Gröbenzell

WappenDeutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gröbenzell
Koordinaten:4812?N, 1122?O
Basisdaten
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk:Oberbayern
Landkreis:Frstenfeldbruck
Hhe:506m .NHN
Flche:6,36km2
Einwohner:19.780 (31. Dez. 2015)
Bevlkerungsdichte:3111Einwohner je km2
Postleitzahl:82194
Vorwahl:08142
Kfz-Kennzeichen:FFB
Gemeindeschlssel:09179126
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Danziger Strae 23
82194 Grbenzell
Webprsenz:www.groebenzell.de
Brgermeister:Martin Schfer (UWG Grbenzell)
Lage der Gemeinde Grbenzell im Landkreis Frstenfeldbruck

Gröbenzell ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck und liegt etwa 16 Kilometer nordwestlich des Münchener Stadtzentrums am Rande des Graßlfinger/Dachauer Mooses. Der südliche Ortsrand geht nahtlos in den Nachbarort Puchheim über. Der östliche Ortsrand grenzt direkt an den Münchner Stadtteil Lochhausen. Gröbenzell bezeichnet sich inoffiziell als Gartenstadt, was vor allem der Gemeindevermarktung dient. Gröbenzell gehört zu den am dichtesten besiedelten Gemeinden Deutschlands und ist die einwohnermäßig größte Gemeinde des Landkreises Fürstenfeldbruck ohne Stadtrecht.

Gröbenzell wurde 1952 als politische Gemeinde gegründet. Dabei wurden (eher ärmere) Ortsteile von München, Puchheim, Olching und Geiselbullach zu einem Ort um den Bahnhaltepunkt Gröbenzell zusammengelegt. Gröbenzell gehört zu den „grünen Umlandgemeinden“ Münchens, mit vielen Einfamilienhäusern, drei Grundschulen, einer Hauptschule, einem Gymnasium, zwei Kindergärten und einer Waldorfschule. Im Gewerbegebiet sind sowohl Einzelhandel als auch produzierendes Gewerbe angesiedelt.



Inhaltsverzeichnis



Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entfernungsangaben beschreiben die Luftlinie zum Ortsmittelpunkt des Nachbarorts und sind auf ganze Kilometer kaufmännisch gerundet.

Olching
4 km
Markt Indersdorf
24 km
Dachau
11 km
Frstenfeldbruck
11 km
Karlsfeld
11 km
Eichenau
6 km
Germering
11 km
Mnchen
16 km


Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte BahnhofswirtschaftDezember 2008 ⊙48.19551211.372684
Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis Fürstenfeldbruck
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Um 1560 ließ Herzog Albrecht V. das „Gröbenhüterhaus“ errichten, das bis Anfang des 19. Jahrhunderts als landesherrliche Zollstelle diente. Die erste urkundliche Erwähnung von Gröbenzell geht auf das Jahr 1725 zurück. Dieser zufolge leitet sich der Name „Gröbenzell“ vom Zöllner vom Gröbenbach („Gröbenzoll“) ab. Es handelte sich um ein Einzelhaus am Gröbenbach, von dem aus der Neubau einer Straße zwischen Lochhausen und Olching überwacht werden sollte. Das Gemeindewappen zeigt deshalb auch eine Zollschranke über einen Bach.

Anfang des 19. Jahrhunderts entstand der Ort Gröbenzell aus einer losen Ansammlung sehr armer Moos- und Mooransiedlungen.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden die ersten privaten Wohnhäuser. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von München nach Augsburg 1840 war ein Aufschwung der Torfstecher verbunden, die nun der Königlich Bayerischen Staatsbahn ihr Produkt verkaufen konnten und so wurde im November 1898 sogar ein Haltepunkt eingerichtet.

Bis zum Zweiten Weltkrieg war Gröbenzell vorwiegend eine Torfstechersiedlung. Dann kam eine Reihe von (inzwischen weitgehend abgerissenen) Umsiedler- und Flüchtlingshäusern dazu.

