Geboren & Gestorben

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Gestorben: René-Jean Dupuy stirbt in Paris. René-Jean Dupuy war ein französischer Jurist und ab 1979 Professor für internationales Recht am Collège de France in Paris. Darüber hinaus wirkte er von 1966 bis 1984 als Generalsekretär der Haager Akademie für Völkerrecht und gehörte ab 1985 deren Kuratorium an.
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Gestorben: Charles De Visscher stirbt in Woluwe-Saint-Pierre. Charles Marie Joseph Désiré De Visscher war ein belgischer Jurist. Nach frühen Arbeiten im Zivil-, Sozial- und Arbeitsrecht wandte er sich unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges dem Völkerrecht zu und nahm in diesem Bereich im Laufe seiner Karriere eine Reihe von hochrangigen Positionen und Ämtern ein. So wirkte er als Juraprofessor an den Universitäten in Gent und Löwen sowie als Gastdozent an der University of Chicago und der Akademie für Völkerrecht in Den Haag, deren Kuratorium er ab 1932 angehörte. Darüber hinaus war er Generalsekretär und Präsident des Institut de Droit international (Institut für Völkerrecht), ab 1923 Mitglied des Ständigen Schiedshofs in Den Haag sowie von 1937 bis 1946 Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof und von 1946 bis 1952 an dessen Nachfolgeinstitution, dem Internationalen Gerichtshof (IGH). Damit war er einer von zwei Richtern, die an beiden Gerichten tätig waren, sowie der bisher einzige Richter aus Belgien in der Geschichte des IGH.
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Gestorben: Georges Scelle stirbt in Paris. Georges Auguste Jean Joseph Scelle war ein französischer Jurist, der im Bereich des Völkerrechts wirkte. Er war von 1912 bis 1932 an der Universität Dijon sowie anschließend bis 1948 an der Universität Paris tätig, und gehörte von 1948 bis 1960 der Völkerrechtskommission der Vereinten Nationen an. Darüber hinaus amtierte er langjährig am Verwaltungsgericht der Internationalen Arbeitsorganisation sowie als Generalsekretär und später als Mitglied des Kuratoriums der Haager Akademie für Völkerrecht. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten seines Schaffens zählten insbesondere der Minderheitenschutz, das Seevölkerrecht, das internationale Arbeitsrecht und das Mandat des Völkerbundes.
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Geboren: René-Jean Dupuy wird in Tunis geboren. René-Jean Dupuy war ein französischer Jurist und ab 1979 Professor für internationales Recht am Collège de France in Paris. Darüber hinaus wirkte er von 1966 bis 1984 als Generalsekretär der Haager Akademie für Völkerrecht und gehörte ab 1985 deren Kuratorium an.
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Geboren: Charles De Visscher wird in Gent geboren. Charles Marie Joseph Désiré De Visscher war ein belgischer Jurist. Nach frühen Arbeiten im Zivil-, Sozial- und Arbeitsrecht wandte er sich unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges dem Völkerrecht zu und nahm in diesem Bereich im Laufe seiner Karriere eine Reihe von hochrangigen Positionen und Ämtern ein. So wirkte er als Juraprofessor an den Universitäten in Gent und Löwen sowie als Gastdozent an der University of Chicago und der Akademie für Völkerrecht in Den Haag, deren Kuratorium er ab 1932 angehörte. Darüber hinaus war er Generalsekretär und Präsident des Institut de Droit international (Institut für Völkerrecht), ab 1923 Mitglied des Ständigen Schiedshofs in Den Haag sowie von 1937 bis 1946 Richter am Ständigen Internationalen Gerichtshof und von 1946 bis 1952 an dessen Nachfolgeinstitution, dem Internationalen Gerichtshof (IGH). Damit war er einer von zwei Richtern, die an beiden Gerichten tätig waren, sowie der bisher einzige Richter aus Belgien in der Geschichte des IGH.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1992

Preisträger:
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Haager Akademie für Völkerrecht, Niederlande (Félix-Houphouët-Boigny-Friedenspreis)

1984

Ehrung:
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Grotius-Medaille der Haager Akademie für Völkerrecht (Victor Hermann Umbricht)

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