Grafiker

Der Begriff Grafiker (altgriechischγραφική[τέχνη], graphiké [téchne], „die Kunst zu schreiben, zu zeichnen, zu malen“) bezieht sich sowohl auf Anwendungsbereiche innerhalb der Angewandten Kunst als auch der Bildenden Kunst. Während ein Grafiker, der überwiegend mit Mitteln der künstlerischen Grafik von Hand arbeitet (Handzeichnung, Radierung, Holzschnitt etc.) und dessen Werke eher in relativ kleiner Auflage (oft einzeln handsigniert und nummeriert) oder als Unikat erscheinen, meist der Bildenden Kunst zugerechnet wird, ist ein Grafiker, der vorwiegend mit dem Computer gestaltend mit Text- und Bildmaterial in Kombination arbeitet und dessen Werke zumeist kommerziellen Zwecken dienen und in verhältnismäßig großer Auflage erscheinen, eher der Gebrauchskunst, also der sogenannten Angewandten Kunst, zuzuordnen. Im Zuge der medialen Entwicklung und der Ausweitung des Kunst-Begriffes seit Ende des 20. Jahrhunderts sind die Übergänge zwischen beiden Grafiker-Gruppen inzwischen fließend.

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1872

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Böcklinstraße, 1919 benannt nach dem Schweizer Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Arnold Böcklin (1827–1901); er war einer der Hauptvertreter des Symbolismus, der mit der dominierenden akademischen Malerei und dem vorherrschenden Naturalismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen die fünf Varianten der Villa am Meer, das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod und die fünf Varianten der Toteninsel (1880–1886). Die Straße, die zum Pratercottage zählt, hieß vorher 1876–1919 Valeriestraße nach Erzherzogin Marie Valerie, Tochter des Herrscherpaars Franz Joseph I. und Elisabeth (nach deren Familie die kreuzende Wittelsbachstraße benannt ist). In der Böcklinstraße? 1 befinden sich die denkmalgeschützten Bildhauerateliers der Akademie der bildenden Künste. (Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt)

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