamerika eingeschlossene Meeresbucht. Der Golf ist ein Randmeer des Atlantischen Ozeans und der nordwestliche Teil des Amerikanischen Mittelmeers.

Die östliche, nördliche und nordwestliche Küste liegt in den Vereinigten Staaten (in den Staaten Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana und Texas), die südwestliche und südliche Küste liegt in Mexiko (in den Staaten Tamaulipas, Veracruz, Tabasco, Campeche, Yucatán und Quintana Roo). Im Südosten grenzt der Golf an Kuba.



Geschichte




Die Küstengebiete des Golfs wurden zuerst durch Gruppen amerikanischer Ureinwohner besiedelt, einschließlich solcher, die verschiedene der fortgeschrittenen mexikanischen Kulturen repräsentieren.Während der Zeit europäischer Exploration und Kolonialisierung wurde die gesamte Region ein umkämpftes Gebiet zwischen Spaniern, Franzosen und Engländern. Die heutige Kultur der Küstenregion ist vor allem hispano-amerikanisch (Mexiko, Kuba) und anglo-amerikanisch (USA).

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Geboren & Gestorben

1963

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Geboren: Gwynne Shotwell wird in Libertyville, Illinois geboren. Gwynne Shotwell ist eine amerikanische Ingenieurin und Präsidentin der privaten US-Raumfahrtfirma Space Exploration Technologies Corporation, kurz SpaceX, die sie zusammen mit deren CEO und Chefdesigner Elon Musk (auch Gründer und Haupteigner) führt. Die 2002 gegründete Firma entwickelte die Raketen Falcon 1 und Falcon 9 sowie die für die Falcon 9-Rakete konstruierte Raumkapsel SpaceX Dragon. Diese brachte 2012 erfolgreich eine Ladung mit Nachschub zur internationalen Raumstation ISS und landete unversehrt mit Rückfracht im Golf von Mexiko. Shotwells Firma hat für diese Raketen auch die Raketenantriebsfamilien Merlin und Kestrel entwickelt.
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Gestorben: Elisha Kent Kane stirbt in Havanna, Kuba. Elisha Kent Kane war ein US-amerikanischer Forscher, Entdecker und Arzt. Nach abgeschlossenem Medizinstudium an der University of Pennsylvania und kurzem Praktikum als Militärarzt in der US Army ging er 1844 als Arzt der US-amerikanischen Gesandtschaft nach China und besuchte in wissenschaftlichem Interesse die Philippinen, Ceylon, Ost-Indien, Ägypten bis an die Grenze Nubiens, Südafrika und Dahomé, wo er bis Widah vordrang. Nach Amerika zurückgekehrt, nahm er 1846 am Mexikanisch-Amerikanischen Krieg teil, wo er selbst verwundet wurde, und war darauf bei der Küstenvermessung des Golfs von Mexiko tätig.

1821

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Gestorben: Pierre Laffite stirbt in Dzilam de Bravo. Pierre Laffite oder Lafitte war ein Pirat im Golf von Mexiko. Er betrieb eine Schmiede in New Orleans und war der ältere Bruder von Jean Laffite.
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Geboren: Elisha Kent Kane wird in Philadelphia, Pennsylvania, USA geboren. Elisha Kent Kane war ein US-amerikanischer Forscher, Entdecker und Arzt. Nach abgeschlossenem Medizinstudium an der University of Pennsylvania und kurzem Praktikum als Militärarzt in der US Army ging er 1844 als Arzt der US-amerikanischen Gesandtschaft nach China und besuchte in wissenschaftlichem Interesse die Philippinen, Ceylon, Ost-Indien, Ägypten bis an die Grenze Nubiens, Südafrika und Dahomé, wo er bis Widah vordrang. Nach Amerika zurückgekehrt, nahm er 1846 am Mexikanisch-Amerikanischen Krieg teil, wo er selbst verwundet wurde, und war darauf bei der Küstenvermessung des Golfs von Mexiko tätig.

1770

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Geboren: Pierre Laffite wird geboren. Pierre Laffite oder Lafitte war ein Pirat im Golf von Mexiko. Er betrieb eine Schmiede in New Orleans und war der ältere Bruder von Jean Laffite.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1954

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Film: Wunder der Prärie (Originaltitel: The Vanishing Prairie) von James Algar ist ein Dokumentarfilm, der im mittleren Teil Nordamerikas westlich des Mississippi und östlich der Rocky Mountains, von den Ebenen Kanadas bis zum Golf von Mexiko gedreht wurde und 1954 in die amerikanischen Kinos kam. Dies war nach Die Wüste lebt der zweite lange Dokumentarfilm der Reihe Entdeckungsreisen im Reiche der Natur (True-Life Adventures).

