Hamburg Blue Devils

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Hamburg Blue Devils
Stadt:Hamburg
Gegrndet:1992
Cheftrainer:Peer Barkmann
Liga (2017):Oberliga Nord / Gruppe Sd
Grte Erfolge
1996, 1997, 1998Eurobowl-Gewinner
1996, 2001, 2002, 2003Deutscher Meister
Stadion
Name:Sportanlage Kroonhorst
Adresse:Kroonhorst 117, 22549 Hamburg
Spielbelag:Naturrasen
Kontakt
Internet:bluedevils.hamburg
Datenstand
30. November 2016
Ewige GFL Bilanz
JahrGesamtHeimAusw.TD-Verhltnis
SNUSNUSNU
1995651420231282: 209
1996840520320274: 190
19971000500500338: 128
1998921510411350: 223
1999930600330331: 186
2000190140050148: 315
20011011600411447: 148
2002930420510330: 155
2003921510411315: 181
2004840420420378: 249
2005730410320224: 119
2006840420420356: 215
2007750420330305: 219
2008660420240201: 185
20122120160160257: 586
20134100340160225: 448
Gesamt11373465310484244761: 3756
eVendi-Arena Hamburg (während der Bauarbeiten)
eVendi-Arena Hamburg
Helm

Die Hamburg Blue Devils (HBD) sind ein Hamburger American-Football-Verein, der mit seiner ersten Mannschaft von 1995 bis 2008 und von 2012 bis 2013 in der German Football League (GFL, 1. Deutsche Liga) spielte.



Inhaltsverzeichnis



Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1991 entstand aus den Hamburg Hornets, die aus einer Fusion der Hamburg Dolphins und Harburg Rubberducks hervorgegangen waren, zunächst das „Team Hamburg“, das ursprünglich in einer von einem Fernsehsender geplanten Europaliga starten sollte.

1992 wurde der Hamburg Blue Devils e. V. gegründet. Unter der Bezeichnung Hamburg Hornets nahm das Team Hamburg am regulären Spielbetrieb der 3. Liga Nord teil und erreichte den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nachdem die Fernsehpläne platzten, spielte das Team unter der Bezeichnung Hamburg Blue Devils als Non-League-Team einzelne Spiele gegen ausgewählte europäische Gegner in den nach dem Hauptsponsor benannten "Schweppes Cool Masters".

Nach Protest der Braunschweig Lions, in dem es darum ging, dass mehrere Spieler in beiden Hamburger Teams aufliefen, zogen sich 1993 die Hamburg Hornets aus dem Spielbetrieb zurück. Die Hamburg Blue Devils spielten weiterhin als Non-League-Team.

Im gleichen Jahr griff der damalige HBD-Präsident Axel Gernert die alten Pläne wieder auf und gründete am AFVD vorbei die Football League of Europe (FLE), an der die Devils sowie weitere deutsche und europäische Vereine im Jahr 1994 teilnahmen. Im Endspiel der FLE unterlag man den Stockholm Nordic Vikings mit 35:43 im Volksparkstadion.

Anfang des Jahres 1995 nahmen die Devils ein Angebot des AFVD an, als Quereinsteiger in der 1. Bundesliga, der heutigen German Football League zu spielen. Im selben Jahr wurden die Devils deutscher Vizemeister im German Bowl gegen die Düsseldorf Panther. Die 2. Mannschaft der Devils (Hamburg Grey Devils) fusionierte 1995 mit den Hamburg Patriots, benannte sich in Hamburg Wild Huskies (zwischenzeitlich Hamburg Eagles) um und wechselte zum SC Victoria Hamburg. Beim Charity Bowl 1995 gewannen die Blue Devils gegen die St. Xavier University aus Chicago mit 20:0. Es war der erste Erfolg eines europäischen Teams gegen ein US College.

1996 gewannen die Hamburg Blue Devils sowohl den German Bowl, als auch den Eurobowl. 1997 verpassten die Devils den Einzug in den German Bowl, gewannen jedoch zum zweiten Mal den Eurobowl.

Im Jahr 1998 gewannen die Devils als erstes Team überhaupt den Eurobowl zum dritten Mal in Folge, verloren jedoch im German Bowl wie auch im Jahr 1999 gegen die Braunschweig Lions.

Ein Zusammenbruch ereignete sich im Jahr 2000, als die Devils trotz eines hochdotierten Teams in der GFL nur ein einziges Spiel gewinnen konnten und nur durch den Rückzug der Bremen Bravehearts der Gang in die Relegation vermieden wurde. Höhepunkt des Jahres war das Freundschafts-Spiel gegen ein Alumni-Team der Notre Dame Fighting Irish. Die Devils hatten sich finanziell übernommen und Axel Gernert zog sich zurück.

In der Saison 2001 spielten die Blue Devils wie ausgewechselt. Verstärkt durch Star-Runningback Estrus Crayton und Star-Coach Kent Anderson erreichten sie zum fünften Mal den German Bowl und errangen ihren zweiten nationalen Titel, durch ein 31:13 gegen die Braunschweig Lions.

