Gulden

Der Gulden bezeichnete ursprünglich eine Goldmünze, später aber auch eine Recheneinheit und eine Silbermünze. Daher unterscheidet man Goldgulden, Rechnungsgulden und Silbergulden.

Von der ersten Goldmünze dieser Art, dem Florentiner Fiorino d’oro, lateinisch florenus aureus, leiten sich sowohl die Namen Floren oder Florene (deutsch), Florijn (niederländisch), Florin (französisch und englisch) und Forint (ungarisch) ab als auch die international gängigen Abkürzungen fl. oder f. Demgegenüber setzte sich im Süden und Westen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation schon früh der Name Gulden durch (gekürzt aus mhd.guldin pfenninc oder guldin pfennic).

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Franz Raffl stirbt im oberbayerischen Reichertshofen. Franz Raffl war ein Landwirt, der den Franzosen im Jänner 1810 für 1500 Gulden das Versteck des in Tirol als Freiheitskämpfer verehrten Andreas Hofer verriet, der mehrere Aufstände gegen Napoleons Truppen angeführt hatte. Aufgrund seiner Denunziation wurde Raffl später der „Judas von Tirol“ genannt. Er wanderte 1811 nach Bayern aus, wo er 1830 verarmt starb. Noch heute werden in Tirol verräterische Menschen "Raffl" oder "rafflerisch" genannt.
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Geboren: Franz Raffl wird in Prenn, Gemeinde Schenna in Südtirol geboren. Franz Raffl war ein Landwirt, der den Franzosen im Jänner 1810 für 1500 Gulden das Versteck des in Tirol als Freiheitskämpfer verehrten Andreas Hofer verriet, der mehrere Aufstände gegen Napoleons Truppen angeführt hatte. Aufgrund seiner Denunziation wurde Raffl später der „Judas von Tirol“ genannt. Er wanderte 1811 nach Bayern aus, wo er 1830 verarmt starb. Noch heute werden in Tirol verräterische Menschen „Raffl“ oder „rafflerisch“ genannt.

1731

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Geboren: Ernst Christoph Steinhäußer wird in Pforzheim geboren. Ernst Christoph Steinhäußer war Wardein von Baden und Bürgermeister von Durlach. Steinhäußer, dessen Vater Bürgermeister in Pforzheim war, hatte den Beruf des Goldschmieds erlernt. Markgraf Karl Friedrich ernannte ihn 1761 zum Wardein. In dieser Aufgabe bezog er eine Besoldung von 400 Gulden pro Jahr, die später auf 500 Gulden erhöht wurde. Nach Stilllegung der Münze zu Durlach 1779 bezog er ein Wartegeld von 300 Gulden. Er blieb als münztechnischer Berater für den Markgrafen tätig; später wurde er außerdem Bürgermeister von Durlach.
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Gestorben: Magdalena Claudia von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld stirbt in Hanau. Pfalzgräfin Magdalena Claudia von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld-Bischweiler – auch: Magdalena Claudine – war die Tochter des Pfalzgrafen Christian II. von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld-Bischweiler (* 22. Juni 1637; † 26. April 1717). Sie heiratete am 17./27. Februar 1689 in Hanau Graf Philipp Reinhard von Hanau-Münzenberg (* 1664; † 1712). Beide waren Cousin und Cousine. Die Mitgift betrug 18.000 Gulden. Aus dieser Ehe gingen hervor:
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Geboren: Magdalena Claudia von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld wird geboren. Pfalzgräfin Magdalena Claudia von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld-Bischweiler – auch: Magdalena Claudine – war die Tochter des Pfalzgrafen Christian II. von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld-Bischweiler (* 22. Juni 1637; † 26. April 1717). Sie heiratete am 17./27. Februar 1689 in Hanau Graf Philipp Reinhard von Hanau-Münzenberg (* 1664; † 1712). Beide waren Cousin und Cousine. Die Mitgift betrug 18.000 Gulden. Aus dieser Ehe gingen hervor:

Europa

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Im Vertrag von Fürstenwalde erhält Kaiser Karl IV. die Mark Brandenburg vom Markgrafen Otto V. Das Haus Wittelsbach erhält im Gegenzug 500.000 Gulden sowie einige Städte und Schlösser in der Oberpfalz aus kaiserlichem Besitz. Karl IV. schlägt die Mark dem Königreich Böhmen zu.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1774

