Hansestadt

Eine Wandmalerei im historischen Rathaus von Göttingen zeigt die Wappen der Hansestädte (19.Jhd.)
Hansestadt Bremen (Rathaus, Dom und Bürgerschaft)
Hansestadt Hamburg (Rathaus)

Hansestädte sind Städte, die sich dem mittelalterlichen Kaufmanns- und Städtebund der Hanse angeschlossen hatten. Darunter waren vor allem Hafenstädte in den Küstenregionen, aber auch Städte an bedeutenden Flüssen im Binnenland. Durch Freihandel und ein geschäftstüchtiges Bürgertum gelangten viele Hansestädte zu hohem Wohlstand, der sich teils bis heute an wertvollen Kultur- und Baudenkmalen zeigt.

Insgesamt gab es rund 200 Orte, die zu irgendeinem Zeitpunkt direkt oder indirekt der Hanse angehörten. Ihren Ausgangspunkt nahm die Hanse Mitte des 12. Jahrhunderts in Lübeck, das auch als „Mutter der Hanse“ betitelt wird. Der Verbund der Städte in der Hanse war sehr lose und wurde mit keinem Vertrag o. ä. beschlossen. Deswegen ist es mitunter schwer zu sagen, welche Städte zu welchem Zeitpunkt zur Hanse gehörten. Auch die Hanse selbst wollte Anzahl und Namen ihrer Städte nie festlegen. So weigerte sie sich zum Beispiel gegenüber dem König von England, eine detaillierte Liste mit Städtenamen vorzulegen – vielleicht auch deswegen, weil es eine solche Liste nie gab. Der Zeitpunkt der Betrachtung ist entscheidend, denn Aus- und Eintritte, Zusammenschlüsse und Verfeindungen waren an der Tagesordnung. Viele kleine Hansestädte waren ihrer größeren Nachbarstadt zugeordnet, die wiederum in der Hanse vertreten war.

Beim letzten Hansetag 1669 in Lübeck waren nur noch neun Städte vertreten: Lübeck, Hamburg, Bremen, Braunschweig, Danzig, Hildesheim, Köln, Osnabrück und Rostock. Lübeck, Hamburg und Bremen waren bereits auf den Hansetagen 1629 und 1641 damit beauftragt worden, das Beste zum Wohle der Hanse zu wahren; sie wurden 1669 Sachwalter des Erbes der Hanse, einschließlich der Hansekontore. Diese drei reichsunmittelbaren Städte blieben durch vertragliche Beziehungen verbunden. Sie betrieben gemeinsame konsularische Vertretungen und beschlossen schließlich gemeinsam den Verkauf des Stalhofs in London (1853). Neben dem Titel „Freie Stadt“ führten sie den Beinamen „Hansestadt“ – seit Beginn des 18. Jahrhunderts offiziell und seitdem durchgehend als amtlichen Bestandteil des Landes- bzw. Stadtnamens.

1803 behielten durch den Reichsdeputationshauptschluss nur die Hansestädte Lübeck, Bremen und Hamburg ihre Selbstständigkeit, neben den Reichsstädten Frankfurt am Main, Nürnberg und Augsburg (beide 1805/1806 von Bayern annektiert). 1815 beim Wiener Kongress blieben Lübeck, Bremen, Hamburg sowie Frankfurt selbstständig bis dann 1866 Frankfurt durch Preußen annektiert wurde.Da die Hansestädte ihre Eigenständigkeit bis ins Deutsche Reich bewahren konnten, bekamen sie 1906 bei der Einführung von Autokennzeichen ein H für „Hansestadt“ vor den Anfangsbuchstaben ihres Namens gestellt: HL, HH, HB. Dieses Prinzip wurde später bei weiteren Städten angewandt, etwa Rostock, Wismar, Stralsund und Greifswald.

1980 wurde in Zwolle die „Neue Hanse“ als größte internationale Städtepartnerschaft gegründet. Auch der 1983 in Herford ins Leben gerufene Westfälische Hansebund strebt an, hanseatische Traditionen wiederzubeleben. Seit 1990 führen in Deutschland einige Hansestädte diesen Beinamen auch wieder offiziell zum Stadtnamen (Stand April 2016: 22 neu hinzugekommene Städte), sofern die Voraussetzungen des jeweiligen Landes hierfür gegeben sind.

