Hainich

Der Hainich ist ein ausgedehnter, bewaldeter Höhenrücken im Nordwesten Thüringens. Er nimmt einen großen Teil der nordwestthüringischen Muschelkalk-Randplatten ein, eines Abschnitts der Umrahmung des Thüringer Keuperbeckens und Ackerhügellandes. Im Osten hebt sich der Hainich durch seine fast lückenlose Bewaldung stark vom intensiv landwirtschaftlich genutzten Mühlhäuser Becken ab, einem Teilbereich des Thüringer Beckens. Die im Namen enthaltene Vorsilbe Hain- lässt sich vom mittelhochdeutschen hagen für „gehegter Wald“ ableiten. Mit dem Begriff wurden heilige, mit einer Hainbuchenhecke umzäunte Wäldchen bezeichnet. Mit dem Nationalpark Hainich befindet sich im Süden des Höhenrückens nicht nur der bislang einzige Nationalpark Thüringens, sondern die größte nutzungsfreie Waldfläche Deutschlands. Zentrale Bereiche des Nationalparks Hainich wurden 2011 zum Weltnaturerbe erklärt.

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Geboren & Gestorben

1957

Geboren:
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Harald Rockstuhl wird in Bad Langensalza geboren. Harald Rockstuhl ist ein deutscher Verleger und Autor von Sachbüchern über die Thüringer Geschichte und der Hainichregion.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1998

Werk:
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Von der weißen Ahnenfrau, dem Waldgeist Elbel und dem Jäger Hölzerkopf. Sagenbuch vom Hainich und Werratal (Rainer Lämmerhirt)

Flora und Vegetation > Markante Bäume

2011

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Das Tännchen im Langen Tal. Die alte Fichte war der höchste Nadelbaum im Nationalpark Hainich. Ihr abgestorbener Torso steht noch.

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