Heinrich Eduard Jacob

Heinrich Eduard Jacob (* 7. Oktober 1889 als Henry Edward Jacob in Berlin-Friedrichstadt; † 25. Oktober 1967 in Salzburg) war ein deutscher und amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den PseudonymenHenry E. Jacob und Eric Jens Petersen.

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Gründungen, Ersturkundliche Erwähnungen & Auflösungen

1924

Gründung:
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Der Paul Zsolnay Verlag ist ein von Paul Zsolnay 1924 in Wien gegründeter belletristischer Verlag, der unter anderem Werke von Egmont Colerus, Heinrich Eduard Jacob, Heinrich Mann, Franz Werfel und H. G. Wells veröffentlichte. Von seiner Gründung 1924 bis zur „Arisierung“ 1938 war er sowohl nach Anzahl der veröffentlichten Werke als auch nach Umsatz der größte belletristische Verlag Österreichs. Seit 1996 gehört er zum Münchner Carl Hanser Verlag.

Erfolge, Titel, Orden & Ehrungen

1966

Ehrung:
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Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Stufe: Verdienstkreuz 1. Klasse).

1935

Ehrung:
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Honorary Membership der prestigeträchtigen Universität Tokio.

Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Heinrich Eduard Jacob stirbt in Salzburg. Heinrich Eduard Jacob war ein deutscher und amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Henry E. Jacob und Eric Jens Petersen.
Geboren:
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Heinrich Eduard Jacob wird als Henry Edward Jacob in Berlin-Friedrichstadt geboren. Heinrich Eduard Jacob war ein deutscher und amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Henry E. Jacob und Eric Jens Petersen.

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Heinrich Eduard Jacob starb im Alter von 78 Jahren. Heinrich Eduard Jacob war im Sternzeichen Waage geboren.

Zeittafel

1967

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Rastlos und unbehaust, mit seiner Frau Dora von Hotel zu Pension ziehend, stirbt Heinrich Eduard Jacob am 25. September an Herzversagen in Salzburg, sein Leichnam wird dort eingeäschert. Beigesetzt wurde die Urne Jacobs erst 1984 auf dem Jüdischen Friedhof Heerstraße in Berlin-Charlottenburg, nachdem dort die Urne seiner am 26. Februar 1984 gestorbenen Witwe, Dora Jacob, im März 1984 beigesetzt wurde.

1959

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Jacob veröffentlichte sein letztes Werk, die Musikerbiografie Felix Mendelssohn und seine Zeit, in Frankfurt am Main, beim S. Fischer Verlag. Umgehend erfasst die Kritik, dass es sich um eine „Wiedergutmachung an einen Verschütteten“ handelt und zugleich eine Abrechnung mit Mendelssohns Antipoden Richard Wagner ist. Nach verlassen Jacob die Kräfte. Es folgten lediglich noch vereinzelte Essays über Komponisten oder Schriftstellerkollegen. Den Anforderungen großer Werke war er nicht mehr gewachsen.

1958

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Die Tochter aus erster Ehe von Dora Jacob mit dem Wiener Schriftsteller Otto Soyka, Hedy Soyka-Parker (* 21. August 1914 in Wien), nahm sich am 30. März in Barnstable (USA) das Leben. Heinrich Eduard Jacob und seine Frau verkraften diesen Freitod nur schwer.

1956

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In Frankfurt am Main erschien beim Heinrich Scheffler Verlag und der Büchergilde Gutenberg Jacobs Biografie über Mozart.

1955

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In Ulm an der Donau gründet Willy Eiselen, angeregt durch Jacobs Brotbuch, das erste und heute weltweit größte Brotmuseum.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

2005

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Bisher unveröffentlichte Werke: Das letzte Abenteuer Alexanders (Novelle, 1906). Es handelt sich um die erste Novelle von Heinrich Eduard Jacob, die er sechzehnjährig auf der Grundlage der Alexandersage (= Alexander der Große) verfasste. Mehr darüber vgl. unter "Literatur" bei Isolde Mozer

1987

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Werk > Mitautor Bücher und Anthologien: Zur Geschichte der deutschen Lyrik seit 1910; in: Paul Raabe (Hrsg.): Expressionismus. Der Kampf um eine literarische Bewegung, München 1965; S. 194–211. Neuauflage: Zürich

1975

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Werk > Mitautor Bücher und Anthologien: Truth for Truth's Sake; in: Angel Flores (Hrsg.): The Kafka Problem. An anthology of criticism about Franz Kafka, New York 1946; S. 53–59. Neuauflagen: New York 1963 und

1973

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Werk > Erzählerisches Werk, Romane, Sachbücher: Das Geschenk der schönen Erde (Idyllen), München 1918; letzte Neuauflage in "Die neue Reihe" (Nachdruck der Ausg. 1–8 der Roland-Bände), hrsg. von Martin Sommerfeld: Nendeln/Liechtenstein

1964

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Werk > Mitautor Bücher und Anthologien: Der Dichter (Gedicht); in: Paul Raabe (Hrsg.): Ich schneide die Zeit aus, München 1954; Neuauflage

"Heinrich Eduard Jacob" in den Nachrichten