Gustav II. Adolf (Schweden)

Gustav II. Adolf (* 9. Dezemberjul./ 19. Dezember 1594greg. in Stockholm; † 6. Novemberjul./ 16. November 1632greg. bei Lützen, Kurfürstentum Sachsen) aus der Herrscherfamilie der Wasa stammend, war von 1611 bis 1632 König von Schweden und eine der wichtigsten Figuren der schwedischen Geschichte und des Dreißigjährigen Krieges. Er trug durch Reformen und sein militärisch-politisches Handeln wesentlich dazu bei, Schweden eine Hegemonialstellung im nördlichen Europa zu verschaffen, die bis Anfang des 18. Jahrhunderts bestand. Sein Eingreifen in den Dreißigjährigen Krieg in Deutschland verhinderte einen Sieg des kaiserlichen Lagers der Habsburger und sicherte damit indirekt die Existenz des deutschen Protestantismus.

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Ostseeraum

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Gustav Adolf von Schweden, der nach der Einigung mit Moskau im Frieden von Stolbowo erneut gegen Polen den Kampf um Livland aufgenommen hatte, erzwingt nach mehrwöchiger Belagerung die Kapitulation Rigas und sichert in den folgenden Auseinandersetzungen Schweden den Besitz Livlands nördlich der Düna.

Europa

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Der schwedische Reichstag billigt einen Kriegseintritt des von König Gustav II. Adolf regierten Landes im Dreißigjährigen Krieg gegen die Heere des Kaisers Ferdinand II. in Deutschland. Der Schwedische Krieg beginnt mit der Landung der Schweden im folgenden Jahr.

Wissenschaft & Technik

1632

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Der schwedische König Gustav II. Adolf gründet in Tartu die Academia Gustaviana als Teil der schwedischen Kolonialpolitik nach der Eroberung Livlands 1629.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1838

Populäre Rezeption > Ehrung:
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Gemälde „Auffindung der Leiche Gustav Adolfs nach der Schlacht bei Lützen 1632“ von Alfred Rethel

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1886

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Standbild von Ludwig Brunow, an der Rathausfassade

1837

Populäre Rezeption > Gustav II. Adolf-Denkmäler:
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Baldachin über einem Gedenkstein von Karl Friedrich Schinkel

1796

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Stockholm
Standbild von Bildhauer Pierre Hubert L’Archevêque

Politik & Weltgeschehen

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Dreißigjähriger Krieg: In der Schlacht bei Lützen treffen schwedische und kaiserliche Truppen aufeinander. König Gustav II. Adolf fällt im Kampf. Der Wallensteinsche Befehlshaber Gottfried Heinrich zu Pappenheim stirbt am folgenden Tag an einer Schussverletzung.
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In der Schlacht an der Alten Veste bei Nürnberg bringen im Dreißigjährigen Krieg die kaiserlichen Söldner unter dem Befehl Wallensteins den schwedischen Truppen unter König Gustav Adolf die erste Niederlage bei.
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Dreißigjähriger Krieg: Der schwedische König Gustav II. Adolf rückt mit seinen Truppen ungehindert in Mainz ein und besetzt die Stadt (bis 1636).
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Dreißigjähriger Krieg: Die Schweden unter König Gustav II. Adolf erobernWürzburg und seine Festung Marienberg.
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Dreißigjähriger Krieg: Die Armeen der Schweden und Kursachsen unter Gustav II. Adolf besiegen in der Schlacht bei Breitenfeld den Feldherrn Tilly, der die Katholische Liga anführt.

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