Die Farben der Hanseflaggen sind weiß/rot.



Inhaltsverzeichnis



Stdtegruppen innerhalb der Hanse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie die Zugehörigkeit zur Hanse waren auch die Städtegruppen ständig Änderungen unterworfen. Meist wurden Städte nach Regionen zusammengefasst, wie die Drittel bzw. Quartiere des Kontors in Brügge verdeutlichen.

1347?1494
ab 1494

So wie Lübeck eine Vormachtstellung innerhalb der Hansestädte innehatte, so nahmen die wendischen Städte innerhalb der Städtegruppen häufig eine Vorreiterrolle ein (siehe auch Wendischer Münzverein).

Eine weitere mögliche regionale Aufteilung ist die in See- und Binnenlandstädte. Auch eine Aufteilung nach den vorherrschend gehandelten Waren ist möglich oder nach der damaligen Einwohnerzahl. Alle diese Aufteilungen haben den Makel, dass sie sich auf eine dünne Datenlage stützen. Diese Aussage gilt im Grunde auch für die Zugehörigkeit der Städte zu einem Drittel bzw. Viertel, denn aus der Lage einer Stadt in einer bestimmten Region kann heute nicht automatisch die Zugehörigkeit zur entsprechenden Gruppe abgeleitet werden. Eine Klassifizierung von zwölf Hansestädten (vermutlich aus dem 15. Jahrhundert) ist in einem Merkvers überliefert:

Lübeck, ein Kaufhaus; Köln, ein Weinhaus; Braunschweig, ein Zeughaus; Danzig, ein Kornhaus; Hamburg, ein Brauhaus; Magdeburg, ein Backhaus; Rostock, ein Malzhaus; Lüneburg, ein Salzhaus; Stettin, ein Fischhaus; Halberstadt, ein Frauenhaus; Riga, ein Hanf- und Butterhaus; Reval, ein Wachs- und Flachshaus; Krakau, ein Kupferhaus; Visby, ein Pech- und Teerhaus.



Heutiger Gebrauch des Beinamens Hansestadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortseingangsschild von Stralsund mit entsprechendem Zusatz

Lbeck, Bremen und Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis 1990 trugen lediglich die drei 1669 als Erben der Hanse eingesetzten Städte Lübeck, Bremen und Hamburg auch offiziell den Beinamen „Hansestadt“. Er wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Teil des Staatstitels dieser ursprünglich reichsunmittelbaren freien Reichsstädte dem Titel der Freien Stadt, Ausdruck für die Souveränität dieser eigenständigen Stadtstaaten, beigestellt.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Zusatz „Freie“, einhergehend mit dem Wegfall jeglicher Eigenstaatlichkeit, abgeschafft. Mit der Gründung der Bundesrepublik nahmen Bremen (Freie Hansestadt) und Hamburg (Freie und Hansestadt) wieder beide Titel als Bezeichnung in ihren Landesnamen auf. Lübeck war durch das Großhamburggesetz seit 1937 nur noch kreisfreie Stadt in Schleswig-Holstein und konnte außer dem Titel „Hansestadt“ den Zusatz „Freie“ nach dem Krieg nicht wiedererlangen (Lübeck-Urteil 1956).

Weitere Hansestdte seit der Wiedervereinigung Deutschlands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Uelzen führt seit 2016 offiziell die Bezeichnung „Hansestadt“ in ihrem Namen

Nach der Wiedervereinigung benannten sich in historischer Rückbesinnung sechs Städte in Mecklenburg-Vorpommern als Hansestädte, und über die Jahre folgten weitere.

Offizielle Hinzunahme des Namenszusatzes Hansestadt nach der Wiedervereinigung
ZeitpunktStadtBundesland
1990RostockMecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
18.Januar 1990WismarMecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
1990StralsundMecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
1990GreifswaldMecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
1990AnklamMecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
21.Januar 1994DemminMecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern
05.Oktober 2007LneburgNiedersachsenNiedersachsen
28.Mai 2008GardelegenSachsen-AnhaltSachsen-Anhalt
01.April 2008SalzwedelSachsen-AnhaltSachsen-Anhalt
01.Juni 2008HavelbergSachsen-AnhaltSachsen-Anhalt
01.Juni 2008OsterburgSachsen-AnhaltSachsen-Anhalt
01.Juni 2008WerbenSachsen-AnhaltSachsen-Anhalt
01.November 2008SeehausenSachsen-AnhaltSachsen-Anhalt
29.April 2009StadeNiedersachsenNiedersachsen
01.Januar 2010StendalSachsen-AnhaltSachsen-Anhalt
19.Mrz 2012WipperfrthNordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
19.Mrz 2012WarburgNordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
2012AttendornNordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
18.Juni 2013KorbachHessenHessen
08.Juli 2013HerfordNordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
28.April 2014BuxtehudeNiedersachsenNiedersachsen
09.Januar 2016UelzenNiedersachsenNiedersachsen