Werk:
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Mannersdorfer Wüste, Damm des Fischteiches bei der St. Leopoldskapelle, Kosten 300 Gulden. (Johann Gehmacher)

1764

Kultur und Sehenswürdigkeiten > Bauwerke > Waid- und andere Mühlen:
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kauft die Gemeinde Wandersleben die Mühle für 3500 Gulden, jedoch ohne lehnsherrliche Genehmigung, daher wird sie

1568

Werk:
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Taufstein für die Dresdner Kreuzkirche (Brückenamtsrechnung: 500 fl.) (Hans Walther (1526–1586))

Stadtbrände

1738

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2./3. Oktober 1869: Kurz nach Mitternacht brach in einem Hintergebäude am Markt ein Feuer aus, das sich rasch ausbreitete. Bereits gegen 3 Uhr nachts brannte ein Großteil der schindelgedeckten Häuser lichterloh. Die Flammen vernichteten insgesamt 75 Bürgerhäuser, das Rathaus, die Kirche mit der nach dem Brand von 1728 von Gottfried Silbermann zum Selbstkostenpreis angefertigten Orgel , drei Schulhäuser, ein Stadttorhaus und das Armenhaus. 715 Menschen, d.h. die Hälfte der Einwohner, verloren ihr Obdach. Der sächsische bewilligte 12.000 Taler für den Wiederaufbau der öffentlichen Gebäude, die Einwohnerschaft erhielt weitere 30.000 Gulden aus Spenden sowie zahlreiche Sachspenden, so dass der Wiederaufbau rasch voranschritt. Das neue Rathaus wurde bereits 1871, die Kirche 1873 fertiggestellt. (Frauenstein (Erzgebirge))

M

1786

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Michelbeuerngasse, 1862 benannt nach der ehemaligen Ortschaft Michelbeuern, seit 1850 Teil des 9. Bezirks, Alsergrund. Die Bezeichnung Michelbeuern geht zurück auf die bei Salzburg gelegene Benediktinerabtei Michaelbeuern. Schon im Restitutionsbrief im Rahmen der Stiftsweihe 1072 finden die Besitzungen Erwähnung, die als Hof zu Waring (Währing) bezeichnet werden. In der Zeit Josephs II. erfolgte die Abtretung des Stiftsbesitzes an den Wiener Magistrat für 10.000 Gulden. Die Gasse hieß 1831–1862 Neue Gasse. (Liste der Straßennamen von Wien/Alsergrund)

Politik & Weltgeschehen

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Neuordnung im EWS - die D-Mark und der niederländische Gulden werden um 5,5 % aufgewertet, der französische Franc und die italienische Lira um 3 % abgewertet.
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Portugal und die Generalstaaten einigen sich im Haag auf einen Friedensvertrag. Gegen den Erhalt von 8 Millionen Gulden in Geld oder Waren verzichten die Holländer auf alle Ansprüche in portugiesischen Kolonien.

Wirtschaft

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In Österreich-Ungarn wird die Österreichische Krone ausschließliches Zahlungsmittel. Die neue Goldwährung ersetzt den Gulden, der seit 1892 langsam aus dem Verkehr gezogen wurde.
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Der Maria-Theresien-Taler verliert wie andere Konventionstaler die Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel im Kaisertum Österreich. Ab 1. November gilt die Österreichische Währung nach dem Dezimalsystem und auf Gulden-Basis.
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Im Wiener Münzvertrag wird der Vereinstaler in Österreich und den meisten Staaten des Deutschen Zollvereins als Zahlungsmittel vereinbart. Als österreichische Währung existiert der in 100 Kreuzer eingeteilte Gulden. In den Ländern des Deutschen Zollvereins werden die Dukaten abgeschafft.

1601

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Im zweiten bekannten Patentverletzungsprozess der Welt wegen eines „newerfunden Mühlwerckh“ zum Schleifen von Schmucksteinen in Nürnberg erwirkt der Schutzrechtsinhaber gegen den Verletzer einen Unterlassungsanspruch und eine Strafe von 10 Gulden.

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