Gemeindegrndung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als politische Gemeinde konstituierte sich Gröbenzell erst am 1. August 1952 durch Abtretung von Gemeindeteilen der Landeshauptstadt München und die Gemeinden Geiselbullach, Olching und Puchheim. Das sogenannte moderne Gröbenzell entstand in den 1960er und 1970er Jahren mit der ehemaligen EIWO-(heute beschönigend »Alpenland«-)Siedlung, die ca. 250 Reihenhäuser umfasst. Diese und folgende Siedlungen machten Gröbenzell zu einer Schlafstadt für München.

21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. April 2011 entschieden die Wahlberechtigten in einem Bürgerentscheid darüber, ob Gröbenzell, ähnlich wie die Nachbargemeinden Olching und Puchheim den Stadtstatus anstreben soll. Mit einer Wahlbeteiligung von fast 52 Prozent entschieden sich die Bürger dagegen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgenden Einwohnerzahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevlkerungsentwicklung
Jahr19391950196119701987199119952000200520102015
Einwohner2.7435.2836.94611.38617.50418.31718.41818.83019.20219.51219.780


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2014
(Stimmen in %)
%
40
30
20
10
0
35,24
16,56
23,11

Der Gemeinderat der Gemeinde Gröbenzell umfasst 24 Sitze und setzt sich seit der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 wie folgt zusammen:

  • CSU: 8 Sitze (-3)
  • SPD: 4 Sitze (0)
  • Grne: 5 Sitze (0)
  • FWG: 2 Sitze (0)
  • UWG: 4 Sitze (+3)
  • FDP: 1 Sitz (0)

Interims-Rathaus ab Herbst 2015Danziger Str. 23 ⊙48.1846811.389019
Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis Fürstenfeldbruck
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Altes Rathaus von 1972 bis 2015geplanter Abriss 2017 ⊙48.19419711.371005
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In Klammern die Veränderungen gegenüber der Gemeinderatswahl vom März 2008. Es wurden 219.376 gültige Stimmen und 149 ungültige Stimmzettel gezählt. Die Anzahl der Wahlberechtigten betrug 16.009, daraus ergibt sich eine Wahlbeteiligung von 61,23 Prozent.

Brgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der amtierende Erste Bürgermeister ist Martin Schäfer (UWG). Er wurde am 1. Mai 2014 Nachfolger von Dieter Rubenbauer (CSU). Das Amt des Zweiten Bürgermeisters bekleidet Dr. Martin Runge (Bündnis 90/Die Grünen), das des Dritten Bürgermeisters Dr. Axel von Walter (SPD).

Das Rathaus entwarf 1972 der Architekt Götz-Dieter Raths. Das Gebäude soll nun, laut Gemeinderatsbeschluss vom Sommer 2015 einschließlich der beiden Nebenbauten vollständig abgerissen werden und einem Neubau weichen.

Der erste Bürgermeister nach Gründung der Gemeinde war der SPD-Politiker Bernhard Rößner, der dieses Amt 1952–1957 ausübte. Nach ihm sind in Gröbenzell eine Straße und informell die sich in dieser Straße befindende Grundschule benannt. Wegen der Mitgliedschaft Rößners in der NSDAP gibt es im Gemeinderat Widerstand gegen die offizielle Benennung der Schule mit dem Namen Rößners.

vergrößern und Informationen zum Bild anzeigenDie Kirchenstraße vom S-Bahnhof (links) bis zur bis zu den Gebäuden an Kreuzung mit der Augsburgerstraße (rechts) ⊙48.19385311.372116
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Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gröbenzeller Wappen wurde 1962 durch Gemeinderatsbeschluss eingeführt. Es zeigt die historisch abgeleitete weiß-blaue Zollschranke. Dahinter ein blaues Wellenband, das den Gröbenbach symbolisiert. Die beiden roten heraldischen Rosen links und rechts am oberen Wappenrand verweisen auf Gröbenzells Charakter als Gartenstadt. Gleichzeitig mit dem Wappen entschied der Gemeinderat über das Aussehen der Gemeindeflagge. Das Banner ist längs weiß-grün geteilt mit dem mittig angeordneten Gemeindewappen.



