Hans-Sachs-Haus

Das Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen wurde zwischen 1924 und 1927 vom Essener Architekten Alfred Fischer errichtet und ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich war das Haus multifunktional (Büros, Hotel, Gastronomie, Ladenlokale, Konzertsaal u.w.) geplant; es wurde schon bald nach seiner Fertigstellung zentraler Verwaltungssitz der Stadt Gelsenkirchen. Es befindet sich an der Ebertstr. 11 in der Innenstadt, südlich des Musiktheaters im Revier.

Es handelt sich um eines der bedeutendsten Bauwerke der Moderne (vgl. z. B. „Neues Bauen“) im Ruhrgebiet und ist im Lexikon der Weltarchitektur verzeichnet. Stilistisch ist es dem Backstein-Expressionismus zuzuordnen. Die Namensgebung erfolgte nach einem Ideenwettbewerb, an welchem sich alle interessierten Bürger beteiligen konnten. Das Bauwerk, das im Krieg teilweise zerstört, später wiederaufgebaut und Ende der 1950er Jahre ergänzt wurde, weist eine Brutto-Geschoss-Fläche von rund 27.500 m² bei einem Brutto-Rauminhalt von etwa 125.000 m³ auf.

mehr zu "Hans-Sachs-Haus" in der Wikipedia: Hans-Sachs-Haus

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1921

Bauten und Entwürfe:
thumbnail
Wettbewerbsentwurf für das Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen (Theodor Waßer)

Kunst & Kultur

2002

Ausstellung:
thumbnail
Hans-Sachs-Haus, Gelsenkirchen (Retrospektive) (Lorenz Humburg)

"Hans-Sachs-Haus" in den Nachrichten