Großkhan

Großkhan, Großchan oder Chagan (alttürkisch𐰴𐰍𐰣kaɣan;mongolischᠬᠠᠭᠠᠨ; chinesisch 可汗, Pinyinkèhán; kor. 가한, MR kahan; persisch und arabisch خاقان chaqan, DMGḫāqān; alternative Schreibweisen Khaghan, Kagan, Kağan, Qagan, Qaghan), ist im Mongolischen und den Turksprachen ein Titel, der dem Kaisertitel entspricht und somit noch über dem eines Khans steht. Sein Territorium wird als Khaganat oder Großkhanat bezeichnet, manchmal jedoch auch ungenau als Khanat, das eigentlich kleiner ist. Im modernen Mongolisch heißt der Titel Khaan, wobei der g-Laut kaum oder gar nicht mehr zu hören ist (d.h. ein sehr schwacher stimmloser velarer Frikativ), im modernen Türkisch ist der Laut des "ğ" des Wortes Kağan ebenfalls lautlos.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Möngke Khan stirbt in den Tiao-yu Shan, Provinz Sichuan. Möngke Khan, war als Sohn Toluis und Enkel von Dschingis Khan der vierte Großkhan der Mongolen. Er regierte 12511259 in der Mongolei und war trotz zunehmender Probleme in der Lage, das Riesenreich noch zusammenzuhalten.

1248

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Gestorben: Gujuk Khan, dritter Großkhan der Mongolen (* 1206)
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Gestorben: Ögedei Khan stirbt. Ögedei Khan, auch Ögödei Khan, Ugedei Khan oder Ügedai Khan, war der dritte Sohn Dschingis Khans. Er regierte nach dem Tode seines Vaters als zweiter Großkhan das Mongolenreich von 1229 bis 1241.

1209

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Geboren: Möngke Khan wird geboren. Möngke Khan, war als Sohn Toluis und Enkel von Dschingis Khan der vierte Großkhan der Mongolen. Er regierte 12511259 in der Mongolei und war trotz zunehmender Probleme in der Lage, das Riesenreich noch zusammenzuhalten.

1186

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Geboren: Ögedei Khan wird (oder 1189) geboren. Ögedei Khan, auch Ögödei Khan, Ugedei Khan oder Ügedai Khan, war der dritte Sohn Dschingis Khans. Er regierte nach dem Tode seines Vaters als zweiter Großkhan das Mongolenreich von 1229 bis 1241.

Politik & Weltgeschehen

1247

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Die Franziskaner Johann von Carpini und Bruder Benedikt kehren von einer Reise zurück, die sie im Auftrag von Innozenz IV. im Anschluss an das erste Lyoner Konzil 1245 zum Mongolen-Großkhan nach Karakorum führte.

1206

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Dschingis Khan ernennt sich zum Großkhan aller Mongolen und beginnt die Eroberung Asiens

551 n. Chr.

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Bumin Ilkhan, Anführer der Göktürken, nimmt den Khagan-Titel an.

Geschichte > Chronik der Mongolen vom 13. bis 18. Jahrhundert

1260

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Der Großkhan der Mongolen, Kublai Khan (*1215, ??? 1294), wird Kaiser Nordchinas. Neue Reichshauptstadt wird Peking (Beijing). Gleichzeitig beginnender Auseinanderbruch des ohnehin lockeren Reichsverbandes in Teilreiche. (Mongolisches Reich)

Asien

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Kublai Khan, der sich schon im Vorjahr staatsstreichartig und gegen die Tradition selbst zum Großkhan der Mongolen ausgerufen hat wird von einer von ihm einberufenen Versammlung in China zwar zum Herrscher im Reich der Mongolen gewählt, diese Wahl wird aber von zahlreichen wahlberechtigten Provinzen nicht anerkannt. Diese Provinzen stehen auf Seiten seines Bruders Arigkbugha Khan.

1259

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Kublai Khan, Enkel Dschingis Khans und Gründer der Yuan-Dynastie in Nordchina wird Großkhan.

1251

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Möngke Khan wird 4. Großkhan der Mongolen.

"Großkhan" in den Nachrichten