Wirtschaft und Gewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wochenmarkt ⊙48.19390711.371155
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Im östlichen Ortsteil, an der Hauptverbindungsstraße nach Lochhausen entstand das Gröbenzeller Gewerbegebiet. Neben den üblichen Supermärkten und Discountern finden sich dort verschiedene Handwerks- und Kleinindustriebetriebe.

Im Ortszentrum um die Kirchen- und Bahnhofsstraße finden sich neben einem Super- und verschiedenen Drogeriemärkten mehrere Bäckereien bzw. Konditoreien. Unter anderem vervollständigen Apotheken, Optiker, Obst- und Gemüsehändler das ortsmittige Angebot an Waren und Dienstleistungen.

Der gut frequentierte freitägliche Wochenmarkt in der Rathausstraße mit einem breit gefächerten Angebot an Fleisch-, Fisch- und Wurstwaren sowie an Obst, Gemüse, Blumen, Käse, Brot und anderem ergänzt das alltägliche Warenangebot.



Sehenswrdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

vergrößern und Informationen zum Bild anzeigenMarktplatz: Alte Schule, Ökumenisches Sozialzentrum, evangelische Kirche, Einwohnermeldeamt und Altes Rathaus bis 2015 (von links nach rechts)
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  • Das Heimat- und Torfmuseum in Trgerschaft des Vereins ?Grbenhter?, befindet sich in zentraler Lage gegenber dem Rathaus im Dachgeschoss des Restaurants ?Alte Schule?.
  • Katholische Kirche St. Johann Baptist, Grbenzells Wahrzeichen (erbaut 1925)
  • Evangelische Zachuskirche aus dem Jahr 1955
  • Neuapostolische Kirche im Grbenzeller Norden (Finkenstrae)
  • Die etwa 1,50 Meter hohe Bronzefigur Sterntaler des Bildhauers und Keramikers Ferdinand Auerhammer. Die Figur stellt das Mdchen aus dem Mrchen Die Sterntaler der Brder Grimm dar, das seinen Rock hochhlt um darin die, vom nchtlichen Himmel fallenden Silbertaler aufzufangen. Diese Mnzen sind plastisch herausgearbeitet und tragen unterschiedliche Prgungen. Eine zeigt das Fertigungsjahr 1965, eine andere die Aufschrift: ?Dem Architekt + Knstlern?. Neben den Bildhauern Arno Visino und Wolf Hirtreiter, sowie dem Architekten Gtz-Dieter Raths wurde auch Josef Fottner eine Mnze mit der Prgung ?Kunstmaler Fottner? gewidmet. Die Plastik diente ursprnglich als Brunnenfigur, auf deren hochgehobenem Rock sich mehrere Wasserstrahlen trafen. Ihr ursprnglicher Standort war rechts neben der Sparkasse, die auch als Stifter des Kunstwerkes auftrat. Spter wurde sie an den sdlichen S-Bahn-Zugang versetzt und ging in das Eigentum der Gemeinde Grbenzell ber. Nach der Renovierung der S-Bahn-Station verschwand die Brunnenanlage, die Figur selbst blieb erhalten und steht in der Grnanlage gegenber dem S-Bahn-Kiosk.
  • Die im Jahre 1916 fertiggestellte ?Russenbrcke? mit Jugendstildekor am nordstlichen Ortsrand (Zillerhofstrae, nhe Eschenrieder Strae) stellt Grbenzells ltestes Bauwerk dar. Sie wurde 1916 von franzsischen und russischen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs aus dem Lager Puchheim (Lagerstrae) erbaut. Das Internierungslager bestand von 1914 bis 1920 und war nach Grafenwhr die zweitgrte Einrichtung dieser Art in Bayern. Im Jahr 2014 erfolgte eine umfangreiche Sanierung der Brcke.
  • Gerhart-Hauptmann-Denkmal, Ecke Puchheimer Strae und Gerhart-Hauptmann-Platz, gestaltet vom Bildhauer Herbert Thomas, gestiftet 1986 von der Landsmannschaft Schlesien Grbenzell
  • Seit 1993 erinnert vor dem Postamt eine aus Eisen geschmiedete Skulptur an 260 Hftlinge, die whrend des Zweiten Weltkrieges hier Zwangsarbeit verrichten mussten, ebenso wie die hier eingesetzten 80 italienischen Militrinternierten. Alljhrlich wird am 27. Januar, dem Gedenktag fr die Opfer des Nationalsozialismus, vor der Skulptur um 15:00 Uhr ein Kranz niedergelegt.
