Handytarif

Ein Handytarif, Handyvertrag oder Mobilfunkvertrag ist ein standardisierter Vertrag der zwischen einem Endkunden (dem Nutzer) und einem Mobilfunkanbieter (dem Provider) geschlossen wird. Er regelt die Bereitstellung und Nutzung von Mobilfunk-Infrastruktur. Typische Beispiele sind die Kosten für Telefonate und Datentransfer. Er ergänzt die AGB um eine spezifische Leistungsbeschreibung, wie z. B. einen pauschalen Preis für Telefonate („Telefon-Flatrate“). Ein Handytarif beschreibt explizit den Preis, die Gestaltung, die Laufzeit und die Verfügbarkeit der einzelnen Leistungen eines Mobilfunk-Anbieters. Implizit beinhaltet er Dienstleistungen, Geräte-Subventionen oder sonstige Auszahlungen, die abhängig vom jeweiligen Tarif gewährt werden.

Niedergelegt ist der Handytarif typischerweise in einer Preisliste, die durchaus pro Tarif einige Seiten und Dutzende von Fußnoten umfassen kann. Erhältlich sind die Handytarife als Druckwerk in den Ladengeschäften der Provider oder im Internet.

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Tagesgeschehen

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Brüssel/Belgien: Der EU-Ministerrat legt einen Gebührenhöchstsatz für Mobiltelefonate im Ausland (Roaming) fest.

Unternehmensgeschichte

2011

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Am 5. April Start von LTE im Tarif Call & Surf Comfort via Funk. Der Tarif ist als DSL-Ersatz für unterversorgte Gebiete gedacht. Seit dem 1. Juni ist Köln der erste Ballungsraum, in dem die Telekom mit LTE (1800 MHz) die bislang schnellste mobile Datenverbindung ermöglicht. Am 2. November führte das Unternehmen HD Voice im UMTS-Netz ein. (T-Mobile Deutschland)

Regulierung der Handy-Tarife

2012

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seit 1. Juli : Verordnung (EG) Nr. 531/ des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juni

2007

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Juni bis Juni 2012: Verordnung (EG) Nr. 717/ des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. Juni

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