Damit führen zum 9. Januar 2016 25 deutsche Städte die Bezeichnung Hansestadt offiziell in ihrem Namen (vor 1990 nur drei). Festgelegt ist dies in den Hauptsatzungen der Städte. Für viele andere ehemalige Hansestädte, unabhängig von ihrer Bedeutung für die historische Hanse, gilt das nicht.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den in einigen Hansestädten vergebenen Kfz-Kennzeichen steht das „H“ vor dem Namenskürzel der jeweiligen Stadt für Hansestadt. 1906 wurde erstmals ein einheitliches System von Kennzeichen für die 25 Bundesstaaten und Elsaß-Lothringen im Deutschen Reich beschlossen. Die drei Bundesstaaten der freien Hansestädte Bremen (HB), Hamburg (HH) und Lübeck (HL) erhielten Buchstabenkürzel, die in dieser Form (mit Unterbrechung) als einzige bis heute bestehen geblieben sind. Mit der Änderung der Kennzeichen nach der Wiedervereinigung erhielten 1991 auch Greifswald (HGW), Rostock (HRO), Stralsund (HST) und Wismar (HWI) ein „H“ im Namenskürzel vorangestellt.



Liste der historischen Hansestdte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier eine regional gegliederte Liste nach Dollinger von Städten, aus denen Kaufleute zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert hansische Privilegien in Anspruch nahmen (teilweise nur kurzzeitig). Von den rund 200 hier aufgeführten Städten betrieben etwa 70 aktiv hansische Politik. Die Mehrzahl der Hansestädte ließ sich (etwa bei den Hansetagen) von einer größeren Nachbarstadt vertreten.

Nordseekste (Hinterland)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostseekste westlich der Oder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hinterpommern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preuen, Schlesien und Polen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Livlndische und schwedische Stdte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dorpat (heute Tartu), Bistum Dorpat, spter Frstentum Livland (Republik Polen-Litauen), spter Knigreich Schweden
  • Fellin (heute Viljandi), Ordensstaat, spter Frstentum Livland (Republik Polen-Litauen), spter Knigreich Schweden
  • Goldingen (heute Kuld?ga), Ordensstaat, spter Herzogtum Kurland (Lehen der Republik Polen-Litauen)
  • Gro Roop (heute Straupe), Ordensstaat, spter Frstentum Livland (Republik Polen-Litauen), spter Knigreich Schweden
  • Kokenhusen (heute Koknese), Erzbistum Riga, spter Frstentum Livland (Republik Polen-Litauen), spter Knigreich Schweden
  • Lemsal (heute Limba?i), Erzbistum Riga, spter Frstentum Livland (Republik Polen-Litauen), spter Knigreich Schweden
  • Pernau (heute Prnu), Ordensstaat, spter Frstentum Livland (Republik Polen-Litauen), spter Knigreich Schweden
  • Riga, Ordensstaat, spter Frstentum Livland (Republik Polen-Litauen), spter Knigreich Schweden
  • Reval (heute Tallinn), Estland (Knigreich Dnemark), spter Ordensstaat, spter Knigreich Schweden
  • Stockholm, Knigreich Schweden
  • Visby, Gotland (zu Knigreich Schweden, 1409?1645 Knigreich Dnemark)
  • Wenden (heute C?sis), Ordensstaat, spter Frstentum Livland (Republik Polen-Litauen), spter Knigreich Schweden
  • Windau (heute Ventspils), Ordensstaat, spter Herzogtum Kurland (Lehen der Republik Polen-Litauen)
  • Wolmar (heute Valmiera), Ordensstaat, spter Frstentum Livland (Republik Polen-Litauen), spter Knigreich Schweden

Niederrheingebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

IJssel- und Zuiderzeegebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arnhem, Grafschaft Geldern, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Deventer, Overijssel, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Doesburg, Grafschaft Geldern, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Elburg, Grafschaft Geldern, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Harderwijk, Grafschaft Geldern, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Hasselt, Overijssel, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Hattem, Grafschaft Geldern, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Kampen, Overijssel, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Oldenzaal, Overijssel - Twente, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Ommen, Overijssel, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Stavoren, Friesland, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Zutphen, Grafschaft Geldern, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)
  • Zwolle, Overijssel, spter Vereinigte Provinzen (Niederlande)

Zwischen Rhein und Weser (Westflische Stdte)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(siehe auch Städtebünde und Hanse in der Geschichte Westfalens)

Mark Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittleres Deutschland (zwischen Oberweser und Saale)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Weser und Elbe (Ostflische Stdte)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Stdte mit hansischem Einfluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hansekontore[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hansische Niederlassungen und Handelshfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ? abcPM Innenministerium
  2. ?Homepage Korbach (14. Juni 2013)
  3. ?Statistisches Bundesamt ? Gebietsnderungen vom 01.07. bis 30.09.2013
  4. ?Buxtehude wird wieder Hansestadt, Weser Kurier, 6. Mrz 2014
  5. ?Uelzen ist offiziell Hansestadt, AZ-Online, 9. Januar 2016

Eine Wandmalerei im historischen Rathaus von Göttingen zeigt die Wappen der Hansestädte (19.Jhd.)Bild: Drc4891 (Diskussion)

Hansestadt Bremen (Rathaus, Dom und Bürgerschaft)Bild: Drc4891 (Diskussion)

Hansestadt Hamburg (Rathaus)Bild: Drc4891 (Diskussion)

Ortseingangsschild von Stralsund mit entsprechendem ZusatzBild: Drc4891 (Diskussion)

Die Stadt Uelzen führt seit 2016 offiziell die Bezeichnung „Hansestadt“ in ihrem NamenBild: Drc4891 (Diskussion)

Hansestädte sind Städte, die sich dem mittelalterlichen Kaufmanns- und Städtebund der Hanse angeschlossen hatten. Darunter waren vor allem Hafenstädte in den Küstenregionen, aber auch Städte an bedeutenden Flüssen im Binnenland. Durch Freihandel und ein geschäftstüchtiges Bürgertum gelangten viele Hansestädte zu hohem Wohlstand, der sich teils bis heute an wertvollen Kultur- und Baudenkmalen zeigt.

Insgesamt gab es rund 200 Orte, die zu irgendeinem Zeitpunkt direkt oder indirekt der Hanse angehörten. Ihren Ausgangspunkt nahm die Hanse Mitte des 12. Jahrhunderts in Lübeck, das auch als „Mutter der Hanse“ betitelt wird. Der Verbund der Städte in der Hanse war sehr lose und wurde mit keinem Vertrag o. ä. beschlossen. Deswegen ist es mitunter schwer zu sagen, welche Städte zu welchem Zeitpunkt zur Hanse gehörten. Auch die Hanse selbst wollte Anzahl und Namen ihrer Städte nie festlegen. So weigerte sie sich zum Beispiel gegenüber dem König von England, eine detaillierte Liste mit Städtenamen vorzulegen – vielleicht auch deswegen, weil es eine solche Liste nie gab. Der Zeitpunkt der Betrachtung ist entscheidend, denn Aus- und Eintritte, Zusammenschlüsse und Verfeindungen waren an der Tagesordnung. Viele kleine Hansestädte waren ihrer größeren Nachbarstadt zugeordnet, die wiederum in der Hanse vertreten war.

