Häuserkampf (Militär)

Der Orts- und Häuserkampf ist ein militärischer Begriff für den Kampf in und um bebautes Gelände. Das Gefecht in Ortschaften und Städten wird als Kampf in dicht bebautem – urbanem – Gelände bezeichnet. Er ist vor allem infanteristisch geprägt und kann nur bedingt primär von Schützenpanzern, gegen feindliche Panzerfahrzeuge auch von Kampfpanzern unterstützt werden.

Im Angriff fordert er einen eigenen hohen Kräfteansatz, schwächeren Kräften ermöglicht er eine erfolgreiche Verteidigung. Neben den Mitteln moderner Kampfführung und dem Einsatz von Distanzwaffen ist er geprägt vom Kampf auf nahe Entfernungen, Mann gegen Mann. Der Häuserkampf unterscheidet sich vom Kampf im offenen oder teilbedecktem Gelände, dem klassischen Gefechtsfeld, vor allem durch den Kampf auf mehreren Ebenen, mit der Möglichkeit sich unterirdisch (z. B. U-Bahn- oder Kanalnetz) zu bewegen und durch die vergleichsweise niedrigen Kampfentfernungen. Der Kampf als Gefechtshandlungen in bedecktem Gelände ist der Waldkampf.

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Ereignisse

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Die zweite Belagerung von Saragossa während der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel endet mit einem Erfolg der Franzosen. Die Spanier ergeben sich nach dreiwöchigem Häuserkampf.

Politik & Weltgeschehen

Deutsch-Französischer Krieg & Deutsche Reichseinigung:
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In der Schlacht bei Châteaudun setzen sich die Deutschen im Häuserkampf durch und besiegen Truppenteile der französischen Loirearmee.

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