  • Nahe der nrdlichen bzw. nordwestlichen Ortsgrenze liegen zwei Badeseen auf dem Gebiete der Gemeinde Olching. Das Areal erfreut sich ganzjhrig groer Beliebtheit bei Radfahrern, Joggern und Spaziergngern. Das sdliche der Bahnstrecke Mnchen-Augsburg gelegene Gewsser wird als Kleiner See oder Grbenzeller See bezeichnet. Es ist unbewirtschaftet und wird im Sommer an der Ostseite als FKK-Gelnde genutzt. Nrdlich der Bahnstrecke liegt der Olchinger See. Er verfgt ber eine Wasserwachtstation und wird im Sommer von zwei gastronomischen Betrieben bewirtschaftet. Auerdem befindet sich an seiner Ostseite eine Minigolfanlage.
  • Im Weiherweg steht die Villa Zierer des Schriftstellers Otto Zierer (1909?1983). Die Villa wurde 1956 von dem Architekten Hans von Peschke im mediterranen Stil errichtet. Die Villa Zierer ist zudem seit Jahren beliebtes Motiv fr Film- und TV-Produktionen. Hier drehten u.a. Martina Gedeck, Eva Pflug, Katharina Bhm, Bully Herbig, Dietmar Schnherr, Peter Vogel und die Tatort-Kommissare Udo Wachtveitl und Miro Nemec.
  • Die 1924 erbaute Alte Schule gegenber dem Rathaus. Sie nahm 1925 mit 115 Schlern den Betrieb auf. Erst 1964 wurde der Lehrbetrieb eingestellt. Von 1965 bis 1992 war in dem Gebude eine Filiale der Deutschen Bundespost untergebracht. Seit 1998 wird, nach etlichen Umbauten, in den Rumen ein gutbrgerliches Restaurant betrieben.
  • Am 22. Mrz 2012 verlegte der Knstler Gunter Demnig einen seiner Stolperstein in der Bahnhofsstrae 3. Das quaderfrmige Betonobjekt von etwa zehn Zentimetern Kantenlnge trgt auf der Oberseite eine Messingplatte und wurde ebenerdig in den Gehsteig vor dem ehemaligen Wohnsitz des Grbenzeller NS-Opfers Kurt Schroeters eingelassen. Der Elektroingenieur, Konzertmeister und Violinlehrer lebte hier mit seiner Frau und zwei Tchtern. Das Haus wurde im Herbst 2012 abgerissen. Nun befindet sich auf dem Areal der S-Bahn-Fahrradabstellplatz. Die Gravur auf Metallplatte zeigt neben dem Namen auch die Lebensdaten des Verstorbenen, der von 1923 bis zu seinem Berufsverbot 1937 hier wohnte und 1944 in Auschwitz starb.
  • Im Herbst 2013 entstand aus einem etwa 2,50 Meter hohen Restbaumstamm einer gravierend geschdigten Kastanie am Grbenbach eine Skulptur, die mit Hilfe einer Kettensge gefertigt wurde. Der Werkzeugmacher Richard Litzinger nannte sein Kunstwerk Feenschlsschen. Es zeigt zahlreiche kleine Huschen, die sich mit Treppen verbunden dem Baumstamm emporwinden.
  • Lftlmalerei aus dem Jahre 1949 an der ehemaligen Bahnhofsapotheke, die entsprechend der Bildsignatur offensichtlich 1980 restauriert wurde. Vom Knstler sind nur die abgebildeten Initialen G.W. bekannt. Dargestellt sind die damals fr die Gegend typischen Arbeiten im Zusammenhang mit der Torfstecherei.
  • Die etwa 1,60 Meter hohe Stele ?Knospe? im Foyer des Brgerhauses sowie der Vier-Elemente-Brunnen vor der katholischen Kirche des Grbenzeller Bildhauers Hubert Elssser.
vergrößern und Informationen zum Bild anzeigenDer Vier-Elemente-Brunnen des Bildhauers Hubert Elsässer vor der St.-Johann-Baptist-Kirche ⊙48.19390611.371342
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Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Strae[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick von S-Bahn Richtung Kirche ⊙48.19539511.373154
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Gröbenzell ist über die Anschlussstellen Dachau/ Fürstenfeldbruck oder Lochhausen/ Langwied mit der Bundesautobahn 8, sowie über Anschlussstelle München-Lochhausen/ Gröbenzell mit der A 99 verbunden.

