Guillaume de Nogaret

Guillaume de Nogaret (auch Wilhelm von Nogaret, * um 1260 in Saint-Félix-Lauragais; † 11. April 1313) war Höfling und wichtiger Berater des französischen Königs Philipp des Schönen. Nogaret war treibende Kraft bei der Auseinandersetzung des Königs mit den Päpsten, außerdem betrieb er die Auflösung des Templerordens.

Guillaume de Nogaret studierte römisches Recht. 1294 erhielt er eine Stelle an einem königlichen Gericht, 1299 wurde er Ritter des Königs. Im Jahr 1300 sandte Philipp ihn als Gesandten zum Heiligen Stuhl. Nach dem Tod von Pierre Flote in der Schlacht von Courtrai (1302) wurde Nogaret oberster Berater des Königs. Wegen der Publikation der päpstlichen Bulle Unam Sanctam ließ Nogaret den französisch-päpstlichen Konflikt eskalieren. In einer Versammlung der Großen des Reiches im Louvre attackierte er am 12. März 1303 Papst Bonifatius VIII. auf das Schärfste.

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Politik & Weltgeschehen

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„Schwarzer Freitag“: Alle Mitglieder des Templerordens werden von Guillaume de Nogaret auf Geheiß Philipps des Schönen in ganz Frankreich inhaftiert. Der französische König verlegt sofort seinen Hofstaat in die Templerburg in Paris und bemächtigt sich des Goldvorrats der Templer. Schon am Nachmittag des 13. Oktober beginnt der Propagandafeldzug von Nogaret und Philipp gegen die Templer.

1295

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Wilhelm von Nogaret wird enger Vertrauter und einflussreicher Ratgeber des französischen Königs

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Guillaume de Nogaret, französischer Höfling und Berater des französischen Königs Philipp des Schönen (* um 1260)

1260

Geboren:
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Guillaume de Nogaret, Siegelbewahrer und Berater des französischen Königs Philipps IV. (dem Schönen) (+ 1313)

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