Griechenland

Griechenland (griechischΕλλάδα [ɛˈlaða], Elláda, formell Ελλάς, Ellás ‚Hellas‘; amtliche Vollform Ελληνική Δημοκρατία, Ellinikí Dimokratía ‚Hellenische Republik‘) ist ein Staat in Südosteuropa und ein Mittelmeeranrainerstaat. Das griechische Staatsgebiet grenzt an Albanien, Mazedonien, Bulgarien und die Türkei. Griechenland ist eine parlamentarische Republik mit präsidialen Elementen; die Exekutive liegt bei der Regierung, zum kleineren Teil auch beim Staatspräsidenten. Die Hauptstadt des Landes ist Athen. Weitere bedeutende große Städte sind Thessaloniki, Patras, Iraklio und Piräus.

Das antike Griechenland ist als frühe europäische Hochkultur bekannt, die wichtige Errungenschaften wie die attische Demokratie und Philosophie, frühe Naturwissenschaften und die klassische griechische Architektur hervorbrachte. Nach dem Ende der Antike und dem Aufgehen in verschiedenen Großreichen wie Byzanz und Osmanischem Reich konnte erst im 19. Jahrhundert im Zuge der griechischen Revolution und der folgenden Unabhängigkeit von den Osmanen wieder ein griechischer Staat gebildet werden. Die heutige parlamentarische Präsidialdemokratie geht zurück auf das Referendum im Dezember 1974 zur Abschaffung der Monarchie und für die Einführung der Republik.

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Reich Alexanders des Großen

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Totale Sonnenfinsternis auf Sizilien und in Griechenland.

319 v. Chr.

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Sommer: Tod des makedonischen Reichsverwesers Antipater. Dieser hatte als seinen Nachfolger im Amt des Regenten für den geisteskranken König Philipp III. Arrhidaios seinen Vertrauten Polyperchon bestimmt. Antipaters Sohn Kassander fühlt sich übergangen. Da auch Antigonos in Kleinasien und Ptolemaios in Ägypten Polyperchon die Anerkennung verweigern, dieser aber sich mit Eumenes verbündet, kommt es zum Zweiten Diadochenkrieg, der bis 316 v. Chr. dauert. Ptolemaios I. greift Phönizien und Syrien an. Polyperchon versucht, die griechischen Städte für sich zu gewinnen, indem er ihre Freiheit proklamiert. Dies richtet sich vor allem gegen Nikanor, den Feldherren Kassanders, der Athen über die im nahen Munychia stationierte makedonische Garnison kontrolliert.

Ereignisse > Reich Alexanders des Großen

15 n. Chr.

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August: Totale Sonnenfinsternis auf Sizilien und in Griechenland. (310 v. Chr.)

Politik > Parlament

129 n. Chr.

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?ND

71 n. Chr.

33 n. Chr.

20 n. Chr.

18 n. Chr.

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?XA

17 n. Chr.

12 n. Chr.

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Griechische Revolution

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Der große Teile Albaniens und Griechenlands beherrschende Ali Pascha Tepelena wird nach mehrmonatiger Belagerung seiner Festung bei einem Treffen mit Abgesandten des Kriegsministers des Osmanischen Reichs getötet. Ali Pascha hatte mit den Aufständischen in der griechischen Revolution paktiert und war vom Sultan der Untreue beschuldigt.

Balkankriege

1913

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18. März: Georg I., König von Griechenland, wird von Alexander Schinas in Thessaloniki ermordet. Nachfolger wird sein Sohn Konstantin I. Der Attentäter wird für unzurechnungsfähig erklärt und stirbt nach Folterungen durch die Polizei.

Bevölkerungsverschiebungen und Fluchtbewegungen nach dem Ersten Weltkrieg

1919

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Der Vertrag von Neuilly-sur-Seine sah für Bulgarien den Austausch von 52.000 Griechen gegen 30.000 in Griechenland lebende Bulgaren vor. – Nach dem Vertrag von Lausanne von 1923 mussten eine Million Griechen die Türkei und 400.000 Türken Griechenland verlassen. Die griechische Bevölkerung vergrößerte sich mit den Flüchtlingen um ein Viertel. (Staatenlose)

Zweiter Weltkrieg

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Die gegen die griechische Volksbefreiungsarmee ELAS gerichtete militärische Intervention Großbritanniens in Griechenland beginnt.