S-Bahn Mnchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im öffentlichen Nahverkehr ist Gröbenzell mit eigener Haltestelle der S-Bahn-Linie S3 (Mammendorf–Holzkirchen) an das S-Bahn-Netz des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes angeschlossen. Die Münchner Innenstadt ist damit in rund 20 Minuten zu erreichen.

MVV Regionalbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darüber hinaus besteht eine Busverbindung nach Lochhausen und Puchheim über den Regionalbus 830, der die S-Bahn-Haltestellen in beiden Orten miteinander verbindet, sowie eine Nachtlinie über den Nachtbus N80/N81 vom Pasinger Bahnhof.

Ab dem 28. November 2016 verkehrt zudem ein Midibus im Rahmen der MVV Regionalbuslinie 832 von Puchheim (S) Nord über Gröbenzell (S) Schubertstraße nach Olching (S).

Schieneninfrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnunterführung in der Freyastraße ⊙48.19354811.377046
Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis Fürstenfeldbruck
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Die Bahntrasse in Richtung Augsburg durchschneidet Gröbenzell von Südosten nach Nordwesten in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Bis Anfang der 1970er Jahre waren beide Ortsteile über einen beschrankten Bahnübergang in Verlängerung der Kirchen- zur Bahnhofstraße für den allgemeinen Straßenverkehr verknüpft. Bis dahin verfügte der Ort auch über einen Güterbahnhof. Im Rahmen der Neugestaltung der S-Bahn-Haltestelle erfolgte eine Verlagerung der Verbindungsstraße zwischen dem Nord- und dem Südteil in Richtung München in Form einer Unterführung in der Freyastraße. Die Kirchenstraße wurde in ihrer vollständigen Länge daraufhin zur Einbahnstraße und die Bahnhofstraße in ihrem Südteil zur Sackgasse.

Lärmschutzwand in der Bauabschlussphase ⊙48.19644611.371815
Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis Fürstenfeldbruck
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Seit Mitte 2012 erhält insbesondere die Zugverkehrstrasse München-Augsburg in Ortszentrumsnähe eine Lärmschutzwand. Die Schallisolierung erfolgt teilweise mit abgestuft grünfarbigen Leichtmetallelementen. An bestimmten Streckenabschnitten, beispielsweise am Gleisabschnitt zum Güterbahnhof Allach werden im oberen Bereich der Lärmschutzwand auch durchsichtige Bauteile eingesetzt. Verschiedene Streckenabschnitte erhalten einen Lärmschutz in Form steingefüllten Drahtkörben, sogenannten Gabionen. An einigen Stellen werden beide Schutzwandarten alternierend und versetzt installiert, so beispielsweise im südlichen Gröbenzell entlang des Lenzwegs. Die Lärmsanierungsmaßnahmen sollen im Jahr 2015 ihren Abschluss finden.

