Groß-Berlin

Groß-Berlin ist eine Bezeichnung für die Stadtgemeinde bzw. Einheitsgemeinde Berlin in den Grenzen des 1920 entstandenen Stadtgebiets, wie es bis heute mit nur wenigen Änderungen besteht.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich teils ohne koordinierte Infrastruktur- und Stadtplanung der industrielle Ballungsraum Berlin, wobei der Hobrecht-Plan schließlich ab 1862 metropolische Strukturen regionsübergreifend ermöglichte. Nachdem sich ein 1911 gebildeter Zweckverband als nicht ausreichend erwiesen hatte, schuf die Bildung des Stadtgebiets auf einer Fläche von 878 km² mehr Möglichkeiten abgestimmter Planung und eines Ausgleichs großer finanzieller und sozialer Ungleichgewichte zwischen Teilen des Gebietes.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Reinhold Krause stirbt in Konstanz. Reinhold Krause war ein deutscher Religionspädagoge sowie rassistisch-antisemitischer Vertreter und Obmann der Deutschen Christen in Groß-Berlin.
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Geboren: Reinhold Krause wird in Berlin geboren. Reinhold Krause war ein deutscher Religionspädagoge sowie rassistisch-antisemitischer Vertreter und Obmann der Deutschen Christen in Groß-Berlin.
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Geboren: Ferdinand Friedensburg wird in Schweidnitz geboren. Friedrich Wilhelm Ferdinand Friedensburg war ein deutscher Politiker (DDP, später CDU). Von Dezember 1946 bis Februar 1951 war er stellvertretender OberbürgermeisterGroß-Berlins bzw. dann West-Berlins. Während der Berlin-Blockade vertrat er dreieinhalb Monate die erkrankte Oberbürgermeisterin Louise Schroeder.

Änderungen seit 1920 > Bezirksgrenzen und -benennungen

2001

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Bezirksreform: Durch Zusammenlegungen wurde die Zahl der Bezirke von zuvor 23 auf 12 verringert.

1988

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Zweiter Gebietsaustausch: weitere Grenzkorrekturen an der Sektorengrenze, u.? a. am Lenné-Dreieck und an der Lohmühlenbrücke

1986

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Hellersdorf wurde neu gebildet aus Teilen von Marzahn

1985

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Hohenschönhausen wurde neu gebildet aus Teilen von Weißensee. Dieser erhielt zum Ausgleich Teile von Pankow.

1979

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Marzahn wurde neu gebildet aus Teilen von Lichtenberg und Weißensee

Änderungen seit 1920 > Stadtgrenze

1990

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Mehrere Grenzkorrekturen laut Einigungsvertrag: Die Ausgemeindung West-Staakens von 1945 wurde rückgängig gemacht; der Flugplatz Gatow sowie Groß-Glienicke (östlicher Teil) blieben jedoch bei Berlin und damit Groß Glienicke weiterhin geteilt. Die in Hönow und Ahrensfelde über die Stadtgrenze gebauten Neubaugebiete von Hellersdorf und Marzahn wurden nach Berlin eingemeindet.

1988

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Zweiter Gebietsaustausch zwischen West-Berlin und der DDR, mit Beseitigung bzw. Anschluss der restlichen Exklaven und weiteren Grenzkorrekturen.

1972

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Erster Gebietsaustausch zwischen West-Berlin und der DDR, u.? a. mit einem Korridor nach Steinstücken, Beseitigung mehrerer kleiner Exklaven und diverse andere Grenzkorrekturen.

1945

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Die britische und die sowjetische Besatzungsmacht vereinbarten einen Gebietsaustausch am westlichen Stadtrand. West-Staaken kam zunächst zum sowjetischen Sektor (kurze Zeit später zur Sowjetischen Besatzungszone), der Flugplatz Gatow und der Ostteil von Groß Glienicke kamen zum Berliner Bezirk Spandau, der dem britischen Sektor angehörte.

1928

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Der Gutsbezirk Düppel wurde zu Berlin eingemeindet.

"Groß-Berlin" in den Nachrichten