Gustav I. Wasa

Gustav I. Wasa (schwedischGustav Vasa, Gustav Eriksson Vasa oder Gustav I – damals eigentlich Gustav Eriksson; * 12. Mai 1496; † 29. September 1560 in Stockholm) war von 1521 bis 1523 Reichsverweser und von 1523 bis 1560 König von Schweden.

Er führte die erbliche Thronfolge ein und befreite Schweden von der Herrschaft des dänischen Königs, weshalb der 6. Juni, der Tag seiner Wahl, zum Schwedischen Nationalfeiertag wurde. Den Namen Gustav Wasa bekam er erst im 17. Jahrhundert, zu Lebzeiten war er als Gustaf Eriksson und König Jösta bekannt. Er liegt in der Vasagruft im Dom zu Uppsala begraben.

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Kalmarer Union

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Schweden wird mit der Wahl von Gustav I. Wasa ein unabhängiges Königreich und löst sich aus der Kalmarer Union, die damit endgültig zu existieren aufhört. Die Dänisch-norwegische Personalunion bleibt noch bis 1814 bestehen.

Europa

1542

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Zur Mitsommerzeit bricht in Schweden der Dacke-Aufstand aus; ein Bauernaufstand, der auf seinem Höhepunkt den regierenden König Gustav Wasa zu stürzen droht.
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Gustav I. Wasa wird im Dom zu Uppsala zum König von Schweden gekrönt.

Religion

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Auf dem zweiten Reichstag von Västerås wird bekannt gegeben, dass Schwedens König Gustav I. Wasa und die Stände dem evangelischen Glauben anhängen.

Skandinavien

1550

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Gustav I. Wasa gründet Helsinki.
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Nachdem es Gustav Erikson, später bekannt als Gustav Wasa, von Dalarna aus gelungen ist, einen Aufstand gegen die dänische Herrschaft unter Christian II. zu organisieren und weite Teile Schwedens unter seine Kontrolle zu bringen, wird er zum Reichsverweser ausgerufen.

Schweden

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Thronwechsel in Schweden: Erik XIV. folgt seinem verstorbenen Vater Gustav I. Wasa.

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