Guinea

Guinea [giˈneːa] (französischLa Guinée [giˈne]) ist ein Staat in Westafrika, der (von Nordwesten aus im Uhrzeigersinn) an Guinea-Bissau, Senegal, Mali, die Elfenbeinküste, Liberia, Sierra Leone und den Atlantik grenzt. Ihre Unabhängigkeit erlangte die ehemalige französische Kolonie am 2. Oktober 1958. Trotz der vorhandenen Bodenschätze lebt der Großteil der Bürger in Armut, diese wurde durch die Diktatur Ahmed Sékou Tourés noch verstärkt. Die Hauptstadt von Guinea ist Conakry.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Jeanne-Martin Cissé stirbt in Conakry. Jeanne Martin Cissé war eine guineischePolitikerin und Doyenne der guineischen Frauenpolitik.
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Gestorben: Jean-Marie Doré stirbt. Jean-Marie Doré war ein guineischer Politiker. Als Vorsitzender der Union pour le Progrès de la Guinée (UPG) zählte er zu den führenden Oppositionspolitikern. Im Januar 2010 wurde Doré zum Premierminister einer Übergangsregierung ernannt, die ein Jahr nach dem Militärputsch von Moussa Dadis Camara den Übergang zur Demokratie vorbereiten soll.
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Gestorben: Nabi Youla stirbt in Conakry. Nabi Ibrahima Youla war ein guineischer Diplomat und Staatssekretär für Information und Tourismus.
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Gestorben: Philippe Kourouma stirbt. Philippe Kourouma war römisch-katholischer Bischof von Nzérékoré (N'Zérékoré) in Guinea.
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Gestorben: Lansana Conté stirbt in Conakry. Lansana Conté war von 1984 bis zu seinem Tod Präsident von Guinea. Unter seiner Herrschaft fanden erstmals seit der Unabhängigkeit Guineas Präsidentschaftswahlen mit mehreren Kandidaten statt.

Reisen & Expeditionen

1955

Expedition:
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WestafrikaSenegal, Guinea und Côte d'Ivoire (Guido Monzino)

Kunst & Kultur

Kultur:
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Kulturabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Guinea. In Kraft seit dem 13. Juni 1987

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1997

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Gründung: Die Roc Oil Company Limited (ROC) ist ein australischer Konzern der Erdöl- und Erdgaswirtschaft, der Lagerstätten, vor allem in der Tiefsee, in Großbritannien (Nordsee), Australien, Neuseeland, Afrika (Mauretanien, Guinea, Angola, Madagaskar) und China erforscht und ausbeutet. Es werden auch Bewertungen, Analysen und Dienstleistungen für die Erdölwirtschaft erbracht. Das Unternehmen zählt zu den größten Erdölkonzernen Australiens und der Schwerpunkt der Aktivitäten des Unternehmens liegt im australisch-chinesischen Raum. Der Firmensitz befindet sich in Sydney in der Market Street und es sind – nach eigenen Angaben – 200 Arbeitnehmer aus 24 Ländern beschäftigt, die 16 Sprachen sprechen.

Rundfunk, Film & Fernsehen

1998

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Film: Kiriku und die Zauberin (Originaltitel: Kirikou et la Sorcière) ist ein französischer Zeichentrickfilm und der erste Film in Spielfilmlänge von dem in Guinea aufgewachsenem Regisseur Michel Ocelot aus dem Jahr 1998. Der Film basiert lose auf einem westafrikanischen Märchen und war so erfolgreich, dass 2005 die Fortsetzung Kiriku und die wilden Tiere entstand. 2007 folgte das Musical Kiriku und Karaba.

Stab:
Regie: Michel Ocelot
Drehbuch: Michel Ocelot
Produktion: Didier Brunner Paul Thiltges Jacques Vercruyssen
Musik: Youssou N'Dour
Schnitt: Dominique Lefèvre

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

2003

Ehrung:
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Ehrendoktor (Dr. h.c.) der Medizinischen Fakultät Universität Conakry/Guinea (Gunther Bastert)

1977

Auszeichnungen:
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Nationalorden Guineas (Officier de l’Ordre National de Guinée), verliehen durch Sékou Touré (Salif Keïta (Musiker))

1973

Preisträger:
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Alioun Fantoure für Le Cercle des tropiques (Grand Prix littéraire de l’Afrique noire)

Wirtschaft > Staatshaushalt

2005

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Bildung: 1,6? %

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2007

Werk:
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A Monster From Guiny („Ein Monster aus Guinea“), 151,8×104,1? cm (Walton Ford)

2007

Werk:
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A Monster From Guiny („Ein Monster aus Guinea“), 151,8×104,1 cm (Walton Ford)

1995

Werk > Realisierte Entwürfe:
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Messeturm in Leipzig (Schlaich Bergermann und Partner)

Politik & Weltgeschehen

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Nach dem Tod von Staatspräsident Conté kommt es in Guinea zu Unruhen. Nach einem Putsch übernimmt Hauptmann Moussa Dadis Camara die Macht.

2008

Wahlen:
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Dezember: Präsidentschaftswahlen in Guinea
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Guinea. Wiederwahl von Lansana Conté als Staatspräsident
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Guinea. Erste demokratische Präsidentschaftswahlen. Staatspräsident Lansana Conté wird in seinem Amt bestätigt
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Guinea gibt sich eine neue Verfassung

Tagesgeschehen

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Charleville/Liberia: Beim Absturz eines guinesischenMilitärflugzeuges sterben elf Menschen, darunter der Ranghohe Militär-General und Armeechef Souleymane Kelefa Diallo.
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Conakry/Guinea: Bei Stichwahl um das Präsidentenamt erlangt Alpha Condé 52,52 Prozent der Wählerstimmen, während sein Herausforderer Cellou Dalein Diallo 47,48 Prozent erreicht.
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Conakry/Guinea: Der Oberste Gerichtshof des Landes weist Beschwerden nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl zurück und macht damit den Weg für die Stichwahl zwischen Cellou Dalein Diallo und Alpha Condé frei. Die ursprünglich für den 18. Juli angesetzte Stichwahl war zuvor auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
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Conakry/Guinea: Bei der Präsidentschaftswahl erreichen Cellou Dalein Diallo und Alpha Condé die größten Stimmanteile. Sie werden sich am 18. Juli einer Stichwahl stellen.
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Conakry/Guinea: 13 Monate nach dem Militärputsch wird der Oppositionspolitiker Jean-Marie Doré mit der Bildung einer Übergangsregierung und der Vorbereitung freier Wahlen beauftragt.

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