Graues Kloster (Berlin)

Als Graues Kloster wurde das Franziskanerkloster im mittelalterlichen Alt-Berlin bezeichnet. Nach der Überlieferung des märkischen Chronisten Andreas Angelus geht der Name auf den grauen Habit der Ordensleute zurück. Das Berliner Franziskanerkloster befand sich in der heutigen Klosterstraße im Ortsteil Mitte. Vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg galt das Kloster als das wichtigste mittelalterliche Bauwerk der Stadt. Nach dem Ende des Krieges wurde die Ruine der Franziskaner-Klosterkirche baulich gesichert und gilt als Mahnmal des Krieges, zugleich auch als eine der letzten erhaltenen gotischen Sehenswürdigkeiten Berlins.

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Kurfürst Johann Georg von Brandenburg richtet in Berlin nach dem Tod des letzten Franziskanermönchs im säkularisierten Grauen Kloster das Berlinische Gymnasium zum Grauen Kloster ein.

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