Politik > Partnerstädte

1995

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Griechenland Piräus , seit 28. Februar (Archangelsk)

Politik > Städtepartner- und Patenschaften

1996

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Kerkyra auf Korfu in Griechenland seit (Troisdorf)

Politik und Religion > Städtepartnerschaften

2001

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Griechenland? Egio in Griechenland seit (Alba Iulia)

Chronologie der Besuche

2002

Ereignisse > Politik und Weltgeschehen

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In Griechenland wird Kostas Karamanlis, der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia, nach seinem Wahlsieg am 7. März als Ministerpräsident vereidigt. (10. März)
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Die liberal-konservative Nea Dimokratia unter Kostas Karamanlis gewinnt die Parlamentswahlen in Griechenland gegen die regierende sozialistische PASOK von Georgios Andrea Papandreou. (7. März)
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Nachdem Sicherheitsbedenken der Partnerstaaten ausgeräumt worden sind, tritt das Schengener Abkommen auch für Griechenland in Kraft. (26. März)
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Nach dem Tod seines Vaters Pauls I. wird Konstantin II. König von Griechenland, der letzte König auf den griechischen Thron. (6. März)
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Georg I., König von Griechenland, wird von dem Revolutionär Alexander Schinas in Saloniki ermordet. Nachfolger wird sein Sohn Konstantin. (18. März)

Politik

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Gipfeltreffen in Athen, Griechenland, zwischen Japan und der EU
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Estland und Malta unterzeichnen in Athen, Griechenland, den Beitrittsvertrag zur EU
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Kroatien stellt in Athen, Griechenland, den Antrag auf Mitgliedschaft in der EU

Weltpolitik

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Parlamentswahlen im Griechenland

Politik > Städtepartnerschaften

2013

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GriechenlandTrikala, Griechenland, seit (Castrop-Rauxel)

2007

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Griechenland? Larisa, Griechenland (Denizli)

2003

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GriechenlandThessaloniki, Griechenland (Venedig)

2000

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Tripoli, Griechenland, seit (Peine)

2000

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GriechenlandAthen, Griechenland (Paris)

1988

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GriechenlandThessaloniki , seit (Köln)

1984

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Griechenland? Piräus, Griechenland, seit (Marseille)

Politik & Weltgeschehen

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Brüssel/Belgien: Die Europäische Kommission stellt den Haushalt Griechenlands unter EU-Kontrolle; bis 2012 muss das Land seine Neuverschuldung unter die Marke der EU-Konvergenzkriterien von drei Prozent des Bruttoinlandproduktes drücken.
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Parlamentswahlen in Griechenland.
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Der Beitritt Griechenlands zum Euro beruht auf seit 1997 gefälschten Defizitzahlen. Später werden auch die italienischen Zahlen bezweifelt. Das statistische Amt der EU, Eurostat, gerät damit wieder ins Zwielicht

2004

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10. März: Griechenland: Kostas Karamanlis wird Ministerpräsident
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Griechenland. Konstantinos Stefanopoulos wird wieder zum Staatspräsidenten gewählt.

1995

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10. März: Griechenland. Konstantinos Stefanopoulos wird Staatspräsident.
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Griechenland wird zehntes Vollmitglied der Europäischen Gemeinschaft.
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Das Parlament Griechenlands stimmt der Rückkehr des Landes in die militärische Organisation der NATO zu.
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Diktator Georgios Papadopoulos ruft in Griechenland die Republik aus
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Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Griechenland.
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Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Griechenland, in Kraft seit dem 16. Juni 1957
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Griechenland und Türkei treten der NATO bei.
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Die neue Verfassung Griechenlands tritt in Kraft und regelt die Verteilung von Grundbesitz neu.
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Die NATO beschließt die Aufnahme von Griechenland und der Türkei, die am 18. Februar 1952 rechtskräftig wird.
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Die erste Sitzung des Europarates findet statt. Türkei, Griechenland und Island werden als neue Mitglieder aufgenommen.
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Nach einem Attentat auf den griechischen Justizminister Christos Ladas lässt die Regierung das Kriegsrecht verhängen und 213 Kommunisten hinrichten.
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Dimitros Maximos tritt als Regierungschef Griechenlands zurück; sein Nachfolger wird am 29. August Konstantin Tsaldaris.
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US-Präsident Harry S. Truman bewilligt 400 Mio. Dollar Wirtschafts- und Militärhilfe für Griechenland und die Türkei.
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Der US-Senat billigt die von Truman vorgeschlagenen Hilfen für Griechenland und die Türkei.
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Paul I. legt seinen Amtseid als König von Griechenland ab. Er ist Nachfolger seines verstorbenen Bruders Georg II.
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König Georg II. kehrt nach Griechenland zurück.
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Der sowjetische Diplomat Andrej Gromyko wirft den Briten, die in Griechenland und Indonesien Truppen stationiert haben, die Einmischung in die inneren Angelegenheiten dieser Länder vor.

1828

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Russland erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg, um auch die Unabhängigkeitskämpfe der Griechen zu unterstützen. Die Kriegserklärung wird je nach Quelle auf den 26. oder den 28. April datiert.
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In der Schlacht von Navarino erlangt Griechenland seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich.

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