Heilbronner Stimme

Die Heilbronner Stimme (HSt) ist eine Regionalzeitung und die einzige Tageszeitung der baden-württembergischen Großstadt Heilbronn. Im Verlag der Heilbronner Stimme, der über 500 Mitarbeiter beschäftigt, erscheinen neben vier Regionalausgaben der Heilbronner Stimme auch die beiden Tageszeitungen Hohenloher Zeitung und Kraichgau Stimme sowie diverse Anzeigenblätter (u. a. echo). Das Verbreitungsgebiet der Tageszeitungen ist die Stadt Heilbronn, der Landkreis Heilbronn, der Hohenlohekreis sowie einzelne Gemeinden angrenzender Landkreise. Die verkaufte Auflage beträgt 80.853 Exemplare, ein Minus von 20,4 Prozent seit 1998. Die Zeitung wird im Rheinischen Format gedruckt. Der Verleger ist Tilmann Distelbarth. Chefredakteur ist seit dem 1. Juli 2006 Uwe Ralf Heer.

Die Heilbronner Stimme ist gemäß den von jedem Redaktionsmitglied zu unterschreibenden Richtlinien zur „Haltung der Zeitung“ „überparteilich, liberal, freiheitlich/fortschrittlich und unabhängig von fremden Einflüssen.“ In ihrem Impressum führt sie den Zusatz „Unabhängige Tageszeitung“. Bis auf den Egon-Erwin-Kisch-Preis (jetzt Henri-Nannen-Preis) hat die Redaktion alle wichtigen Journalismuspreise mindestens einmal gewonnen, u. a. den Wächterpreis der deutschen Tagespresse, den Theodor-Wolff-Preis, den Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Adenauer-Sonderpreis und den Christophorus-Preis.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Frank Distelbarth stirbt in Heilbronn. Frank Distelbarth war ein deutscher Verleger. Von 1954 bis 1998 war er Geschäftsführer der Tageszeitung Heilbronner Stimme.
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Geboren: Uwe Ralf Heer wird in Schorndorf geboren. Uwe Ralf Heer ist ein deutscher Journalist und Chefredakteur der Heilbronner Stimme.

1963

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Geboren: Johannes Ebert wird in Ulm geboren. Johannes Ebert ist Generalsekretär des Goethe-Instituts. Nach dem Studium der Islamwissenschaft (arabisch, persisch, türkisch) und Wissenschaftlicher Politik in Freiburg im Breisgau und in Damaskus und volontierte Ebert bei der Tageszeitung Heilbronner Stimme, bevor er 1991 Mitarbeiter des Goethe-Instituts wurde. Nach Stationen als Dozent (Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache) am Goethe-Institut in Prien (1993–1994), als Referent für Sprachkursarbeit am Goethe-Institut Riga/Lettland (1994–1995) und als stellvertretender Leiter des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit in der Münchner Zentrale des Goethe-Instituts (1995–1997) leitete er von 1997 bis 2002 das Goethe-Institut Kiew (Ukraine). Von 2002 bis 2007 war er Leiter des Goethe-Instituts Kairo (Ägypten) und Leiter der Region Nordafrika/Nahost des Goethe-Instituts. Anschließend leitete er von 2007 bis 2012 das Goethe-Institut Moskau und die Region Osteuropa/Zentralasien, bevor er am 1. März 2012 seine aktuelle Position als Generalsekretär des Goethe-Instituts übernahm. Johannes Ebert ist verheiratet und hat drei Kinder.
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Geboren: Frank Distelbarth wird in Löwenstein geboren. Frank Distelbarth war ein deutscher Verleger. Von 1954 bis 1998 war er Geschäftsführer der Tageszeitung Heilbronner Stimme.

Geschichte > Sicherheit und Störfälle

2009

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Die Heilbronner Stimme berichtet am 20. November, dass einem nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 von mehreren Bundesländern in Auftrag gegebenen Gutachten der Internationalen Länderkommission Kerntechnik zufolge schon seit 2002 bekannt ist, dass die Reaktorgebäude älterer Kernkraftwerke wie GKN I dem Aufprall eines größeren Verkehrsflugzeugs nicht standhalten würden und in einem solchen Fall „mit schweren bis katastrophalen Freisetzungen radioaktiver Stoffe zu rechnen“ sei. Ein gezielter Anflug des Reaktorgebäudes von Neckarwestheim II durch Terroristen sei möglich; dies gelte auch für alle anderen Kernkraftwerke. Auch die Gesellschaft für Reaktorsicherheit bestätigt die Gefährdung älterer Reaktoren durch Abstürze. Die Landesregierung setzt zum Schutz vor solchen Flugzeuganschlägen auf (Stand November ) noch zu installierende Vernebelungsanlagen, die Piloten die Sicht nehmen sollen. (Kernkraftwerk Neckarwestheim)

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