Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen ist ein offener Tidehafen an der Unterelbe in der Freien und Hansestadt Hamburg. Er ist der größte Seehafen in Deutschland und nach dem Hafen Rotterdam sowie Hafen von Antwerpen der drittgrößte in Europa (Stand 2016). Gemessen an Standardcontainer-Umschlagzahlen von 2012 war er mit seinen vier Containerterminals nach Rotterdam der zweitgrößte Containerhafen Europas und der vierzehntgrößte der Erde. 2015 war er der drittgrößte Containerhafen Europas nach Rotterdam und Antwerpen.

Schifffahrtsrouten verbinden ihn mit mehr als 900 Häfen in über 170 Ländern. 2008 war das Jahr mit dem bis dahin größten Warenumschlag: 140,4 Mio. t Waren, davon 95,1 Mio. t in Containern, das entsprach 9,73 Mio. Standardcontainern. Der restliche Umschlag entfiel auf Stückgut und Massengut. Im Krisenjahr 2009 brach der Gesamtumschlag um 21 % und der Containerumschlag um 28 % ein. Die Umschlagzahlen übertrafen 2014 erstmals wieder die Werte des Jahres 2008. Während im Jahr 2015 der Massengutumschlag um 5,8 % auf 45,5 Mio. Tonnen zunahm, verringerte sich der Containerumschlag um 9,3 % auf 8,82 Mio. TEU, der gesamte Umschlag von Seegütern ging um 5,4 % auf 137,8 Mio. Tonnen zurück. Durch die Steigerung des Umschlages im Hinterlandverkehr beim Binnenschiff um 13,8 % auf 12,4 Mio. t wurde der Seehafen Hamburg 2015 zum zweitgrößten Binnenschiffshafen Deutschlands. In diesem Segment wurden rund 130.000 TEU umgeschlagen (+ 27,5 % zum Vorjahr).

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Wirtschaft

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Im Wedeler Ortsteil Schulau wird an der Unterelbe die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft in Betrieb genommen. Den Hamburger Hafen anlaufende Schiffe werden damit begrüßt oder verabschiedet.

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Hermine Brutschin-Hansen stirbt in Hamburg. Anna Hermine Brutschin-Hansen,, „Tante Hermine“ bewirtschaftete mehr als vierzig Jahre lang die Seemannskneipe „ZUR KUHWERDER FÄHRE“ im Hamburger Hafen.
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Gestorben: Otto Ernst Lang stirbt bei Kos. Otto Ernst Lang war ein Hamburger Hafenarbeiter und sozialdemokratischer Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus.
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Geboren: Otto Ernst Lang wird in Hamburg geboren. Otto Ernst Lang war ein Hamburger Hafenarbeiter und sozialdemokratischer Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus.
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Geboren: Hermine Brutschin-Hansen wird Hamburg, St. Pauli geboren. Anna Hermine Brutschin-Hansen,, „Tante Hermine“ bewirtschaftete mehr als vierzig Jahre lang die Seemannskneipe „ZUR KUHWERDER FÄHRE“ im Hamburger Hafen.

Kunst & Kultur

1911

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Kultur > Architektur: Ehemalige Abfertigungsgebäude der St. Pauli-Landungsbrücken aus dem Jahr 1907, im Ensemble mit dem Alten Elbtunnel

1910

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Kultur > Architektur: 50er-Strecke, Kaischuppen der Australiastraße: Kleiner Grasbrook, stehen als Gesamt-Ensemble unter Schutz: Kaischuppen 50a+b, 51a+b, 52a+b mit ihren Kopfgebäuden, in dem sich das Hafenmuseum befindet, Bremer und Australiakai mit Ausstattung, den Straßenflächen mit Pflaster, dem Beamtenwohnhaus und dem Höft. Das Ensemble repräsentiert den Höhepunkt der Schuppen- und Kaizungenarchitektur zwischen 1900 und

Liste der Verkehrsfreigaben

1986

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Laupheim-Süd – Äpfingen-Nord, 2. Fahrbahn (4,9 km, als B 30 gewidmet) (Bundesautobahn 89)

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1989

Kultur > Kunstwerke und Denkmäler:
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Ein bißchen Zeit + ganz viel Ebbe – Time + Tide eine Buchstabeninstallation des Künstlers Lawrence Weiner am Deichtorplatz von

Tagesgeschehen

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Hamburg: Der Lichtkünstler Michael Batz illuminiert zahlreiche Schiffe und Gebäude bei den Cruise Days im Hamburger Hafen.

Unfälle

2004

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Der Schwefelsäuretanker ENA II der Norddeutschen Affinerie, beladen mit 500.000 Litern Schwefelsäure, kollidiert im Park-Hafen mit dem Containerschiff Pudong Senator, fährt anschließend mit letzter Kraft zu ihrem eigentlichen Ziel, dem Anleger der Firma DUPEG, wo er kurz nach der Evakuierung der zweiköpfigen Besatzung innerhalb kürzester Zeit aufgrund eines Schadens an der äußeren Stahlhaut kentert und sinkt.

2000

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Die ehemalige Zollbarkasse Präsident Schäfer sank beim 811. Hafengeburtstag im Museumshafen Oevelgönne. Das Schiff war vermutlich falsch vertäut. Es wurde niemand verletzt.

1984

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Die Barkasse Martina geriet auf der Norderelbe bei einer Vergnügungsfahrt unter einen Schleppverband und sank, neunzehn Menschen, darunter elf Kinder, ertranken

1981

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Der liberianische Öltanker Afran Zenith schlug auf der Elbe vor Finkenwerder nach einem Maschinenausfall quer, 300? Tonnen Rohöl liefen aus.

1972

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Die Barkasse Cäsar II kollidierte mit der Hafenfähre Eppendorf, 17 von 45 Hafenarbeitern an Bord ertranken.

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