Gorski kotar

Der See Lokvarsko jezero
Bild: Sl-Ziga
Lizenz: Public domain

Der Gorski kotar (deutsch Bergland) ist eine Landschaft im Nordwesten Kroatiens und grenzt im Westen an das kroatische Küstengebiet.

Er ist eine Hochebene mit der Durchschnittshöhe von 700–900 m. i. J., aus der die Berggipfel bis auf über 1500 m. i. J. emporsteigen. Sie steigt steil über der Kvarner-Bucht auf, während der Zugang aus dem Landesinneren wesentlich sanfter und abgestufter ist. Gerade daraus ergeben sich klimatische Folgen, die auf den großen Einfluss des Reliefs zurückzuführen sind. Bei ausgeprägtem Gebirgsklima herrschen im Januar (-2 °C), Februar (-0,8 °C) und Dezember (-0,5 °C) Minusgrade während die jährliche Durchschnittstemperatur +7,16 °C beträgt. Die Winter sind lang, streng und mit einer Schneedecke, die im Schnitt 106 Tage im Jahr liegen bleibt. Die Sommer sind kurz, frisch und relativ angenehm. Feuchtigkeit ist reichlich vorhanden, was den üppigen Waldbewuchs begünstigt und häufigen Nebel verursacht. Durchschnittlich fällt hier 2079 mm Niederschlag pro Jahr (so genannter orographischer, durch das Relief bedingter Regen).

mehr zu "Gorski kotar" in der Wikipedia: Gorski kotar

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

500 n. Chr.

thumbnail
Verbreitung und Lebensraum > Heutige Verbreitung und Bestandsentwicklung > Übriges Europa: In den Staaten der Balkanhalbinsel gibt es noch größere Populationen, so leben in Slowenien 500 bis 800 Tiere, in Kroatien zwischen 600 und 800 Braunbären, dort vorwiegend im Gorski Kotar und in der Lika. An den Hängen des Velebit-Bergmassives befindet sich das Bärenrefugium von Kuterevo. Kleine Gruppen sind auch aus Albanien (250) und Mazedonien (90) bekannt. Über die jetzige Situation der Braunbären in Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro ist wenig bekannt, laut einer Statistik leben in Bosnien ungefähr 2800 Braunbären, in Serbien etwa

"Gorski kotar" in den Nachrichten