Heilige Messe

Heilige Messe, kurz auch Messe genannt, ist der in der römisch-katholischen und von ihr abstammenden katholischen Kirchen gebräuchliche Name für den eucharistischen Gottesdienst. Die heilige Messe besteht aus zwei Hauptteilen: der „Liturgie des Wortes“ (Wortgottesdienst) und der „eucharistischen Liturgie“. Diese beiden sind eng verbunden und bilden eine gottesdienstliche Einheit; sie werden von Eröffnungs- und Abschlussriten eingerahmt. Das Wort Messe (lateinisch Missa) leitet sich von der Entlassung der lateinischen Liturgie „Ite, missa est!“, „Gehet hin in Frieden“, wörtlich „Geht hin, es ist die Aussendung!“ ab.

Die heilige Messe gehört mit dem Stundengebet und der Spendung der anderen Sakramente und Sakramentalien zur Liturgie der Kirche, im Gegensatz zu Formen der Volksfrömmigkeit und den sogenannten frommen Übungen.

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Geboren & Gestorben

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Gestorben: Franz Renz stirbt in Breslau. Franz Seraph Renz war ein katholischer Theologe, der wesentlich zu der Entwicklung des Messopferbegriffs beitrug und zu den Vertretern des Modernismus gezählt wurde.
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Geboren: Franz Renz wird in Altenstadt geboren. Franz Seraph Renz war ein katholischer Theologe, der wesentlich zu der Entwicklung des Messopferbegriffs beitrug und zu den Vertretern des Modernismus gezählt wurde.

136 n. Chr.

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Gestorben: Telesphorus stirbt oder 137 in Rom. Telesphorus war Bischof von Rom (etwa 125/126–136/137) zur Regierungszeit Kaiser Hadrians. Die Tradition der weihnachtlichenMesse zur Mitternacht, das Feiern von Ostern an Sonntagen, die sieben Wochen Fastenzeit vor Ostern und das Singen des Gloria werden üblicherweise ihm zugeordnet, auch wenn Historiker dies bezweifeln. Irenäus von Lyon nennt Telesphorus einen Märtyrer.

Sonstige Ereignisse

1308

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Begründung einer Frühmesse in der Pfarrkirche von Saulgau (Anna von Weinburg)

Religion

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In der Enzyklika Amantissimi redemptoris wendet sich Papst Pius IX. gegen die an einigen Orten beobachtete Entwicklung, dass die Messfeier nicht mehr der Priester praktiziert. Der Papst ermahnt alle Priester zur pflichtgemäßen Amtsausübung.

Kunst & Kultur

1901

Galerie:
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Kroaten in Bosnien feiern die Heilige Messe unter freiem Himmel (Kroaten in Bosnien und Herzegowina)

Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1997

Gründung:
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S.V.E.S.T. ist eine französische Black-Metal-Band aus Nantes, Pays de la Loire. Der Bandname ist eine Abkürzung für Satanas Vobiscum et Spiritum Tuo (LateinSatan sei mit Euch und mit deinem Geiste‘), eine Parodie des Grußes Dominus vobiscum (‚Der Herr sei mit Euch‘) aus der Messe der römisch-katholischen Kirche und der Antwort et cum spiritu tuo durch die Gemeinde.

Tagesgeschehen

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Regensburg: Der Deutschland-Besuch von Papst Benedikt XVI. wird mit einer Open Air-Messe am Islinger Feld fortgeführt, die 250.000 Gläubige besuchen und mit Benedetto-Rufen begleiten. Der Papst fordert die Christen auf, wieder mehr von Gott zu sprechen: «Der Atheismus ist ein aus Gottesangst geborener Irrweg!» Seit der Aufklärung arbeite ein Teil der Wissenschaft emsig daran, eine Welterklärung ohne den Schöpfer zu finden. Doch sei die Welt und die Menschen kein zufälliges Produkt der Evolution. Benedikt prangert auch die «Zerstörung des Gottesbildes durch Hass und Fanatismus» an.
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Deutschland. Der katholische Priester Gotthold Hasenhüttl wird vom Dienst suspendiert, weil bei einer Messfeier explizit auch Protestanten zur Kommunion eingeladen hatte.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1997

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Die Evangelisch-Lutherische Kirchenagende der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche > Aufbau des Agendenwerkes der SELK: Band I: Hauptgottesdienst mit Predigt und Heiligem Abendmahl. Die heilige Messe der evangelisch-lutherischen Kirche (Agende)

1933

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Werk: Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum (I-IV). PL 77,127–431. Kritische Ausgabe von U. Moricca, Rom 1924 (= Fonti per la Storia d'Italia, 57). Deutsche Übersetzung von Joseph Funk, Bibliothek der Kirchenväter, 2. Ausgabe, Reihe II, 3. Es handelt sich um vier Bücher über das Leben und die Wundertaten von Heiligen Italiens, um den Nachweis anzutreten, dass nicht nur der Orient, sondern auch Italien wundertätige asketische Heilige besaß. Das zweite Buch ist ganz dem heiligen Benedikt von Nursia gewidmet. Das vierte Buch will mit einer Sammlung von Jenseitsvisionen und Erscheinungen Verstorbener den Glauben an das Leben nach dem Tod bekräftigen. Das Werk hat die Visionsliteratur des Mittelalters überaus nachhaltig geprägt. So gilt Gregor den Reformatoren, die nur von Himmel und Hölle als Jenseitsorte ausgingen, als „Erfinder des Fegefeuers“, da er hier schreibt, dass an bestimmten Aufenthaltsorten Verstorbene durch Feuer oder Wasser von ihren lässlichen Sünden gereinigt werden können. Auch sollen Messopfer diese Bußzeit verkürzen können. Die frühmittelalterliche mittelgriechische Übersetzung durch Papst Zacharias wurde von Konstantin Dapontes 1780 neugriechisch überarbeitet. Aufgrund der recht populären Übersetzung der Dialoge wird Gregor in der orthodoxen Kirche als Gregorios ho Dialogos verehrt. (Gregor der Große)

1377

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Leben: Stiftung einer Heiligen Messe in Mengen (Anna von Rüssegg)

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