Fahrrad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

S-Bahn Zugang mit stationärer Fahrradpumpe
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Im Bemühen um eine fahrradfreundliche Gestaltung des Straßenverkehrs in der Gemeinde Gröbenzell wurden im Mai 2015 zwei stationäre Fahrradluftpumpen aus Edelstahl mit Manometer an der S-Bahn-Station aufgestellt. Sowohl am Nord- als auch am Südzugang zur S-Bahn befindet sich zu Beginn der Rad- und Fußgängerunterführung jeweils eine Radpumpe.



Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gymnasium
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Gröbenbachschule ⊙48.19858111.381632
Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis Fürstenfeldbruck
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Staatliche Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • hrenfeldschule, Grundschule
  • Grundschule an der Bernhard-Rner-Strae
  • Gymnasium Grbenzell
  • Grbenbachschule Grbenzell, Grund- und Hauptschule mit rund 280 Schlern (Bezeichnung bis 2000: Grund- und Hauptschule an der Hans-Kerle-Strae, davor bis 1995 Hans-Kerle-Schule). Benannt wurde die Schule ursprnglich nach dem Stifter des Schulgrundstckes. Als die parteipolitischen Verwicklungen von Hans Kerle whrend der Zeit des Nationalsozialismus in den 1990er Jahren bekannt wurden erfolgte die Umbenennung der Schule. Der Straenname blieb erhalten.

Private Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Bekannte Grbenzeller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaft und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Bayer (* 1939), Ph.D., Datenbank-Pionier und Erfinder der B-Bume, Prof. Emeritus der TU-Mnchen
  • Karl Eibl (1940?2014), Literaturwissenschaftler und emeritierter Professor der LMU Mnchen
  • Burkhard Gschel (* 1945), ehem. Entwicklungs- und Produktionsvorstand der BMW Group AG, Professor fr Maschinenbau, Vorsitzender der Formel-1 Herstellervereinigung (GPMA), ehem. Technikvorstand bei Magna International in Graz (sterreich)
  • Karl Larenz (1903?1993), bekannter Rechtswissenschaftler und ordentlicher Professor an der Ludwig-Maximilians-Universitt

Kunst und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reinhold Bocklet (* 1943), Rechtsanwalt, bayerischer Staatsminister a.D. fr Ernhrung, Landwirtschaft und Forsten, Abgeordneter des Bayerischen Landtages
  • Peter Glotz (1939?2005), Publizist, Wissenschaftler und SPD-Politiker
  • Martin Runge (* 1958), von 1996 bis 2013 Abgeordneter des Bayerischen Landtages, Publizist


Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skulptur der Wappen der Partnerstädte im Bürgerhaus ⊙48.19353711.370863
Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis Fürstenfeldbruck
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Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Bayerisches Landesamt fr Statistik ? Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevlkerungsstandes: Bevlkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)(Hilfe dazu).
  2. ?Beschreibung und Geschichte des Gemeindewappens Eintrag zum Wappen von Grbenzellin der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  3. ?Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen mter, Gemeinden und Gerichte 1799?1980. C.H.Beck?sche Verlagsbuchhandlung, Mnchen 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 466
  4. ?Abstimmungsergebnis des Brgerentscheids vom 3. April 2011
  5. ?Ergebnis der Gemeinderatswahl 2014 in Grbenzell
  6. ?Detailliertes Ergebnis der Gemeinderatswahl 2014
  7. ?Rechtsposition der Brgermeister nach dem Gemeinderecht (auf www.groebenzell.de)
  8. ?Merkur.de: Neubau statt Sanierung vom 29.Juli 2015
  9. ?Historische Straennamen in Grbenzell. Gemeinde Grbenzell. Abgerufen am 5.April 2011.
  10. ?Peter Bierl: Neuer Name fr Schule gesucht, Sddeutsche Zeitung. 24.November 2010. Abgerufen am 5.April 2011.
  11. ?Beschreibung der Grbenzeller Kommunalflagge
  12. ?Gedenksttten fr die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band 1. Bundeszentrale fr politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 143.
  13. ?Villa Zierer, Kunst und Literatur im Mnchner Westen
  14. ?Sddeutsche.de, Eine Verbeugung vor den Opfern, 23. Mrz 2012 (aufgerufen am 27. April 2012)
  15. ?Merkur Online, Grbenzell bekommt einen Stolperstein (aufgerufen am 28. April 2012)
  16. ?Nachtlinien im MVV
  17. ?Homepage der Gemeinde Grbenzell zu den neuen Fahrradpumpen
  18. ?TU-Mnchen, Lehrstuhl Prof. Bayer, Ph.D