mehr zu "Hansestadt" in der Wikipedia: Hansestadt

Geboren & Gestorben

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Gestorben: Peter Schulz stirbt in Hamburg. Peter Schulz war ein deutscher Jurist und Politiker (SPD). Er war von 1971 bis 1974 Erster Bürgermeister der Freien und HansestadtHamburg.
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Gestorben: Bruno Motczinski stirbt in Stralsund. Bruno Motczinski war ein deutscher Politiker und Oberbürgermeister der HansestadtStralsund.
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Gestorben: Aloys Wein stirbt in Bad Sassendorf. Aloys Wein war ein deutscher Maler und bekannter Künstler der HansestadtSoest in Westfalen.
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Gestorben: Wilhelm Kaisen stirbt in Bremen. Carl Wilhelm Kaisen war ein deutscher Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Von 1920 bis 1928 sowie 1933 war er Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Zwischen 1928 und 1933 bekleidete er das Amt des Senators für Wohlfahrtswesen in Bremen. Die Zeit des Nationalsozialismus in Bremen verbrachte er mit seiner Familie als Landwirt im heutigen Bremer Stadtteil Borgfeld, damals noch eine ländliche Gemeinde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beriefen ihn die Vertreter der amerikanischen Besatzungsmacht erneut in den Senat. Sie beförderten ihn kurz darauf zu dessen Präsidenten und damit zum Bremer Bürgermeister. Kaisen prägte den politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau der Hansestadt bis zu seinem Ausscheiden aus dem Senat im Jahr 1965 entscheidend. Er plädierte für die Westintegration der Bundesrepublik Deutschland und die europäische Einigung. Innerhalb der SPD vertrat er damit öffentlich Positionen, die bis Ende der 1950er Jahre deutlich von der ablehnenden Haltung des SPD-Parteivorstands abwichen. Kaisen gilt in Bremen als Symbol des Wiederaufbaus nach 1945.

1977

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Gestorben: Asmus Jessen stirbt in Lübeck. Asmus Jessen war ein deutscher Kunsterzieher, Maler und Graphiker, der in der HansestadtLübeck wirkte.

Europa

1577

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Dezember: Der Danziger Krieg endet durch einen Friedensvertrag unter brandenburgischer Vermittlung. Die Stadt Danzig, die einer monatelangen Belagerung erfolgreich widerstanden hat, muss zwar formell dem König von Polen huldigen, behält aber alle ihre Privilegien und erhält eine einer Hansestadt vergleichbare Stellung an der Ostsee.

1510

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Nord- & Osteuropa: Der Seekrieg von 1510/11 zwischen Lübeck und den Wendischen Städten der Hanse einerseits und dem Hauptgegner Dänemark unter Admiral Jens Holgersen Ulfstand beginnt.

Liste der historischen Hansestädte > Niederrheingebiet

1669

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Köln, Freie Reichsstadt; eine der letzten neun Hansestädte

1669

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Köln (freie Reichsstadt), eine der letzten neun Hansestädte

Liste der historischen Hansestädte > Preußen, Schlesien und Polen

1669

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Vorort: Danzig, Deutschordensland; seit 1457 Stadtstaat unter der Krone Polens, als solcher seit 1466 im Preußen königlichen Anteils, damit ab 1569 freie Stadt in der Republik Polen-Litauen; eine der letzten neun Hansestädte

1669

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Vorort: Danzig, Deutschordensland, seit 1457 Stadtstaat unter der Krone Polens, als solcher seit 1466 im Preußen königlichen Anteils, damit ab 1569 freie Stadt in der Republik Polen-Litauen, eine der letzten neun Hansestädte

Liste der historischen Hansestädte > Nordseeküste (Hinterland)

1669

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Bremen, Freie Reichsstadt; eine der letzten neun Hansestädte

1669

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Hamburg, Freie Reichsstadt: Der Vertrag zwischen Hamburg und Lübeck 1241 gilt als Geburtsstunde der Hanse, eine der letzten neun Hansestädte

1669

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Hamburg, Freie Reichsstadt; der Vertrag zwischen Hamburg und Lübeck 1241 gilt als Geburtsstunde der Hanse, eine der letzten neun Hansestädte

1669

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Bremen, Freie Reichsstadt, eine der letzten neun Hansestädte

Liste der historischen Hansestädte > Zwischen Rhein und Weser (Westfälische Städte)

1669

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Vorort: Osnabrück, Bistum Osnabrück; eine der letzten neun Hansestädte

Liste der historischen Hansestädte > Ostseeküste westlich der Oder

1669

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Lübeck, Freie Reichsstadt: Der Vertrag zwischen Hamburg und Lübeck 1241 gilt als Geburtsstunde der Hanse, eine der letzten neun Hansestädte

1669

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Rostock, Fürstentum Rostock, später Herzogtum Mecklenburg; eine der letzten neun Hansestädte

1669

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Rostock, Fürstentum Rostock, später Herzogtum Mecklenburg, eine der letzten neun Hansestädte

