Hajnówka

Hajnwka

Wappen von Hajnówka

Hajnówka (Polen)
Hajnwka

Hajnwka

Hajnówka [xai̯ˈnufka] (weißrussischГайнаўка, Hajnaŭka, auf deutsch auch Gajnowka genannt) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Podlachien. Sie ist Sitz des Powiat Hajnowski und hat etwa 22.000 Einwohner.



Geschichte




An der Stelle des heutigen Hajnówka bestand im 16. Jahrhundert eine kleine Forstsiedlung. Mit einem Erlass von 1589 wurden die Güter Polens in Staats- und Königsgüter getrennt. Die Puszcza Białowieska wurde dabei den Gütern des Königs zugeschlagen und daher unter besonderen Schutz gestellt, wovon auch die Forstsiedlung profitierte.1795, nach der Dritten Teilung Polens, kam die Stadt unter die Herrschaft Preußens. 1808 wurde die Stadt Teil des neu entstandenen Herzogtums Warschau und 1815 Teil Kongresspolens. Nach dessen Niedergang war der Ort dann auch offiziell unter russischer Herrschaft. Allerdings waren während des Novemberaufstandes viele Einwohner des Dorfes Hajnówka aktiv gewesen und wurden nach dessen Niederschlagung nach Sibirien verschleppt. Erst 1860 wurde der Ort wieder besiedelt und wurde 1888 Gut des russischen Zaren.Zwischen 1894 und 1906 erhielt die Stadt eine Verbindung zum Schienennetz. Sie wurde zum Knotenpunkt der Verbindungen von Bielsk Podlaski nach Białowieża und Siedlce und Waukawysk. Etwa um 1900 wurde eine Straße von Bielsk Podlaski nach Białowieża gebaut, die durch Hajnówka verlief und damit ebenfalls einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellte. Während des Ersten Weltkrieges wurde das Dorf von den Deutschen besetzt. Diese beendeten den bisherigen Schutz der Gegend und begannen deren wirtschaftliche Nutzung. Der Ort erhielt dabei zwei Sägewerke und wurde außerdem zum Knotenpunkt für ein etwa 90 km langes Schmalspur-Schienennetz, das durch die umgrenzenden Wälder verlief und für die Forstwirtschaft genutzt wurde.1918 wurde Hajnauka zu einem Teil der Belarussischen Volksrepublik erklärt, fiel aber 1919 wieder an Polen. Das Gebiet wurde kurzzeitig wieder unter Schutz gestellt. Dies hielt aber nicht lange und so zog das Dorf Arbeiter an, die vor allem in der Holzindustrie beschäftigt wurden. Die Industrien waren zwischenzeitlich größtenteils in Staatsbesitz übergegangen. Ebenfalls wurden in den frühen 1920er Jahren eine römisch-katholische Kirche, eine Synagoge, drei Grundschulen, zwei Kinos, eine Post, eine öffentliche Bibliothek und eine Bank errichtet. Ende 1930 waren 1.947 Arbeiter in den Fabriken Hajnówkas beschäftigt....

mehr zu "Hajnówka" in der Wikipedia: Hajnówka

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2008

Werke im öffentlichen Raum:
thumbnail
Double Edged, Hajnowka, Polen (Benoît Tremsal)

"Hajnówka" in den Nachrichten