In der Saison 2002 folgte der dritte German Bowl-Sieg, trotz diverser Turbulenzen (u.A. Trennung von Head Coach Anderson).

Im Jahr 2003 mussten die Hamburg Blue Devils Insolvenz anmelden und konnten den Spielbetrieb nur unter strengen Auflagen und mit finanzieller Unterstützung der Fans und Sponsoren beenden. Trotzdem konnte erneut der Meistertitel gewonnen werden.

Durch Einstieg eines neuen Investors wurde die Saison 2004 gesichert, die durch eine Niederlage im Viertelfinale bei den Marburg Mercenaries beendet wurde.

Nachdem sich 2005 Planungen, künftig im Billtalstadion zu spielen zerschlagen hatten, wurde am 28. Februar verkündet, an der Memellandallee in Hamburg-Altona ein eigenes Stadion zu errichten, die heutige eVendi Arena. Nach Insolvenz des Vermarkters sicherte die neu gegründete Sport Vermarktung Hamburg GmbH den Spielbetrieb. Trotz dieser Turbulenzen erreichten die Devils den German Bowl und mussten sich mit einem 28:31 gegen die Braunschweig Lions nur knapp geschlagen geben.

In der Saison 2006 erreichten die Devils den zweiten Platz in der GFL-Nord. Im Halbfinale unterlagen sie dem Gastgeber Marburg Mercenaries mit 33:20.

Im Frühjahr 2007 verkündeten die Blue Devils auf einer gemeinsam mit dem FC St. Pauli abgehaltenen Pressekonferenz die Rückkehr ins Millerntor-Stadion. Im Play-Off Viertelfinale der Saison 2007 unterlagen sie den Stuttgart Scorpions.

In der Saison 2008 verpassten die Blue Devils als Tabellenfünfter die Play-Offs.

Die Blue Devils spielten seit 14 Jahren ununterbrochen in der GFL, was sonst nur den Braunschweig Lions und den Stuttgart Scorpions gelang, die beide ebenfalls seit 1995 in der GFL spielten. Diese Serie endete kurz vor Beginn der Saison 2009, als die Blue Devils aufgrund finanzieller Engpässe die GFL-Lizenz zurückgeben mussten. Das Team startete anschließend in der Regionalliga Nord, die dafür von sechs auf sieben Mannschaften vergrößert wurde.

2010 schafften sie den Aufstieg in die GFL 2 Nord und ein Jahr später den Aufstieg in die GFL.

Zum 1. Januar 2011 schlossen die Hamburg Blue Devils eine Kooperationsvereinbarung mit dem Hamburger SV und trugen anschließend den Namen HSV Hamburg Blue Devils. Ab 2011 spielten die HSV Hamburg Blue Devils in der Adolf-Jäger-Kampfbahn.

2012 und 2013 traten die Blue Devils in der GFL an. Nach der Saison 2013 wurde die Kooperation mit dem Hamburger SV beendet.

Obwohl sich die Hamburg Blue Devils für die Teilnahme an der Saison 2014 in der obersten Spielklasse sportlich qualifiziert hatten, zog der Verein im Januar 2014 den Lizenzantrag für die Teilnahme zurück. Der Verein begründete den Rückzug mit der aktuellen Stadionsituation.

Am 25. April 2014 veröffentlichten die Blue Devils eine Pressemitteilung, die den kompletten Rückzug der Herrenmannschaft aus dem Spielbetrieb 2014 bekannt gab. In der Saison 2015 spielten die Blue Devils in der fünftklassigen Verbandsliga Nord und schlossen die Saison auf dem dritten Tabellenplatz ab. In der Saison 2016 belegten sie den zweiten Tabellenplatz und stiegen in die viertklassige Oberliga Nord auf.



Vorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Vorstand des Hamburg Blue Devils e.V. besteht aus: Sascha Hinz (Präsident), Maximilian von Garnier (1. Stellvertreter), Dirk Rißmann (2. Stellvertreter), Peer Barkmann (3. Stellvertreter) und Reinhard Petersen (Kinder- und Jugendwart).



Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994 Vizemeister FLE (35:43 gegen Stockholm Nordic Vikings aus Schweden)
  • 1995 Deutscher Vizemeister (10:17 gegen Dsseldorf Panther)
  • 1996 Europapokalsieger (EFL) (21:14 gegen Aix-en-Provence Argonoutes aus Frankreich) und Deutscher Meister (31:12 gegen Dsseldorf Panther)
  • 1997 Europapokalsieger (EFL) (35:14 gegen Phoenix di Bologna aus Italien)
  • 1998 Europapokalsieger (EFL)(38:19 gegen Paris Flash aus Frankreich) und Deutscher Vizemeister (14:20 gegen Braunschweig Lions)
  • 1999 Vizeeuropapokalsieger (EFL) (23:27 gegen Braunschweig Lions) und Deutscher Vizemeister (24:25 gegen Braunschweig Lions)
  • 2000 Vizeeuropameister (EFL) (20:42 gegen Bergamo Lions aus Italien)
  • 2001 Deutscher Meister (31:13 gegen Braunschweig Lions)
  • 2002 Deutscher Meister (16:13 gegen Braunschweig Lions)
  • 2003 Deutscher Meister (37:36 in Overtime gegen Braunschweig Lions)
  • 2004 Deutscher Hallen-Flagfootballmeister (20:14 gegen Hamburg Grey Devils)
  • 2005 Deutscher Vizemeister (28:31 gegen Braunschweig Lions)
  • 2009 Meister Regionalliga Nord (ungeschlagen)
  • 2010 Meister Regionalliga Nord (ungeschlagen)
  • 2011 Meister GFL 2 Nord


