Harald Leipnitz

Harald Leipnitz (Mitte) mit Liselotte Pulver und Rut Brandt 1971
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Biografie




Der Sohn eines Schlossermeisters kam über Umwege zur Schauspielerei, als er nach Entlassung aus der Kriegsgefangenenschaft keinen Ausbildungs- oder Studienplatz erhielt. Nach Auftritten in Laienspielgruppen nahm er Schauspielunterricht bei Hans Caninenberg und gab 1948 an den Wuppertaler Bühnen sein Debüt. Bis 1960 war er in Wuppertal engagiert. Weitere Engagements in München am Bayerischen Staatsschauspiel, Berlin, Düsseldorf oder Stuttgart folgten ebenso wie in Tourneetheatern.Daneben spielte Leipnitz in zahlreichen Filmen und Fernsehproduktionen. Große Popularität erlangte er dabei durch Auftritte in den Karl-May-Filmen Der Ölprinz und Winnetou und sein Freund Old Firehand sowie als Hauptdarsteller in den Edgar-Wallace-Verfilmungen Die Gruft mit dem Rätselschloß, Der unheimliche Mönch und Die blaue Hand. Für seine Darstellung im Film Die endlose Nacht erhielt er 1963 das Filmband in Gold. 1968 bekam er zudem den Goldenen Bambi der Zeitschrift Bild+Funk verliehen. Seine bekannteste und populärste Rolle beim Fernsehen spielte er 1965 neben Albert Lieven in dem StraßenfegerDie Schlüssel von Francis Durbridge.Auch als Synchron- und Hörspielsprecher war Leipnitz in größerem Umfang aktiv. So lieh er seine Stimme unter anderem Alain Delon in Nur die Sonne war Zeuge, Cary Grant in Sein Mädchen für besondere Fälle, Albert Finney in Tom Jones – Zwischen Bett und Galgen, Charles Aznavour in Die Fantome des Hutmachers und Richard Harris in Robin und Marian. In Hörspielproduktionen für den Rundfunk war er vielfach in Kriminalhörspielen und Hörspielbearbeitungen von Weltliteratur (Theodor Fontane:Effi Briest, Koproduktion SFB/BR/HR, 1974) zu hören. Kindern ist seine Stimme vor allem aus den bei Phonogram verlegten Anke-Beckert-Produktionen Jim Knopf und die wilde 13 (1973), Momo (1975), und Die unendliche Geschichte (1980) bekannt. 1978 übernahm Leipnitz auch bei Ellis KautsMeister Eder und sein Pumuckl die Rolle des Erzählers für die Folgen 34 bis 39 der sogenannten 1. Auflage der LP-Produktionen der EMI Electrola. Seine Beiträge wurden in den 1980er Jahren, als bei Erstellung der 2. Auflage auch auf die Erstauflage zurückgegriffen wurde, nicht mehr verwendet.Seinen letzten Filmauftritt hatte Leipnitz in dem düsteren Science-Fiction-Film Vortex, der erst nach seinem Tod fertiggestellt wurde....

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Harald Leipnitz stirbt in München. Harald Leipnitz war ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher.
Geboren:
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Harald Leipnitz wird in Elberfeld geboren. Harald Leipnitz war ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher.

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Harald Leipnitz starb im Alter von 74 Jahren. Harald Leipnitz wäre heute 91 Jahre alt. Harald Leipnitz war im Sternzeichen Stier geboren.

Rundfunk, Film & Fernsehen

2001

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Filmografie: Vortex ist ein deutscher Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2001.

Stab:
Regie: Michael Pohl
Drehbuch: Michael Pohl
Produktion: Markus Zimmer
Musik: Philipp F. Kölmel
Kamera: Dixie Schmiedle
Schnitt: Uli Schön

Besetzung: Hardy Krüger junior, Harald Leipnitz, Arne Fuhrmann, Ines Gress, Maureen Havlena, Gilbert von Sohlern, Kevin Pinnoch, Philipp Weiche, Franz Froschauer, Benjamin Föhr, Oliver Stritzel, Ekkehardt Belle, Maria Meschede

2000

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Film > Fernsehen: Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei: Tulpen aus Amsterdam

1999

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Film: Prosit Neujahr (auch Regie)

1999

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Film > Kinofilm: Südsee – Eigene Insel

1999

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Film > Fernsehen: Küstenwache: Der Piratensender

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