Gustav Heinemann

Gustav Walter Heinemann (* 23. Juli 1899 in Schwelm; † 7. Juli 1976 in Essen) war ein deutscher Politiker und der dritte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. In seinem Leben war er mit fünf verschiedenen Parteien verbunden: In der Weimarer Republik war er Mitglied der Studentenorganisation der linksliberalen DDP und dann Mitglied des christsozialen CSVD, nach dem Krieg gründete er zunächst die CDU und später die pazifistische GVP mit und schloss sich 1957 der SPD an.

Von 1946 bis 1949 war er Oberbürgermeister von Essen und von 1949 bis 1950 Bundesminister des Innern. Wegen der von Konrad Adenauer eingeleiteten Wiederbewaffnung der Bundesrepublik trat er 1950 zurück. Er engagierte sich in der Friedensbewegung und argumentierte, dass eine Integration der Bundesrepublik in die NATO die Wiedervereinigung erschweren würde. Als SPD-Politiker wurde er 1966 wieder Minister, und zwar im Kabinett Kiesinger (Große Koalition von CDU/CSU und SPD) als Bundesminister der Justiz.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Gustav Heinemann stirbt in Essen. Gustav Walter Heinemann war ein deutscher Politiker und der dritte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
Geboren:
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Gustav Heinemann wird in Schwelm geboren. Gustav Walter Heinemann war ein deutscher Politiker und der dritte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

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Gustav Heinemann starb im Alter von 77 Jahren. Gustav Heinemann wäre heute 118 Jahre alt. Gustav Heinemann war im Sternzeichen Löwe geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1989

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Werk: Band IV: Unser Grundgesetz ist ein großes Angebot. Rechtspolitische Schriften. Hrsg. Jürgen Schmude, München

1980

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Werk: Wir müssen Demokraten sein. Tagebuch der Studienjahre 1919–1922. Hrsg. Brigitte und Helmut Gollwitzer, München

1977

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Werk: Band III: Es gibt schwierige Vaterländer … Aufsätze und Reden 1919–1969. München 1988, Hrsg. Helmut Lindemann, Frankfurt

1976

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Werk: Versöhnung ist wichtiger als ein Sieg (=? Erbauliche Reden? 3). Vier Weihnachtsansprachen 1970–1973 und H. Gollwitzers Ansprache bei der Beerdigung von G.? Heinemann Neukirchen

1976

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Werk: Band II: Glaubensfreiheit – Bürgerfreiheit. Reden und Aufsätze zur Kirche, Staat – Gesellschaft. Hrsg. Diether Koch (mit thematisch geordneter Bibliographie), Frankfurt/M

Deutschland

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Rücktritt des deutschen Innenministers Gustav Heinemann wegen des Bestrebens des Kanzlers Konrad Adenauer nach Wiederbewaffnung.
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Die Beratende Versammlung des Europarates verabschiedet eine Resolution, in der angesichts des Koreakrieges die Bildung einer europäischen Armee gefordert wird. Dabei soll auch die Bundesrepublik mit einbezogen werden. Bundeskanzler Konrad Adenauer begrüßt die Initiative und beginnt entsprechende Verhandlungen mit den westlichen Alliierten, doch weist der Hohe Kommissar John Jay McCloy am 24. August zunächst auf das Besatzungsstatut hin, das eine Wiederbewaffnung Deutschland ausschließt. In Deutschland wird Adenauers Vorstoß nicht nur von der SPD, sondern auch von Innenminister Gustav Heinemann kritisiert.

Politik & Weltgeschehen

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Gründung der Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP) durch die Bundestagsabgeordneten Thea Arnold, Helene Wessel (beide Deutsche Zentrumspartei), Hans Bodensteiner (CSU) und Hermann Etzel (Bayernpartei) sowie die späteren BundespräsidentenGustav Heinemann und Johannes Rau.
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Gustav Heinemann und Helene Wessel gründen die Notgemeinschaft für den Frieden Europas.

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