Grünland

Als Grünland werden landwirtschaftlich genutzte Flächen im deutschen Sprachraum bezeichnet, auf denen Gras und krautige Pflanzen als Dauerkultur wachsen und die entweder als Weide oder Alm beweidet, als Wiese durch Mähen beerntet oder als Naturschutzfläche gepflegt werden. Grünland ist vom Menschen geprägtes Grasland und gehört zu den prägenden Elementen vieler Kulturlandschaften.

In der Regel handelt es sich um Flächen in Klimaten mit mehr als 400 mm Niederschlag im Jahresdurchschnitt, die vorher von der natürlich entstandenen Vegetation des jeweiligen Klimates bestanden waren und nicht um Urgrasland wie z. B. Steppe oder Savanne, das allein durch Naturweidewirtschaft vom Menschen landwirtschaftlich genutzt werden kann. Aus diesem Grund entwickelt sich brachliegendes Grünland im Laufe der Zeit durch die natürliche Sukzession wieder zu Wald, Moor, Heide u. ä. zurück. Grünlandflächen sind in der Regel Teile von Kulturlandschaften.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Erwin Lichtenegger stirbt während eines Urlaubsaufenthaltes an der Oberen Adria in Bibione, Italien. Erwin Lichtenegger war ein österreichischer Agrarwissenschaftler. Als Landesalminspektor von Kärnten untersuchte er vor allem die Auswirkungen anthropogener Bewirtschaftungsmaßnahmen auf die Vegetation von Grünlandflächen. In enger Zusammenarbeit mit der österreichischen Botanikerin Lore Kutschera erwarb er sich bedeutende Verdienste auf dem Gebiet der Wurzelökologie.
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Gestorben: Gerhard Voigtländer stirbt in Freising. Gerhard Voigtländer war ein deutscher Pflanzenbau- und Grünlandwissenschaftler. Von 1963 bis 1982 leitete er das Institut für Grünlandlehre an der Technischen Hochschule München in Weihenstephan. Er gilt als einer der Wegbereiter für eine wissenschaftlich fundierte Grünlandökologie.
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Gestorben: Wilhelm Lampeter stirbt in Leipzig. Wilhelm Lampeter war ein deutscher Agrarwissenschaftler und langjähriger Professor an den Universitäten in Leipzig und Halle (Saale). Zu seinen Interessensgebieten gehörten der Feldfutterbau, die Grünlandwirtschaft und die Saatgutforschung. Im Zweiten Weltkrieg war er als Leiter der nationalsozialistisch ausgerichteten „Gottscheer Mannschaft“ einer der Hauptorganisatoren der Aussiedlung seiner Landsleute, der Gottscheer, 1941 aus ihrer alten Heimat „heim ins Reich“. Bei der SS war er von 1941 bis zu seiner Degradierung Anfang 1942 SS-Sturmbannführer.
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Gestorben: Adolf Stählin stirbt in Wißmar bei Gießen. Adolf Stählin war ein deutscher Agrarwissenschaftler. Er lehrte in Jena, Hohenheim und Gießen und gilt durch seine vielseitigen Tätigkeiten auf den Gebieten Grünlandlehre, Pflanzenbau, Futterbau, Futtermittelmittelbewertung und Samenkunde als einer der herausragenden Kulturpflanzenforscher seiner Zeit.
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Gestorben: Carl Husemann stirbt in Berlin. Carl Husemann war ein deutscher Kulturtechniker mit Forschungsschwerpunkten auf den Gebieten der Moorkultur, Melioration und Bewertung von Grünlandstandorten.

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