Halsbrücke

Hohe Esse Halsbrücke um 1900
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Halsbrücke ist eine Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen.



Geschichte




Das als Inselgut im Lehnbuch von Markgraf Friedrich III. von Meißen 1349 erstmals bezeichnete Vorwerk und spätere Kanzleilehngut „zcu dem Halse“ lag am südlichen „halsförmigen“ Rücken der großen Muldenschlinge nordwestlich des Ortes. Das Gut „Hals“ gehörte ursprünglich dem Kloster Altzella, seit dem 16. Jahrhundert gehörte es der Stadt Freiberg. In die späteren Ortsnamen czu der brucken am Hals (1441), an der Halßbrücken (1654), Halßbrücke (1706) ist die früher vorhandene Muldenbrücke oberhalb der jetzigen Straßenbrücke mit einbezogen. Um 1791 wird Halsbrücke als Bergflecken bezeichnet. Das Vorwerk Neubau, etwa um 1600 im Bereich des Rittergutes Hals angelegt, war ein Erblehngut, das ursprünglich Pudewitzsches Vorwerk hieß.Der frühere Ortsteil Sand (1778 aufn Sande, 1796/1804 das Dorf Sand) am anderen Ufer der Freiberger Mulde entstand Ende des 17. Jahrhunderts auf dem Erlerschen Gut, welches zum Rittergut Krummenhennersdorf gehörte. Zu Sand gehörte die kleine Siedlung Grüneburg.Die Freiberger Mulde bildete im Bereich von Halsbrücke bis ins 19. Jahrhundert die Grenze zweier landesherrlicher Verwaltungsbezirke. Halsbrücke und die Vorwerke Hals und Neubau am linken Ufer der Freiberger Mulde lagen bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Kreisamt Freiberg. Sand und Grüneburg am rechten Ufer der Freiberger Mulde gehörten dagegen bis 1836 zum Kreisamt Meißen, erst dann wurden sie ebenfalls dem Kreisamt Freiberg angeschlossen. 1856 kamen Halsbrücke und Sand zum Gerichtsamt Freiberg und nach Trennung von Justiz und Verwaltung 1875 zur Amtshauptmannschaft Freiberg. Im Jahr 1933 erfolgte die Eingemeindung von Sand nach Halsbrücke.Halsbrücke hatte keine eigene Kirche. Der Ort war nach Tuttendorf gepfarrt. Die Kirche St. Lorenz am Schulberg in Halsbrücke wurde 1985 bis 1991 erbaut und 1992 geweiht. Von 1890 bis 1975 war Halsbrücke Endpunkt der Nebenbahn Freiberg–Halsbrücke.Durch die zweite Kreisreform in der DDR kam die Gemeinde Halsbrücke im Jahr 1952 zum Kreis Freiberg im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt), der ab 1990 als sächsischer Landkreis Freiberg fortgeführt wurde und im Jahr 2008 im Landkreis Mittelsachsen aufging.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Alfred Lange (Metallurge) wird in Halsbrücke geboren. Gustav Alfred Lange war ein deutscher Metallurg.
Geboren:
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Richard Ulbricht (Agrikulturchemiker) wird in Tuttendorf bei Freiberg geboren. Richard Ulbricht war ein deutscher Agrikulturchemiker.
Geboren:
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Carl Eduard Schubert wird in Halsbrücke geboren. Carl Eduard Schubert war ein deutscher Orgelbauer.

Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1786 bis 1925

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Ausgabe > Klinisches Wörterbuch

1930

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17.–18. Auflage (Pschyrembel (Medizinisches Wörterbuch))

Geschichte > Bergbau und Verhüttung

1977

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Hütte

Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1982 bis 1988

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Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1989 bis 1995

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Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1939 bis 2000

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Geschichte > Einwohnerentwicklung > 1996 bis 2002

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