1669

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Lübeck, Freie Reichsstadt; der Vertrag zwischen Hamburg und Lübeck 1241 gilt als Geburtsstunde der Hanse, eine der letzten neun Hansestädte

Liste der historischen Hansestädte > Zwischen Weser und Elbe (Ostfälische Städte)

1669

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Vorort: Braunschweig, Herzogtum Braunschweig-Lüneburg; eine der letzten neun Hansestädte

1669

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Hildesheim, Bistum Hildesheim; eine der letzten neun Hansestädte

Das alte Hansaviertel > Einzelne Einrichtungen > Gotteshäuser

1926

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wurde die römisch-katholische St.-Ansgar-Kirche im Gartenhaus der Altonaer Straße 22 eröffnet. Die Namenswahl folgt der hanseatischen Orientierung des Viertels: Ansgar war der Erzbischof des Doppel-Bistums Hamburg und Bremen, zweier Städte, die bis heute den Namen „Hansestadt“ im Titel führen. (Berlin-Hansaviertel)

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1929

Ehrung:
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erhielt er die Bürgermeister-Stolten-Medaille der Hansestadt Hamburg. (Carl Cohn)

1883

Ehrung:
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Staatspreis der freien HansestadtHamburg für die Gartenbauausstellung Hamburg (Fried. Filler Maschinenfabrik)

Rundfunk, Film & Fernsehen

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Serienstart: Die 39-teilige Krimiserie Hafenpolizei wurde mit der Reihe Polizeifunk ruft fortgesetzt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Walter Hartmann (Karl-Heinz Heß), der sich im Laufe der 52 Folgen vom motorisierten Streifenpolizisten (als sogenannte „weiße Maus“) zum Kriminalbeamten hocharbeitet und mit den verschiedensten Fällen in der HansestadtHamburg konfrontiert wird. Sein Lehrmeister ist der ältere Kommissar Koldehoff (Josef Dahmen), der die Kriminalpolizei des Bezirks leitet. Gemeinsam mit ihm und seinen Kollegen von der Kripo Schlüter (Eckart Dux) bzw. Bollmann (Günter Lüdke) und dem Reviervorsteher Kröger (Karl Heinz Kreienbaum) löst Hartmann jeden noch so schweren Fall. In der 4. Staffel wird Kommissar Koldehoff versetzt, er wird Leiter des Raubdezernats. Kommissar Castorp (Heinz-Gerhard Lück) wird sein Nachfolger.

Genre: Krimiserie
Produktion: Gyula Trebitsch
Musik: Heinz Funk, Manfred Hübler, Gérard Calvi, Isao Tomita

Besetzung: Karl-Heinz Hess, Josef Dahmen, Eckart Dux, Günter Lüdke, Karl Heinz Kreienbaum, Karin Lieneweg, Heinz-Gerhard Lück

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

2002

Gründung:
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Paulsrekorder ist eine deutsche Musikgruppe aus der HansestadtBremen.

1959

Gründung:
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Bockholdt ist ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich Gebäudedienste und Industriedienste. Der Hauptfirmensitz befindet sich in der HansestadtLübeck.

Natur & Umwelt

2006

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27. März: Als endlich die Temperaturen in Deutschland dem Frühling nahe sind, gibt es auch schon den ersten großen Sturm. Eine kurze aber sehr starke Windhose fegt am Abend über den Osten und Süden der HansestadtHamburg hinweg und hinterlässt Schäden in Millionenhöhe. Zwei Kranfahrer werden getötet, als ihre Kräne durch die Wucht des Windes umgeworfen werden. Rund 300.000 Hamburger waren zeitweilig ohne Strom.

1512

Katastrophen:
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Die HansestadtLünen brennt durch ein Großfeuer fast vollständig ab.

Tagesgeschehen

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Hamburg/Deutschland: Der umstrittene SPD-Landesvorstand der Hansestadt tritt geschlossen zurück und übernimmt dadurch die Verantwortung für das Debakel um die Mitgliederbefragung vom vorangegangenen Wochenende. Zur Wahl des Spitzenkandidaten sollten 11.500 SPD-Mitglieder befragt werden. 950 Briefwahlstimmen waren dabei aus bisher ungeklärten Gründen „verloren“ gegangen. Die Polizei ermittelt derzeit wegen Diebstahl und Unterschlagung.

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