Harlan Ellison

Harlan Ellison (1986)
Bild: Pip R. Lagenta from San Mateo, San Mateo
Lizenz: CC-BY-2.0

Harlan Jay Ellison (* 27. Mai 1934 in Cleveland, Ohio) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Kritiker.



Werdegang




Ellison wurde in Cleveland geboren. Als Sohn der einzigen jüdischen Familie in seinem Viertel, und zudem klein von Gestalt, war er vielen Angriffen ausgesetzt und lernte, sich nicht unterkriegen zu lassen. In Cleveland gab er auch in sehr jungen Jahren bereits eine Fanzeitung über SF heraus. Als 13-Jähriger floh er von zuhause und schloss sich einer reisenden Kirmestruppe an, arbeitete u. a. als Holzfäller und als Fischer. Seine ersten schriftstellerischen Arbeiten entstanden ab 1955 in New York City, wo er für die dort konzentrierten Schundmagazine reihenweise Geschichten über Gewaltverbrechen, Geständnisliteratur und Horrorgeschichten schrieb, um sich damit über Wasser zu halten. Sein Freund und Vertrauter war in dieser Zeit Robert Silverberg, der genau das Gleiche tat. In New York kam er mit vielen SF-Autoren in Kontakt und versuchte, seine SF-Geschichten in den einschlägigen Magazinen veröffentlicht zu bekommen, was ab 1956 gelang. Schließlich schloss er sich einige Monate einer Straßengang an, um Erfahrungen zu sammeln und darüber zu schreiben (Memos from Purgatory). Sein erster Roman Web in the City (1958) erschien, während er als Soldat in Fort Knox stationiert war. Etwa ein Jahr lang war er der Herausgeber bei dem Taschenbuchverlag Regency Books. Seine vierte Kurzgeschichtensammlung Gentleman Junkie (1961 bei Regency) wurde von Dorothy Parker in den höchsten Tönen gelobt, ein für Ellison natürlich einschneidendes Erlebnis.

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Geboren & Gestorben

Geboren:
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Harlan Ellison wird in Cleveland, Ohio geboren. Harlan Jay Ellison ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Kritiker.

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Harlan Ellison ist heute 83 Jahre alt. Harlan Ellison ist im Sternzeichen Zwilling geboren.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1985

Werke > Als Herausgeber:
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Medea: Harlan's World

1972

Werke > Als Herausgeber:
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Again, Dangerous Visions

1968

Werke > Als Herausgeber:
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Nightshade and Damnations: The Finest Stories of Gerald Kersh

1967

Werke > Als Herausgeber:
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Dangerous Visions

1961

Werke > Als Herausgeber:
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Stories By the Man Nobody Knows - B. Traven

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2014

Werke > deutsche Ausgaben:
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Ich muss schreien und habe keinen Mund: Erzählungen

2007

Werke > Comics:
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Harlan Ellison's Dream Corridor, Vol.2

2001

Werke > Prosabände:
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Troublemakers

1999

Werke > Film & Fernsehen:
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Episode von PSI Factor: The Observer Effect -- Gastrolle („Grifter“)

1999

Werke > Film & Fernsehen:
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Episoden von Outer Limits – Die unbekannte Dimension (The Outer Limits): The Human Operators (nur Story) , Human Trials (nur Story) (2002)

Rundfunk, Film & Fernsehen

1975

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Film: Der Junge und sein Hund ist ein Science-Fiction-Film von L. Q. Jones aus dem Jahr 1975, basierend auf der gleichnamigen, 1969 erschienenen Kurzgeschichte von Harlan Ellison. Alternativtitel ist A Boy and His Dog -In der Gewalt der Unterirdischen, der deutsche DVD-Titel lautet Apocalypse 2024 - A Boy and His Dog. Er bildet außerdem die Vorlage für die Fallout-Spielereihe.

Stab:
Regie: L.Q. Jones
Drehbuch: Harlan Ellison
L.Q. Jones
Produktion: L.Q. JonesAlvy Moore
Musik: Tim McIntire
Kamera: John Arthur Morrill
Schnitt: Scott Conrad

Besetzung: Don Johnson, Susanne Benton, Jason Robards, Tim McIntire, Alvy Moore, Helene Winston, Charles McGraw, Hal Baylor, Ron Feinberg

1965

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Film: … denn keiner ist ohne Schuld ist ein US-amerikanisches Filmdrama, das Russell Rouse im Jahre 1965 inszenierte. Das Drehbuch basiert auf einem Roman von Richard Sale. In Deutschland erfuhr der Film seine Kino-Premiere am 12. August 1966. Im Fernsehen erschien der Film auch unter dem Titel Oscar.

Stab:
Regie: Russell Rouse
Drehbuch: Russell Rouse Clarence GreeneHarlan Ellison
Produktion: Clarence Greene
Musik: Percy Faith
Kamera: Joseph Ruttenberg
Schnitt: Chester W. Schaeffer

Besetzung: Stephen Boyd, Elke Sommer, Milton Berle, Joseph Cotten, Jill St. John, Eleanor Parker, Ernest Borgnine, Tony Bennett, Walter Brennan, Peter Lawford, Broderick Crawford, James Dunn

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