Hangelar

Hangelar ist ein Stadtbezirk der Stadt Sankt Augustin im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis, zwischen dem Zentrum Sankt Augustins und dem Bonner Stadtbezirk Beuel gelegen. Hangelars Hauptstraße ist die Kölnstraße, von dieser zweigen sich alle anderen wichtigen Straßen ab. Der Flugplatz Hangelar gehört zu den ältesten Flugplätzen Deutschlands, in beiden Weltkriegen wurde er als Militärflugplatz benutzt. Nördlich an den Flugplatz angrenzend liegt das Naturschutzgebiet Hangelarer Heide.

Hangelar ist vor allem bekannt als Hauptstandort der Bundespolizei und der Anti-Terror-Sondereinheit GSG 9 der Bundespolizei, der dort aufgrund der Nähe zum ehemaligen Regierungssitz eingerichtet wurde. Der Ortsteil verfügt außerdem über den größten Segelflugplatz der Region.

mehr zu "Hangelar" in der Wikipedia: Hangelar

Geboren & Gestorben

thumbnail
Gestorben: Erich Hampe stirbt in Hangelar bei Bonn. Erich Hampe war ein deutscher Offizier und Präsident der Bundesanstalt für zivilen Luftschutz, General der technischen Truppen und Einsatzleiter der Technischen Nothilfe sowie Herausgeber und Fachbuchautor.
thumbnail
Gestorben: Bruno Werntgen stirbt in Hangelar. Bruno Werntgen war ein deutscher Flugpionier und Fluglehrer. Seine Mutter war die Flugpionierin Antonia (Tony) Werntgen (1875–1954), die als erste Frau in Deutschland funktionierende Flugapparate entwickelte. Bruno Werntgen studierte im Jahre 1909 ein Semester Maschinenbau am Technikum Mittweida. Mit 16 Jahren galt Werntgen damals als jüngster Flieger der Welt. Bereits als Fluglehrer tätig, erwarb er am 13. Dezember 1910 in Berlin-Johannisthal den 40. Deutschen Pilotenschein. Er war die Seele des Flugunternehmens, das seine Mutter in Köppern im Taunus (heute Friedrichsdorf), später in Köln-Merheim und anschließend in Hangelar bei Bonn betrieb. Bei Flugschauen im Rheinland galt er oft als Hauptattraktion. Bei der Erprobung einer eigenen Neukonstruktion verunglückte er tödlich auf der Hangelarer Heide, wo später der Flugplatz Bonn-Hangelar entstand. In der Nähe des Flugplatzes, welcher heute auf dem Stadtgebiet von Sankt Augustin liegt, ist eine Straße nach ihm benannt. In Koblenz, wo er 1911 auf dem Flugfeld Koblenz-Karthause die Hauptattraktion einer Flugschau war, ist die Werntgenstraße nach ihm benannt.

Tagesgeschehen

thumbnail
Hangelar/Gelsenkirchen: Bei schweren Unwettern werden durch Blitzeinschläge 30 Menschen zum Teil schwer verletzt. Bei einem Flugtag in Hangelar bei Bonn werden 24 Menschen schwer, drei davon lebensgefährlich verletzt. Zwei Personen müssen wiederbelebt werden. In Gelsenkirchen schlägt der Blitz als Kugelblitz über den „Umweg“ eines Flutlichtmasts in einen Baum, unter dem sich zahlreiche Besucher eines Kreisklasse-Fußballspiels geflüchtet hatten und verletzt fünf Personen. Auch hier muss eine Person wiederbelebt werden.

"Hangelar" in den Nachrichten