Hans Fallada

Hans Fallada (eigentlich Rudolf Ditzen; * 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin; vollständiger Name: Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen) war ein deutscher Schriftsteller.

Bereits mit dem ersten, 1920 veröffentlichten Roman Der junge Goedeschal verwendete Ditzen das Pseudonym Hans Fallada. Es entstand in Anlehnung an zwei Märchen der Brüder Grimm. Der Vorname bezieht sich auf den Protagonisten von Hans im Glück und der Nachname auf das sprechende Pferd Falada aus Die Gänsemagd: Der abgeschlagene Kopf des Pferdes verkündet so lange die Wahrheit, bis die betrogene Prinzessin zu ihrem Recht kommt.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Hans Fallada stirbt in Berlin. Rudolf Ditzen –? Pseudonym Hans Fallada? − war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine bekanntesten Werke überwiegend der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.
Geboren:
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Hans Fallada wird in Greifswald geboren. Rudolf Ditzen –? Pseudonym Hans Fallada? − war ein deutscher Schriftsteller. In der Literatur sind seine bekanntesten Werke überwiegend der Neuen Sachlichkeit zuzurechnen.

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Hans Fallada starb im Alter von 53 Jahren. Hans Fallada war im Sternzeichen Krebs geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1998

Werke und Werkausgaben:
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Strafgefangener Zelle 32. Tagebuch 22. Juni – 2. September 1924. Erstausgabe, Berlin

1997

Werke und Werkausgaben:
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Drei Jahre kein Mensch. Erlebtes Erfahrenes Erfundenes. Erstausgabe

1996

Werke und Werkausgaben:
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Der Jungherr von Strammin. Berlin

1993

Werke und Werkausgaben:
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Frühe Prosa in zwei Bänden. Berlin

1992

Werke und Werkausgaben:
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Heute bei uns zu Haus. Neuausgabe von

Rundfunk, Film & Fernsehen

1995

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Film: Der Trinker ist eine deutsch-österreichische Literaturverfilmung von 1995 unter der Regie von Tom Toelle. Das von Ulrich Plenzdorf verfasste Drehbuch beruht auf Hans Falladas autobiografisch geprägtem Roman Der Trinker. Harald Juhnke, der die Hauptrolle in dem Fernsehfilm übernahm, soll mit dieser Rolle auch seine eigene Alkoholerkrankung verarbeitet haben.

Stab:
Regie: Tom Toelle
Drehbuch: Ulrich Plenzdorf
Produktion: Martin Wiebel Harald Müller
Musik: Jürgen Knieper
Kamera: Achim Poulheim
Schnitt: Karin Nowarra

Besetzung: Harald Juhnke, Jutta Wachowiak, Deborah Kaufmann, Eberhard Esche, Christian Grashof, Dietrich Körner, Thomas Neumann, Mey Lan Chao, Dietmar Huhn, Raidar Müller-Elmau, Stefan Parschauer, Veit Schubert

1984

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Film: Die Geschichte vom goldenen Taler ist ein deutscher Märchenfilm von Bodo Fürneisen aus dem Jahr 1984. Der im Auftrag des DFF von der DEFA produzierte Fernsehfilm beruht auf dem gleichnamigen Märchen von Hans Fallada, das 1938 im Märchenband Geschichten aus der Murkelei erschien.

Stab:
Regie: Bodo Fürneisen
Drehbuch: Bodo Fürneisen
Produktion: DEFA
für DFF
Musik: Michael Heubach
Kamera: Eberhard Borkmann
Schnitt: Ilona Thiel

Besetzung: Reiner Heise, Antje Straßburger, Dirx Brennemann, Doris Thalmer, Gerd Ehlers, Klaus Bamberg, Peter Hoff, Claus Koch, Brigitte Krause, Alfred Struwe, Andreas Brückner

1978

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Rundfunk: 26. März -Im ZDF ist die erste von 13 Teilen der Hans-Fallada-Verfilmung Ein Mann will nach oben zu sehen.

1975

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Film: Jeder stirbt für sich allein ist ein Film des Regisseurs Alfred Vohrer, gedreht im Jahr 1975 nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada. Er basiert wie das Buch auf dem Leben des Berliner Ehepaars Otto Hermann Hampel und Elise Hampel.

Stab:
Regie: Alfred Vohrer
Drehbuch: Miodrag Cubelic, Anton Cerwik
Produktion: Karl Spiehs
Musik: Gerhard Heinz
Kamera: Heinz Hölscher
Schnitt: Jutta Hering

Besetzung: Hildegard Knef, Carl Raddatz, Martin Hirthe, Gerd Böckmann, Sylvia Manas, Peter Matić, Heinz Reincke, Beate Hasenau, Hans Korte, Alexander Radszun, Rudolf Fernau, Brigitte Mira, Heinz Ehrenfreund, Edith Heerdegen, Wilhelm Borchert, Pinkas Braun, Friedrich G. Beckhaus, Kurt Buecheler, Dietrich Frauboes, Jacques Breuer, Wolf Goldan, Renate Grosser, Heinz Spitzner, Klaus Miedel, Arnold Marquis, Otto Czarski

1964

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Film: Wolf unter Wölfen wurde von Hans-Joachim Kasprzik als Fernseh-Vierteiler nach dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada aus dem Jahre 1937 verfilmt und lief 1964 erstmals im Fernsehen der DDR. Es war die erste DEFA-Produktion, die auch in Westdeutschland gezeigt wurde.

Stab:
Regie: Hans-Joachim Kasprzik
Drehbuch: Klaus Jörn,
Hans-Joachim Kasprzik
Produktion: KAG „Berlin“
Musik: Günter Hauk
Kamera: Otto Hanisch
Schnitt: Ursula Rudzki

Besetzung: Armin Mueller-Stahl, Wolfgang Langhoff, Inge Keller, Eva-Maria Hagen, Annekathrin Bürger, Edwin Marian, Agnes Kraus, Helga Labudda, Jürgen Frohriep, Ekkehard Schall, Herbert Köfer, Evamaria Bath

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