Haus Luxemburg

Das Haus Limburg-Luxemburg (oft auch kurz Haus Luxemburg, Luxemburger oder Lützelburger) war ein deutsches Fürstengeschlecht, das neben den Habsburgern die meisten römisch-deutschen Könige des Spätmittelalters stellte. Es handelt sich dabei um einen Zweig des Hauses Limburg-Arlon und ist nicht mit dem Haus Luxemburg des 10. und 11. Jahrhunderts zu verwechseln.

Begründer der Linie war Heinrich V., er war ein Sohn Walrams IV. von Limburg (Haus Limburg-Arlon) mit dessen zweiter Frau Ermesinde II. von Luxemburg (Haus Namur), der die Grafschaft Luxemburg von seiner Mutter erbte, während sein Halbbruder Heinrich IV. das Herzogtum Limburg erbte. Heinrichs V. jüngerer Sohn Walram I., erhielt die Herrschaft Ligny und begründete die Nebenlinie Haus Luxemburg-Ligny.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Elisabeth von Luxemburg stirbt in Győr. Elisabeth von Luxemburg war die Tochter des Kaisers Sigismund aus dem Haus Luxemburg und seiner zweiten Ehefrau Barbara von Cilli. Als Gattin des späteren Königs Albrecht? II. war sie von 1438–1439 römisch-deutsche, ungarische und böhmische Königin. Nach dem Tod ihres Gemahls (1439) versuchte sie energisch, die Thronfolge ihres Sohnes Ladislaus Postumus in Böhmen und Ungarn zu sichern, starb aber nach einem zweijährigen, erfolglosen Bürgerkrieg.
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Gestorben: Sigismund von Luxemburg stirbt in Znaim, Mähren. Sigismund von Luxemburg, auch Siegmund (tschechisch Zikmund Lucemburský, kroatisch Žigmund Luksemburški, ungarisch? Luxemburgi Zsigmond), stammte aus dem Hause der Luxemburger. Er war Kurfürst von Brandenburg von 1378 bis 1388 und von 1411 bis 1415, König von Ungarn und Kroatien seit 1387 (siehe dazu Kroatien in Personalunion mit Ungarn), römisch-deutscher König seit 1411, König von Böhmen seit 1419 und römisch-deutscher Kaiser von 1433 bis zu seinem Tode.
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Gestorben: Wenzel von Prag stirbt auf der Wenzelsburg, tschechisch Nový hrad u Kunratic, heute im Stadtgebiet von Prag. Wenzel von Luxemburg aus dem Geschlecht der Luxemburger, Beiname: der Faule, war seit seiner Krönung im Kindesalter 1363 bis zu seinem Tod 1419 als Wenzel IV. König von Böhmen und von 1376 bis zu seiner Absetzung 1400 römisch-deutscher König. Von 1373 bis 1378 war er zudem Kurfürst von Brandenburg; das Haus Luxemburg vereinte somit für den Fall einer Königswahl zwei Kurstimmen, die böhmische und die brandenburgische, auf sich. Er war mit Johanna von Bayern und Sophie von Bayern verheiratet; beide Ehen blieben kinderlos.
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Gestorben: Agnes von Oppeln stirbt. Agnes von Oppeln war die zweite Frau des Markgrafen Jobst von Mähren aus dem Haus der Luxemburger, Markgraf von Mähren und Brandenburg und (1410) gewählter deutscher König.
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Geboren: Elisabeth von Luxemburg wird in Prag geboren. Elisabeth von Luxemburg war die Tochter des Kaisers Sigismund aus dem Haus Luxemburg und seiner zweiten Ehefrau Barbara von Cilli. Als Gattin des späteren Königs Albrecht?II. war sie von 1438 bis 1439 römisch-deutsche, ungarische und böhmische Königin. Nach dem Tod ihres Gemahls (1439) versuchte sie energisch, die Thronfolge ihres Sohnes Ladislaus Postumus in Böhmen und Ungarn zu sichern, starb aber nach einem zweijährigen, erfolglosen Bürgerkrieg.

Bemerkenswertes

Exponierte Ereignisse:
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Mit Heinrich VII. aus dem Haus Luxemburg wird erstmals seit dem 1250 verstorbenen Staufer Friedrich II. wieder ein römisch-deutscher Herrscher zum Kaiser gekrönt.

Politik & Weltgeschehen

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Nach dem Tod König Ruprechts streben drei Angehörige des Hauses Luxemburg nach der römisch-deutschen Königskrone: Wenzel von Luxemburg, der nie Verzicht geleistet hat, Sigismund von Ungarn und Markgraf Jobst von Mähren.
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Ereignisse > Politik und Weltgeschehen: Der römisch-deutsche König Wenzel aus dem Haus Luxemburg erlässt auf dem Reichstag in Eger den Landfrieden von Eger, mit dem der Schwäbische Städtebund verboten wird, der sich gerade im Städtekrieg mit den süddeutschen Herzogtümern befindet. (5. Mai)
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Im Vertrag von Namslau kommt es zu einem Interessenausgleich zwischen Böhmens König Karl IV. und Polens König Kasimir III. der Große gibt seine Ansprüche auf Schlesien, das Haus Luxemburg seine Rechte auf Polen auf.

1310

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Heinrich VII. setzt Heinrich von Kärnten als König von Böhmen ab. Er vermählt seinen Sohn Johann von Böhmen, später der Blinde genannt, mit der Tochter des früheren böhmischen Königs Wenzel II. Dadurch ist Böhmen und Luxemburg als Hausmacht der Luxemburger vereinigt.

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