Alte BahnhofswirtschaftDezember 2008 ⊙48.19551211.372684Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis FürstenfeldbruckLizenz: PD Coa Germany
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Wochenmarkt ⊙48.19390711.371155Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis FürstenfeldbruckLizenz: PD Coa Germany
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Blick von S-Bahn Richtung Kirche ⊙48.19539511.373154Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis FürstenfeldbruckLizenz: PD Coa Germany
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Bahnunterführung in der Freyastraße ⊙48.19354811.377046Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis FürstenfeldbruckLizenz: PD Coa Germany
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Lärmschutzwand in der Bauabschlussphase ⊙48.19644611.371815Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis FürstenfeldbruckLizenz: PD Coa Germany
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S-Bahn Zugang mit stationärer FahrradpumpeBild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis FürstenfeldbruckLizenz: PD Coa Germany
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GymnasiumBild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis FürstenfeldbruckLizenz: PD Coa Germany
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Gröbenbachschule ⊙48.19858111.381632Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis FürstenfeldbruckLizenz: PD Coa Germany
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Skulptur der Wappen der Partnerstädte im Bürgerhaus ⊙48.19353711.370863Bild: Unknownwikidata:Q4233718 für den Landkreis FürstenfeldbruckLizenz: PD Coa Germany
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Gröbenzell ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck und liegt etwa 16 Kilometer nordwestlich des Münchener Stadtzentrums am Rande des Graßlfinger/Dachauer Mooses. Der südliche Ortsrand geht nahtlos in den Nachbarort Puchheim über. Der östliche Ortsrand grenzt direkt an den Münchner Stadtteil Lochhausen. Gröbenzell bezeichnet sich inoffiziell als Gartenstadt, was vor allem der Gemeindevermarktung dient. Gröbenzell gehört zu den am dichtesten besiedelten Gemeinden Deutschlands und ist die einwohnermäßig größte Gemeinde des Landkreises Fürstenfeldbruck ohne Stadtrecht.

Gröbenzell wurde 1952 als politische Gemeinde gegründet. Dabei wurden (eher ärmere) Ortsteile von München, Puchheim, Olching und Geiselbullach zu einem Ort um den Bahnhaltepunkt Gröbenzell zusammengelegt. Gröbenzell gehört zu den „grünen Umlandgemeinden“ Münchens, mit vielen Einfamilienhäusern, drei Grundschulen, einer Hauptschule, einem Gymnasium, zwei Kindergärten und einer Waldorfschule. Im Gewerbegebiet sind sowohl Einzelhandel als auch produzierendes Gewerbe angesiedelt.

mehr zu "Gröbenzell" in der Wikipedia: Gröbenzell

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1998

Gründung:
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Schandmaul ist eine deutschsprachige Mittelalter-Folk-Rock-Band aus Gröbenzell bei München.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Eberhard Horst stirbt in Gröbenzell. Eberhard Horst war ein deutscher Schriftsteller.
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Gestorben: Eva Renate Wutta stirbt in Gröbenzell. Eva Renate Wutta, geborene Blechschmidt, war eine deutsche Bibliothekarin und Musikwissenschaftlerin.
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Gestorben: Helmut Damerau stirbt in Gröbenzell. Helmut Damerau war ein Publizist und Verleger.
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Gestorben: Volker Prechtel stirbt in Gröbenzell. Volker Prechtel war ein deutscher Theater-, Kino- und Fernsehschauspieler.
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Gestorben: Josef Fottner stirbt im oberbayerischenGröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck. Josef Fottner war ein deutscher Maler.

Sehenswürdigkeiten

1955

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Evangelische Zachäuskirche aus dem Jahr

"Gröbenzell" in den Nachrichten