Henry Billings Brown

Henry Billings Brown (* 2. März 1836 in Lee, Massachusetts; † 4. September 1913 in Bronxville, New York) war ein US-amerikanischer Jurist, der unter anderem mehrere Jahre Richter am Obersten Gerichtshof der USA (US Supreme Court) war.

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Geboren & Gestorben

Gestorben:
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Henry Billings Brown stirbt in Bronxville, New York. Henry Billings Brown war ein US-amerikanischer Jurist, der unter anderem mehrere Jahre Richter am Obersten Gerichtshof der USA (US Supreme Court) war.
Geboren:
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Henry Billings Brown wird in Lee, Massachusetts geboren. Henry Billings Brown war ein US-amerikanischer Jurist, der unter anderem mehrere Jahre Richter am Obersten Gerichtshof der USA (US Supreme Court) war.

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Henry Billings Brown starb im Alter von 77 Jahren. Henry Billings Brown war im Sternzeichen Fische geboren.

Arbeit, Werdegang, Werke & Leben

1905

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Leben > Richter am US Supreme Court: In dem Verfahren Lochner v. New York ging es um die Verfassungsmäßigkeit einer Arbeitszeitregelung für Bäcker im Bundesstaat New York auf sechzig Wochenarbeitsstunden. In einer knappen 5? zu? 4–Entscheidung entschied der Supreme Court, dass die New York Regelung der Arbeitsstunden eine ungerechtfertigte Beschränkung des Rechts auf freien Vertragsschluss darstellen würde und somit gegen den 14. Zusatzartikel zur US-Verfassung verstoßen würde. Brown schloss sich der Mehrheitsmeinung an, die von Rufus Wheeler Peckham formuliert wurde. Drei Jahre später und damit zwei Jahre nach Browns Ausscheiden entschied das Gericht in dem Verfahren Muller v. Oregon (1908), dass die in dem Arbeitszeitgesetz Oregons enthaltenen Bestimmungen zur Beschränkung der Arbeitszeit von Frauen nicht gegen den 14. Zusatzartikel zur US-Verfassung verstoßen würde, weil die Einschränkung durch das starke staatliche Interesse am Schutz der weiblichen Gesundheit gerechtfertigt sei.

1896

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Leben > Richter am US Supreme Court: In dem Verfahren Plessy v. Ferguson hatte das Gericht darüber zu entscheiden, ob ein Gesetz des Staates Louisiana, das getrennte Abteile für Bürger weißer und schwarzer Hautfarbe in Eisenbahnzügen vorschrieb, gegen die US-Verfassung verstieße. Es verneinte dies in einer von Brown verfassten Urteilsbegründung mit 7? zu? 1 Richterstimmen und erklärte damit die Bereitstellung getrennter Einrichtungen für Weiße und Schwarze unter bestimmten Voraussetzungen für zulässig. Durch dieses Urteil wurde damit de facto das Prinzip Separate but equal, also „Getrennt aber gleich“, als Basis der Rassentrennung in den Südstaaten etabliert. John Marshall Harlan vertrat eine Mindermeinung gegen diese Grundsatzentscheidung. Die Entscheidung Plessy v. Ferguson wurde erst 1954 durch das Urteil im Fall Brown v. Board of Education wieder aufgehoben.

1895

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Leben > Richter am US Supreme Court: In dem Verfahren Pollock v. Farmers' Loan & Trust Co. hatte der Oberste Gerichtshof über das durch das Wilson–Gorman Tariff Act eingeführte Einkommensteuergesetz von 1894 (Income Tax Act of 1894) zu entscheiden. Das Gericht entschied, dass die durch dieses Gesetz eingeführten nicht Einkommensteuern auf Zinsen, Dividenden und Mieten direkte Steuern sind und dass das Gesetz gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten verstieße, da deren Erhebung in den Bundesstaaten proportional zur Bevölkerung durchgeführt werden müsse.

1895

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Veröffentlichungen: The twentieth century

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