Teams im Hamburg Blue Devils e.V.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburg Blue Angels
  • Hamburg Blue Devils All-Stars (Flag Football | DFFL)
  • Hamburg Blue Devilyns (Tackle-Football Damen | 2. DBL)
  • Hamburg Junior Devils (U19 Jugend-Tackle-Football | GFL-J Nord)
  • Hamburg Rookie Devils (U16 Jugend-Tackel-Football)
  • Hamburg Little Devils (U13 Jugend Tackel-Football)
  • Hamburg Flag Devils (Jugend-Flag-Football)
  • Hamburg Blue Angels (Cheerleading)
  • Hamburg Glitter Angels (Cheerleading)
  • Hamburg Grey Angels (Cheerleading)
  • Hamburg Junior Angels (Cheerleading)
  • Hamburg Peewee Angels (Cheerleading)


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ?Schlter: GFL 2009 ohne Hamburg Blue Devils. In: football-aktuell.de. 24. Mrz 2009. Abgerufen am 25. Mrz 2009.
  2. ?HSV goes Blue!. In: hsv.de. 6. Januar 2011. Abgerufen am 15. Januar 2011.
  3. ?hsv.de: HSV und Hamburg Blue Devils beenden Kooperation
  4. ?Hamburg Blue Devils ziehen zurck. American Football Verbandes Deutschland e.V. auf www.gfl.info, 18.Januar 2014, abgerufen am 20.Januar 2014.


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hamburg Blue Devils (HBD) sind ein Hamburger American-Football-Verein, der mit seiner ersten Mannschaft von 1995 bis 2008 und von 2012 bis 2013 in der German Football League (GFL, 1. Deutsche Liga) spielte.

mehr zu "Hamburg Blue Devils" in der Wikipedia: Hamburg Blue Devils

Geboren & Gestorben

1962

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Geboren: Kent Anderson wird in Fort Dodge, Iowa geboren. Kent Anderson ist ein US-amerikanischer Footballtrainer. Seit Januar 2012 steht er am Waldorf College unter Vertrag. Vorher hat er in der German Football League die Kiel Baltic Hurricanes, die Braunschweig Lions, die Hamburg Blue Devils und die Berlin Adler sowie im Bereich des amerikanischen College Football die Mannschaft des Iowa Wesleyan College trainiert. Mit seinen sieben German-Bowl-Siegen ist er der erfolgreichste Trainer in der Geschichte der Liga.

Titel

2005

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Deutscher Meister (31:28 gegen Hamburg Blue Devils) (New Yorker Lions)

2003

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Deutscher Vizemeister (36:37 gegen Hamburg Blue Devils) und Europameister (21:14 gegen Vienna Chrysler Vikings aus Österreich) (New Yorker Lions)

2002

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Deutscher Vizemeister (13:16 gegen Hamburg Blue Devils) und Vizeeuropameister (20:27 gegen Bergamo Lions aus Italien) (New Yorker Lions)

2001

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Deutscher Vizemeister (13:31 gegen Hamburg Blue Devils) (New Yorker Lions)

1999

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Deutscher Meister (25:24 gegen Hamburg Blue Devils) und Europameister (27:23 gegen Hamburg Blue Devils) (New Yorker Lions)

Sport

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American Football: Die Braunschweig Lions gewinnen German Bowl XXVII in der AWD-Arena, Hannover, gegen die Hamburg Blue Devils mit 31:28.
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American Football: Die Hamburg Blue Devils gewinnen German Bowl XXV in der Volkswagen Arena, Wolfsburg, gegen die Braunschweig Lions mit 37:36 n.V.
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American Football: Die Hamburg Blue Devils gewinnen German Bowl XXIV im Eintracht-Stadion, Braunschweig, gegen die Braunschweig Lions mit 16:13.
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American Football: Die Hamburg Blue Devils gewinnen den German Bowl XXIII in der AWD-Arena, Hannover, gegen die Braunschweig Lions mit 31:13.
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American Football: Die Braunschweig Lions gewinnen den German Bowl XXI in Hamburg gegen die Hamburg Blue Devils mit 25:24.

Titel der HSV Hamburg Blue Devils

2011

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Meister GFL 2 Nord

2010

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Meister Regionalliga Nord (ungeschlagen)

2009

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Meister Regionalliga Nord (ungeschlagen)

2005

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Deutscher Vizemeister (28:31 gegen Braunschweig Lions)

2004

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Deutscher Hallen-Flagfootballmeister (20:14 gegen Hamburg Grey Devils)

Sonstige Ereignisse

2012

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Hamburg Blue Devils (David McCants)

"Hamburg Blue Devils" in den Nachrichten