Gregor der Große

Gregor der Große (Gregorius, als PapstGregor I.; * um 540 in Rom; † 12. März 604 ebenda) war von 590 bis 604 Papst. Er gilt als einer der bedeutendsten Päpste und ist der jüngste der vier großen lateinischen Kirchenväter der Spätantike. 1295 wurde er heiliggesprochen.

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Europa

593 n. Chr.

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Papst Gregor der Große gewährt den Langobarden einen Tribut, um sie zum Abzug zu bewegen.

Religion

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Sabinianus wird offiziell neuer Papst als Nachfolger des im März verstorbenen Gregor I.. Zwar wird Sabinianus unmittelbar nach dessen Tod gewählt, die Amtseinführung erfolgt allerdings erst nach der Anerkennung durch den oströmischen Kaiser Phokas.

601 n. Chr.

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Papst Gregor der Große schickt Mellitus, Justus, Honorius und weitere Missionare nach England, die Augustinus von Canterbury unterstützen sollen. Sie bringen ihm das Pallium mit, so dass Canterbury nunmehr zum Erzbistum erhoben wird; auf der Insel sollen eine Reihe von Suffraganbistümern entstehen, von denen allerdings zuerst nur die Bistümer in London unter Mellitus und in Rochester unter Justus verwirklicht werden können (beide 604).

600 n. Chr.

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um 600: Papst Gregor der Große erklärt, Ziel der Kirche solle die Bekehrung, nicht die Verfolgung der Juden sein.

597 n. Chr.

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Frühjahr: Augustinus landet mit seinen Begleitern, von Papst Gregor dem Großen nach England geschickt, auf der Insel Thanet an der Themse-Mündung. Der König von Kent, Æthelberht lädt sie ein, ihren Sitz in Canterbury zu nehmen. Augustinus gründet noch im gleichen Jahr die Abtei St. Augustinus. Æthelberht selbst wird vermutlich um 601 getauft.

596 n. Chr.

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Æthelberht von Kent bittet Papst Gregor den Großen um die Entsendung von Missionaren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1979

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Werk: Moralia in Iob (I-XXXV). PL 75, 519–1162; PL 76, 9–782. Kritische Ausgabe von M. Adriaen, CCSL 143 , 143A , 143B (1985).
Ein ungewöhnlich breit angelegter Hiobkommentar in 35 Büchern, begonnen während des Aufenthalts in Konstantinopel und vollendet um 595, der das Buch Hiob nach dem Prinzip des dreifachen Schriftsinns interpretiert: einerseits literal in der wörtlichen Bedeutung des Textes, andererseits tropologisch in Bezug auf die moralische Situation des einzelnen Menschen und allegorisch-typologisch mit Bezug auf die Heilstatsachen der Geschichte Christi und seiner Kirche.

1971

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Werk: Homiliae in Ezechielem (I-II). PL 76, 781-1072. Kritische Ausgabe von M. Adriaen, CCSL 142. Deutsche Übersetzung von Gegorg Bürke, Einsiedeln: Johannes-Verlag, 1983
22 exegetische Predigten aus dem Jahr 593, mit fortlaufender Erklärung von Ez 1-3 und Ez 40.

1963

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Werk: Homiliae in canticum canticorum. Kritische Ausgabe von P. Verbraken, CCSL 144 , p.? 3–46.
Zwei Predigten über eine Stelle des Hoheliedes (Ct 1,1-8), nicht zu verwechseln mit der unter den Werken Gregors überlieferten Expositio super cantica canticorum (PL 79,471-548), die heute meist Robert von Tumbalena zugeschrieben wird.

1963

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Werk: In librum I Regum expositiones (I-VI). PL 79,17-468. Ed. P. Verbraken, CCSL 144 , p.? 49–614
Kommentar zum 1. Buch Samuel.

1963

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Werk: In librum I Regum expositiones (I-VI). PL 79,17-468. Ed. P. Verbraken, CCSL 144 , p.? 49–614
Kommentar zum 1. Buch der Könige.

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