Grundherrschaft

Die herrschaftliche Organisationsform der Grundherrschaft − in Österreich und anderen Gebieten auch Erbuntertänigkeit oder Patrimonialherrschaft genannt − war eine vom Mittelalter bis zum Jahr 1848 und der Bauernbefreiung vorherrschende rechtliche, wirtschaftliche und soziale Besitzstruktur des ländlichen Raums. Grundherrschaft ist ein kennzeichnender Begriff aus der mittelalterlichen und neuzeitlichen Sozial- und Rechtsgeschichte.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Adolph Anton von Gemmingen stirbt in Heidelberg-Schlierbach. Adolph Anton Maria Weiprecht von Gemmingen war Grundherr in Treschklingen, Hoffenheim und Fränkisch-Crumbach, außerdem großherzoglich-hessischer Hofjunker und später Landrat in Dieburg.

1909

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Gestorben: August von Gemmingen (1829–1909) stirbt. Freiherr August von Gemmingen war kaiserlich-königlicher Kämmerer und Grundherr in Michelfeld.
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Gestorben: Gustav von Gemmingen stirbt in Stuttgart. Gustav von Gemmingen war k.k. Rittmeister und Grundherr in Bürg, Treschklingen, Rappenau, Hoffenheim und Adersbach.
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Gestorben: Hermann von Gemmingen stirbt. Hermann Ferdinand Friedrich August von Gemmingen war k.k. Offizier und Grundherr in Babstadt.

Persönlichkeiten

1840

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Joseph Ritter von Schreibers (1793-1874), Bruder des Leiters des "Hof-Naturalien-Cabinets" Karl Franz Anton von Schreibers, Jurist, Mitglied der niederösterreichischen Landwirtschaftsgesellschaft, übersetzte das für den agrarischen Bereich grundlegende englische Werk Code of Agriculture von Sinclair ins Deutsche, k.k. Sektionsrat im Landeskulturministerium, Eigentümer der HerrschaftNiederhollabrunn 1819

Geschichte des Herzogtums > Dänische Zeit und Eingliederung in den preußischen Staat (1815–1876)

1872

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Aufhebung der Grundherrschaft. (Herzogtum Sachsen-Lauenburg)

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