Stab:
Regie: James Algar
Drehbuch: Winston Hibler James Algar Ted Sears
Produktion: Walt Disney
Musik: Paul J. Smith
Kamera: Tom McHugh N.P. Kenworthy jr. Cleveland P. Grant James R. Simon

Politik & Weltgeschehen

2005

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18. bis 26. September: Hurrikan Rita, der stärkste Hurrikan seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen Mitte des 19. Jahrhunderts tobt im Golf von Mexiko, zugleich war er der drittstärkste Hurrikan auf dem Atlantik, der je beobachtet wurde. Am 24. erreicht er an der Grenze zwischen Texas und Louisiana bei der Stadt Sabine Pass die US-amerikanische Küste
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Die seit dem 3. Juni 1979 bestehende verheerende Ölpest vor Campeche im Golf von Mexiko wird gestoppt.

Natur & Umwelt

Katastrophen:
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Bei einer Explosion auf der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko kommen vermutlich elf Menschen ums Leben. In der Folge sinkt die Bohrinsel, und es kommt zur Ölpest im Golf von Mexiko

Beginn der Hochseeschifffahrt > 20. Jahrhundert

1956

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Das erste Containerschiff entstand in den USA mit dem umgebauten Tanker Ideal X, als die Spedition McLean Trucking Co. damit anfing, die Aufliegergehäuse von Sattelschleppern ohne Fahrgestell über größere Seestrecken mit den Schiff zu befördern. 1960 gründete McLean die Reederei Sea Land Corporation. 1966 lief erstmals in Deutschland das Containerschiff Fairland der Reederei Sea-Land in Bremen ein. Ab 1968 begann die Umstellung der wichtigsten Liniendienste auf den Containerverkehr, zunächst im Nordatlantikverkehr von USA/Ostküste nach Westeuropa, ab Oktober 1968 der Transpazifikdienst zwischen Japan–USA/Westküste. Hier wurde von der NYK Line das weltweit erste gebaute Containerschiff, die Hakone Maru eingesetzt. Ende 1968 wurden vom Bremer Vulkan mit der Weser Express für den Norddeutschen Lloyd sowie von Blohm & Voss, Hamburg mit der Elbe Express für die Hapag die ersten Containerschiffe (je 750 TEU) in Deutschland gebaut. Sie kamen mit den Schwesterschiffen Rhein Express, Mosel Express auf der Nordatlantikroute in Betrieb. 1969 folgte die Umstellung des Liniendienstes Europa–Australien/Neuseeland auf den Containerverkehr, Ende 1971 Europa–Fernost, im Mai 1977 Europa–Südafrika sowie Europa–Karibik/Golf von Mexiko. 1981 folgte die Route Südafrika–Fernost (Safari Dienst). Damit war zunächst die Umstellung der wichtigsten Linienverbindungen auf den Containerverkehr vollendet. (Geschichte der Seefahrt)

Tagesgeschehen

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Golf von Mexiko: Fast fünf Monate nach dem Untergang der Bohrplattform Deepwater Horizon verschließt der Ölkonzern BP die defekte Ölquelle mit der „Bottom-Kill-Methode“ endgültig.
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San Salvador/El Salvador: Auf seinem Weg in den Golf von Mexiko richtet der Hurrikan „Ida“ im mittelamerikanischen Land schwere Verwüstungen an. Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sterben mindestens 152 Menschen.
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Golf von Mexiko: Hurrikan Gustav zieht mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 230 km/h über Kuba hinweg und richtet dort schwere Zerstörungen an. Unterdessen wird die Metropole New Orleans komplett geräumt, auf die sich der Sturm zubewegt.
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Paris, Venezuela: Der venezolanische Präsident Hugo Chávez warnt bei einem Treffen mit französischen Geschäftsleuten US-Präsident George W. Bush vor einer eventuellen Invasion seines Landes. Vor dem Hintergrund einer Verknappung der US-Erdölreserven durch mehrere Hurrikans im Golf von Mexiko hatte der Fernsehprediger Pat Robertson, der als geistiger Berater Bushs gilt, die Ermordung Chávez’ und Vereinnahmung der dortigen Öl- und Gasbestände angedacht. Robertson hatte sich zwar entschuldigt, was Chavez aber nicht beruhigte. Jeden Tag sende Venezuela 1,5 Mill.Barrel Rohöl in die USA, was man jederzeit stoppen könne. Ein Preis von 160 US-Dollar pro Barrel wäre dann durchaus denkbar. Der Sprecher des US-Departements, Sean McCormack, versuchte die Wogen zu glätten, doch passt in Kolumbiens Stimmungsbild, dass Israel auf Druck der USA die Lieferung von F-16-Lizenzkampfjets stornierte.
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Karibik: Mit dem Hurrikan „Wilma“ bildet sich bereits der 21. derartige Tropensturm von 2005. Wegen befürchteter Schäden an den Ölplattformen im Golf von Mexiko steigt der Rohölpreis an der New Yorker Börse von 40 auf 64 US-Dollar pro Barrel.

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